Was ist dass Ziel der aktuellen Politik?

Mit Hilfe professionell orchestrierter Moral-Paniken werden wir motiviert,

1. unsere Industrie und Energieversorgung zurückzufahren

2. unsere innere Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu opfern

3. zentrale Elemente demokratischer Debatte zu kriminalisieren

4. unsere Grundrechte schrittweise aufzugeben zugunsten totalitärer Denkweisen.

Dushan Wegner

So sehe ich das auch. Unser Land – und mit ihn alle Länder des westlichen Kulturkreises, einige schneller andere langsamer – bewegen sich in Richtung von Staaten wie dem Libanon. Wer es nicht weiss, der Libanon wurde einmal “die Schweiz des Nahen Ostens” genannt, und Beirut das “Paris des Nahen Ostens”, ein wohlhabendes, friedliches Gemeinwesen. Heute verarmt bzw. bankrott, aussen machtlos, innen rechtlos, bevölkert von verfeindeten ethnischen und religiösen Gruppen. Jeder, der unvoreingenommen auf die Entwicklung blickt, kann den Pfad sehen. Die Frage ist also: Wer strebt dieses Ziel an, und warum? Dushan Wegner extrapoliert. – TB

von Dushan Wegners Blog:

Chinas Kolonie

von Dushan Wegner, Lesezeit 9 Minuten, Foto von Robynne HuMan schwächt unsere Wirtschaft, höhlt unsere Demokratie aus. Ich weiß nicht, was die ABSICHT in Berlin ist, doch das tatsächliche ZIEL, an dem wir so ankommen werden, ist die Existenz als Kolonie Chinas. Was bedeutet das für uns, für die »kleinen Leute«?

aerial photo of rock formations

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Die reichen Leute spielen Reiche-Leute-Spiele. Die Reiche-Leute-Spiele lehren die reichen Leute wichtige Reiche-Leute-Lehren. Weil sie schon von klein auf lernen, reich zu sein, werden sie immerzu reicher – und wir (sollen) lernen, uns damit abzufinden, dass wir nie gelernt haben, was die gelernt haben.

Fußball ist unser Spiel – ein Arme-Leute-Spiel. Zufällig aufgeteilte Gruppen kämpfen gegeneinander um ein banales Ziel – Ball ins Loch tun, innerhalb der Regeln (und wenn außerhalb der Regeln, dann so, dass es der Schiedsrichter nicht merkt) – und das Ergebnis ist immer eindeutig und einfach: VerlorenUnentschiedenGewonnen oder natürlich neuerdings immer wieder mal Spielabbruch, weil der Schiedsrichter bewusstlos geschlagen wurde (siehe etwa rp-online.de, 28.10.2019) – und die reichen Leute haben natürlich Wege gefunden, wie sie am Arme-Leute-Spiel Fußball noooch reicher werden, mal nach den Reich-werde-Regeln und mal nicht (siehe auch Wikipedia: »Korruption in der FIFA«).

Golf ist ein Reiche-Leute-Spiel. Offiziell gibt es Turniere und Ranglisten, klar, doch der gewöhnliche (und: ehrliche) Golfspieler spielt zuerst gegen sich selbst, und das heißt natürlich gegen den Platz und gegen die eigenen Nerven. Beim Golf lernen die reichen Leute ihre Reiche-Leute-Lehren. Einige der Reiche-Leute-Lehren werden in Zitaten tradiert, etwa jenem, das Arnold Palmer zugeschrieben wird: »Golf ist ein Glücksspiel, aber je mehr ich übe, desto mehr Glück habe ich.« – Eine Reihe von Reiche-Leute-Lehren ist direkt ins Golfspiel hinein codiert, und eine davon ist der Durchschwung.

Einen Golfball abzuschlagen beginnt mit einer ganz bestimmten Haltung des Schlägers (den richtigen Schläger auszuwählen soll eine eigene Kunst sein!), und angeblich können Golfspieler schon an dieser ersten Haltung erkennen, ob einer spielen kann oder nicht. Der Spieler lässt seinen Schläger im Kreis schwingen, doch es ist nicht der Ball selbst, den er anvisiert – es ist seine Schlusshaltung!

