Absurde Symmetrien

drehumdiebolzeningenieur

Gestern morgen kam mir ein Artikel von Karl Popper in der Zeit von 1971 unter. Darin erklärt Popper, warum es wissenschaftlich unredlich sei

“wenn die Intellektuellen es versuchen, sich ihren Mitmenschen gegenüber als große Propheten aufzuspielen und sie mit orakelnden Philosophien zu beeindrucken.”

Er bezeichnet sich selbst als Antimarxisten und Liberalen. Und findet klare Worte über Neodialektikerinnen:

Das Kochrezept ist: Tautologien und Trivialitäten gewürzt mit paradoxem Unsinn. Ein anderes Kochrezept ist: Schreibe schwer verständlichen Schwulst und füge von Zeit zu Zeit Trivialititen hinzu. Das schmeckt dem Leser, der geschmeichelt ist, in einem so „tiefen“ Buch Gedanken zu finden, die er schon selbst einmal gedacht hat. (Wie heute jeder sehen kann – des Kaisers neue Kleider machen Mode!)

Da war doch was. Vor kurzem machte ein Statement der Gender Studies Fachschaft der HU Berlin die Runde, das nach genau diesem Kochrezept geschrieben zu sein schien. Das war natürlich ein gefundenes Fressen…

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