Wieso ich keine Feministin mehr sein will

Lulu Wedekind

Meine gesamte Jugend über habe ich mich selbst als moderne Feministin gesehen. Ich war mir meiner Weiblichkeit mit ihren Vorteilen (aber auch Nachteilen – verflucht seist du PMS) überaus bewusst. Und obwohl auch ich schon in sehr jungen Jahren Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen machen musste, die mich stark negativ geprägt haben, wollte ich mich niemals in die Opferrolle drängen lassen.

Ich bewunderte die Frauen, die sich zur Jahrhundertwende für das Frauenwahlrecht eingesetzt haben und auch diejenigen, die endlich selbstbestimmt einen Beruf ausüben wollten, ohne ihren Ehemann fragen zu müssen. Und ich bewundere auch heute noch starke Frauen, die sich für das Recht auf Bildung, Gleichberechtigung oder auch Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen.

So weit so feministisch.

Die ersten Zweifel am modernen Feminismus hatte ich, als die Frage nach der Frauenquote kam. Wie sinnig oder unsinnig sie ist, wurde vielfach ausdiskutiert und ich kann sowohl manche Pro- als auch manche…

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