Du steuerst die Flugbahn des Golfballs nicht, indem du dich auf den Sekundenbruchteil (siehe YouTube) konzentrierst, in welchem der Schläger auf den Ball trifft – es wäre aussichtslos – es ist dein Durchschwung, der die Flugbahn deines Balles steuert. Einfach, aber nicht ganz falsch formuliert: Denk nicht darüber nach, wie du jetzt den Ball triffst – konzentriere dich darauf, wie du nach dem Schlag dastehst – buchstäblich! – und wie Du da hinkommst.

Wir armen Leute konzentrieren uns darauf, was wir jetzt und immer als Nächstestun – wenn man arm ist, geht das auch vielleicht gar nicht anders. Die reichen Leute da oben behalten im Blick, wie sie nach all-dem-hier dastehen wollen, und daraus ergibt sich, wie sie jetzt den Ball treffen.

(Für alles weitere, das zum Golfspiel gesagt werden muss, sei auf den unsterblichen, leider verstorbenen Robin Williams verwiesen – siehe YouTube.)

Neototalitäre Todesstille

»The world, as we know it, is falling apart at its seams« – es ist eine englische Redeweise, und sie bedeutet in etwa: »Die Welt, wie wir sie kennen, zerfällt entlang ihrer Nähte«. Man hört diesen Seufzer dieser Tage immer wieder – und immer lauter.

»Die Welt, wie wir sie kennen, zerfällt…« – so dramatisch und richtig das klingt, doch ich erlaube mir, das Passive an dieser Formulierung zu bemängeln: Die Welt fällt nicht »einfach so« auseinander – mächtige Leute reißen die Welt auseinander, es ist wohl Teil deren »Durchschwungs«.

Aus der deutschen Regierungspartei CDU hörte man zuletzt gewissen Unmut über das selbstherrliche Durchregieren der Kanzlerin, die Machenschaften ihrer Helfer und den Schaden, den im Namen der CDU dem Land angetan wird. Die CDU-Spitze beweist nun ein offenes Ohr und will etwas unternehmen, ganz nach dem Demokratie-Feeling der Merkel-Ära: Wer als CDU-Mitglied seine eigene Partei allzu deutlich und wiederholt in den sozialen Medien kritisiert, soll ausgeschlossen werden können (so verstehe ich rnd.de, 7.7.2020) – Übrigens: Die CDU weist wohl darauf hin, wie eine spätere Anmerkung unterm Artikel notiert, dass dies bereits jetzt der Fall ist, dass es nun lediglich auch im Parteistatut expliziert wird. Es wirkt, als hätte man das »C« und das »D« in »CDU« ein wenig aufgegeben, und wenigstens das »U« soll als Fassade hochgehalten werden.

Die CDU schaltet auffallend gleich mit wenig freiheitlichen Maßnahmen der EU und den mehr-als-fragwürdigen »NGOs«, die inzwischen über Ländergrenzen hinweg ganz offen die Freiheit des Westens angreifen. Man findet EU-Papiere gegen sogenannte »Hassrede« (orwellscher Bürokraten-Code, der alle kritische und abweichende Meinungen kriminalisiert), auch »zufälligerweise« aus Merkels Zerstörungsjahr 2015 (etwa rm.coe.int: »Allgemeine Politik-Empfehlung Nr. 15 der ECRI über die Bekämpfung von Hassrede«).

Was den Islamisten zu 9/11 oder dem IS bis heute nicht gelang, das schaffen bald Behörden und »umstrittene« Vereine, welche sich dem einen Ziel verschrieben zu haben scheinen, westliche Freiheit zu bekämpfen, beginnend mit der Meinungsfreiheit, bis kein kritischer Satz und kein freier Gedanke mehr die neototalitäre Todesstille stören.

Suchen Sie doch einmal in einer Suchmaschine Ihrer Wahl nach »Verein zur Bekämpfung von Hassrede« oder »Verein gegen Hassrede« (ohne Anführungszeichen, etwa bei Google) und klicken Sie sich durch das viele Seiten lange Suchergebnis. Schauen Sie sich einige der Homepages an, und prüfen Sie die angegebenen Förderer. Einige Namen werden immer wieder auftauchen – und erschreckend viele dieser Namen sind die von steuerfinanzierten Behörden. Einige dieser Vereine werden von unseren Steuergeldern (co-) finanziert, wohlgemerkt zusätzlich zu unserer Zwangsgebühr für den Staatsfunk, zusätzlich zu steuerfinanzierten Anzeigen, direkten Zahlungen an geförderte Zeitungen, »Kooperationen« und Propaganda-Kampagnen direkt aus den Ministerien.

