Merkel wird es schaffen: Kein Land für Juden

Merkel wird es schaffen: Kein Land für Juden

auf Achse des Guten

Von Rafael Korenzecher.

Nach der neuesten Insa-Wahlumfrage verliert die Islam-affine „Schädlich Partei Deutschlands“ (SPD) weiter an Wählerzustimmung und rutscht mit 17 Prozent nunmehr sogar knapp hinter die AfD (17,3 Prozent), die damit nach dem instabil gewordenen Parteienverbund aus CDU/CSU (29 Prozent) mit einem Rekordergebnis zur zweitstärksten Partei in der bundesdeutschen Wählergunst geworden ist.

In Bayern ist die SPD als Partei der Terroristenfreunde und Israelfeinde mit erheblichem antijüdischem Vorbehalt (höflich und sehr euphemistisch ausgedrückt) auf ihrem – angesichts ihrer bundesweit mehr als gruseligen Führungspersonalien – kaum aufhaltsamen Weg zur Splitterpartei sogar bereits nur noch bei 12 Prozent mit sinkender Tendenz angelangt.

In absoluten Zahlen bedeutet die bundesweite Umfrage, dass die erst vor etwas mehr als fünf Jahren im Jahre 2013 gegründete AfD hochgerechnet über 2,2 Millionen Stimmen dazugewinnen konnte, während die über 150 Jahre alte SPD in dem knappen Jahr seit der Bundestagswahl, ebenfalls hochgerechnet, mehr als weitere 2,5 Millionen Wählerstimmen schlichtweg verloren hat.

Diesen Abstieg muss man als über 150 Jahre alte Traditionspartei eines Lassalle, Bebel, Schumacher, Reuter und Brandt erst einmal fertig bringen. Für die Schulzes, Gabriels, Stegners, Niedlich-Malus und Nahles schien das in ihrer grausigen politischen Verirrung offensichtlich weder schwierig zu sein noch einen Anlass zur selbstkritischen Eigenreflexion über ihren bornierten links-ideologisierten Kurs ins politische Abseits zu bieten.

Die GroKo verliert ihre Legitimations-Mehrheit

Entsprechend dem bundesweiten Umfrageergebnis verliert die GroKo hochgerechnet über 3 Millionen Wähler und rutscht mit 46 Prozent (CDU 29 Prozent, SPD 17 Prozent) unter die Hälfte der Wahlstimmen. Damit verliert sie auf Bundesebene ihre Legitimations-Mehrheit. Und nichts, aber auch gar nichts an dem Ergebnis ist überraschend.

Seit Jahren haben sowohl die „Jüdische Rundschau“ als auch der Verfasser diesen, der Vernunft-entleerten linken Islam-Einlass-Politik der Merkel-Regierung und ihrer Unterstützer geschuldeten Verfall der ehemaligen Volksparteien der politischen Mitte vorausgesagt und haben dafür erhebliche Schelte – nicht zuletzt auch von der Seite nicht weniger bestens Regierungs-domestizierter jüdischer Funktionsträger – hinnehmen müssen, die – wie könnte es anders sein – bis jetzt nicht müde werden, nach jedem antisemitischen islamischen Anwurf oder Angriff auf jüdisches Leben die Gewaltideologie des Islam in Schutz zu nehmen und mit linksäugiger Erblindung den Feind der Juden gegen jede Evidenz auch heute noch ausschließlich rechts zu suchen.

Dabei haben sie es gemeinsam mit ihren linken Israel-Dämonisierungs-Freunden aus GroKo und den nachgeschalteten Medien beschämenderweise bis heute nicht fertiggebracht, sich eindeutig und vorbehaltlos hinter den historischen Jerusalem-Beschluss des amerikanischen Präsidenten Trump und seinen projüdischen Kurs zu stellen, während ihnen das von Frau Weidel und Frau von Storch trotz aller in deren Partei vorkommenden antijüdischen Unappetitlichkeiten und trotz aller jüdischen Schelte ohne Wenn und Aber vorgelebt wurde.

Was anderes als diesen neuen Umfrage-Beweis des politischen Verfalls haben denn die gegenwärtigen, bis zur Schmerzunempfindlichkeit unsensibel, selbstherrlich, ideologisch verbohrt und arrogant am Wählerwillen vorbeiregierenden, nur noch durch die weit nach links gerückte Aufgabe angestammter politischer Standorte des einstmals bürgerlich konservativen Hauptpartners CDU und die damit möglich gewordene Koalitionsakrobatik der Kanzlerin samt ihrer gesinnungslosen Sessel-klebenden Partei-Gefolgschaft an der Regierungsmacht gehaltenen Verlierer-Parteien eigentlich erwartet?