Es wäre nun unser typisches Arme-Leute-Denken, wenn wir uns nur darüber aufregten, was heute passiert – ein Reicher würde darüber nachdenken, wie er hiernach dastehen will – die kluge Frau wie auch der kluge Mann denken an ihren Durchschwung.

Erste und zweite Frage

Mit Hilfe professionell orchestrierter Moral-Paniken werden wir motiviert, 1. unsere Industrie und Energieversorgung zurückzufahren, 2. unsere innere Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu opfern, 3. zentrale Elemente demokratischer Debatte zu kriminalisieren, und 4. unsere Grundrechte schrittweise aufzugeben zugunsten totalitärer Denkweisen.

Da es nicht selten dieselben Vereine und Akteure sind, welche diese Maßnahmen initiieren, und da es ohne Zweifel finanziell erfolgreiche Akteure sind, liegt die erste Frage nahe: Was ist wohl der Durchschwung, wie wollen diese Leute hiernach dastehen?

Das ist die erste Frage, doch ich stelle mir auch eine zweite Frage, welche auf die Antwort zur ersten Frage aufbaut: Was schließen wir aus dem vermuteten Durchschwung »derer da oben« auf den Durchschwung, der sich für unser Handeln empfiehlt?

Der tatsächliche Effekt

Die großen, von geschürter Moral-Panik legitimierten, offen Schaden an Demokratie, Gesellschaft und Wirtschaft anrichtenden Entscheidungen laufen in einem einzigen erkennbaren Fluchtpunkt zusammen: Die starken Wirtschaftsnationen werden zu Übernahmekandidaten für totalitäre Regime weichgekocht. (Ich sage nicht, dass diese Regime auch zwingend dahinter stehen – es gilt weiterhin »Wegners Rasiermesser« – doch sie werden es gewiss zu nutzen wissen, was wir uns selbst antun.)

Fragen Sie sich selbst: Führt die aktuelle, tatsächliche Politik Deutschlands dahin, Deutschland wirtschaftlich stark und selbstbewusst demokratisch dastehen zu lassen? Oder führt die Deutsche Politik im tatsächlichen Effekt eher dahin, Deutschland und dann die EU darauf vorzubereiten, bald eine Kolonie Chinas zu sein?

Ich will an sonnigen Tagen gern versuchen, zu glauben, dass es wirklich die »Moral« ist, welche die Handlungen der Regierung Merkel antreibt, doch dann lese ich diese spannenden Texte darüber, wie extra freundlich Merkel zu China ist (politico.eu, 9.7.2020) – vielleicht können wir die Frau, die ihren nicht-einklagbaren Amtseid auf Deutschland und sein Volk geschworen hat, bald wieder bei der Eröffnung eines »Confucius Institute« dazu befragen (für Fotos eines solchen Ereignisses siehe etwa chinadaily.com.cn, 31.8.2018, aber auch bild.de, 29.11.2019). – Übrigens: Im demnächst erscheinenden Buch »Hidden Hand« wird skizziert werden, wie Chinas Kommunistische Partei die Welt nach ihren Vorstellungen formt; mehr Informationen dazu findet sich (auf English) bei dailymail.co.uk, 10.7.2020.

Ich sage nicht, dass auch nur ein einziger Mensch wirklich die Absicht hat, Deutschland und die EU zur Kolonie Chinas werden zu lassen. Ich sage, dass Kolonie Chinas zu sein, der logische »Durchschwung« des tatsächlichen politischen Handelns ist – ob diese Leute das beabsichtigen, »nur« in Kauf nehmen oder keines von beiden. (Es soll vorgekommen sein, dass Finanzspekulanten gegen gesamte Staaten wetteten und für ihren Profit deren möglichen Ruin in Kauf nahmen. Woher wissen wir, dass wir uns nicht mitten in der größten Spekulation aller Zeiten befinden? Könnte das die eigentliche »rote Pille« sein?)

Wenn es nun deren »Durchschwung« ist (ob mit oder ohne explizite Absicht), unsere Nationen und Gesellschaften zu (zukünftigen) Kolonien weichzukochen, was sollte unser »Durchschwung« sein, als Privatleute, als Familienmenschen, als Angestellte, Freiberufler oder Unternehmer?

Wo wollen wir dann sein?

Ich hoffe täglich auf ein Wunder, ich will täglich Luthers sprichwörtliches Apfelbäumchen pflanzen (wie auch manch anderer freier Denker), doch ich bin mir zu sehr meiner Verantwortung bewusst, als dass ich mir leisten wollte, die Augen vor den realen Machtverhältnissen auf dem großen Markt der Meinungen zu verschließen, welche ja das Fundament freier, demokratischer Nationen bilden (sollen). Die Wahrheit und die Vernunft haben ein paar Blogs und Social Media Accounts (die auch noch täglich bedroht sind von den Feinden der Freiheit) – die Lüge und Unvernunft besitzen die extra lauten Lautsprecher, mit welchen sie die Menschen zudröhnen – »die Reichen haben ihre Kanäle in den Schlafzimmern der Armen«, singt Leonard Cohen in »Tower of Song«, auf Englisch.

Wenn nicht ein Wunder geschieht und sich eine Gegenmacht zu Propaganda und anti-freiheitlichen NGOs aus dem Meer der Unwahrscheinlichkeit erhebt, steuern wir auf eine Rolle als Kolonie einer weltweit agierenden Macht zu, sei dies nun China oder ein wieder anderer Akteur. Wir werden gegeneinander aufgehetzt wie Fußballmannschaften, und also sind wir allezeit aufgeregt und abgelenkt – währenddessen bauen sie im Hintergrund das um und ab, was für gesetzt zu halten man uns Demokratienostalgiker einst lehrte.

Ich bin für die Demokratie, weil ich zutiefst überzeugt bin, dass sie am ehesten dem Menschen den Rahmen geben kann, um seine »Kreise zu ordnen«. Wenn das, was heute geschieht, allerdings noch weitere ein oder zwei Jahrzehnte weitergeht, dann droht die Idee der Demokratie zur Erinnerung zu verblassen – man wird sie hassen und bespucken, wie gehirngewaschene Linke bereits heute die Meinungsfreiheit und das friedliche Zusammenleben von Menschen aller Hautfarben hassen und bespucken. (Randnotiz: Was hat die deutsche Regierung denn aus 2015, Thüringen oder NetzDG gelernt? Zuerst und zuletzt: Dass sie damit durchkommt – dass ihr dabei natürlich von Staatsfunk und mancher staatlich gesponserten Zeitung applaudiert wird.)

Ich bin für die Demokratie, und ich spreche jeden Tag für die Demokratie, doch ich belüge mich nicht darin, dass die Werte eben dieser Demokratie von denen ausgehöhlt werden, welche die Demokratie zu bewahren beauftragt sind und mehr-als-fürstlich sich bezahlen lassen – und einigen, die ganz offen darin sind, dass sie nicht ruhen werden, bis auch die geheimsten der Gedanken kontrolliert und der letzte Abweichler eingesperrt oder »anders« zum Schweigen gebracht wurde.

Der Fluchtpunkt linksglobalistischer Politik ist unsere Existenz als Kolonie fremder, totalitärer Mächte. Natürlich hoffen wir jeden Tag auf ein Wunder, auf ein Besinnen und Umdenken, doch ich nenne es unsere Pflicht, in dieser Realität zu denken – und zu handeln.

Was ist unser Durchschwung? Wo wollen wir sein, wenn das der Fall ist, was sich heute schon am Horizont abzeichnet?

Ich schreibe diesen Text zu Beginn eines Wochenendes. Mein Sohn feiert heute mit seinen Freunden Geburtstag. Den ersten Teil dieses Samstags habe ich Ihnen, meinen Lesern gewidmet – den zweiten Teil erhält er.

Ich sehe mich, auf verschiedene, aber nicht unähnliche Weise, dem Glück meiner Familie wie auch dem Glück meiner Leser verpflichtet. Ich versuche, die genauestmögliche Skizze der möglichen und wahrscheinlichen Zukunft zu zeichnen. Unser aller Glück, die »Ordnung unserer Kreise«, das ist, was meinen Durchschwung bestimmen soll.

Es ist an der Zeit, Luftballons aufzupusten. Der Junge wird 10 und er soll heute einfach nur fröhlich sein. Er soll sich heute keine Gedanken über seinen Durchschwung machen – anders als wir, anders als Sie und ich.

»Weiterschreiben, Wegner!«

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