Wie anders soll denn auch ein Wähler reagieren, den man durch den offensichtlichen, jeden gesunden Menschenverstand negierenden Linksruck der ehemaligen Volksparteien ohne Not seiner traditionellen, unsere westliche Demokratie erhaltenden Wahloption in der weitgehend zerstörten politischen Mitte unserer Gesellschaft beraubt hat?

Suizidale politische Führung

Sich etwa angesichts der wachsenden Islam-generierten Bedrohung unserer säkularen, Religions-getrennten und Religions-toleranten okzidentalen Lebensweise durch unsere gegenwärtige Vernunft-verlassene, suizidale politische Führung und ihre linken Open-Border-Unterstützer weiter mit Diesel-Gaukeleien, CO2-Hysterie, apokalyptischen Klimaszenarien und anderen politischen Themenverfehlungen narren zu lassen, während jetzt schon klar sein dürfte, dass wir bei Fortsetzung unserer Islam-affinen Politik keinesfalls in Gefahr sind, die Konsequenzen unserer vermeintlichen Umweltverfehlungen selbstbestimmt und in Freiheit zu erleben?

Schon kein Geringerer als der hier von linker Seite fälschlich und besitzergreifend in geistige Nähe mit dem unsäglichen Politirrläufer Barack Hussein Obama gebrachte große republikanische Präsident Abraham Lincoln wusste zu sagen: „You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you can not fool all the people all of the time.“

Allerdings scheint diese allgemeine Wahrheit nicht bis zur Spitze unserer unbelehrbaren Politik der Aufgabe unserer blutig erkämpften, Aufklärungs- und Revolutions-geläuterten freiheiheitlich-demokratischen abendländischen Lebenswerte vorgedrungen zu sein. Trotz immer lauter werdender Gegenstimmen der Vernunft geht die nahezu täglich zunehmende Verschlechterung der persönlichen körperlichen Sicherheitslage des gesetzestreuen Bürgers weiter.

Einstimmiger Chor linker Strukturauflöser

Statt einer entschiedenen, rechtsstaatlich Sanktions-bewehrten Abhilfe wird all dies auch noch begleitet von der faktischen Quasi-Aufgabe ganzer Stadtbezirke und anderer öffentlicher Bereiche an kriminelle islamische Clans. Sie verachten unser freiheitliches Rechtssystem zutiefst, das ohnehin durch die gegenwärtige Politik und die 68er-inspirierte Gesinnungsjustiz entwaffnet wurde. Sie respektieren weder unsere Polizei noch unseren durch fortgesetzt demonstrierten Verzicht auf Rechts-Anwendung bevorzugt gegenüber islamischen Straftätern zahnlos gewordenen Rechtsstaat.

Der von einem beinahe einstimmigen hysterischen Chor der linken Strukturauflöser und Apologeten des Verzichts auf gesetzlich konsequente Rechtsanwendung niedergeschrieene CSU-Parteivorsitzende hat uns, wie erwartet, nicht von dem GroKo-Spuk der abgewirtschafteten Kanzlerin befreien können. Und wird dies wohl auch in Zukunft nicht tun.

Der sich abzeichnende vom Wähler verursachte Umbruch mit all seinen imponderablen Risiken wird unserer wunderbaren in Vor-Merkel’scher Zeit gewachsenen freiheitlich-demokratischen rechtsstaatlichen Bundesrepublik wohl nicht erspart bleiben – zwecks Befreiung aus der Erstickungs-Umarmung durch den links-grünen Morast und aus reiner Überlebens-Notwendigkeit. Kein Land für Juden, habe ich an früherer Stelle in meinem Beitrag „Zwischen Skylla und Charybdis“ geschrieben. Auch ohne Präjudiz sehe ich gegenwärtig leider keinen Anlass, diese Aussage zu revidieren.

Rafael Korenzecher ist der Herausgeber der Jüdischen Rundschau.

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Antisemitismus gehört (wieder) zu Deutschland – und nun?

am, Foto von NeONBRAND

Antisemitismus gehört (wieder) zu Deutschland – und nun?

Antisemitismus gehört (wieder) zu Deutschland – und nun?

Ich kann nicht, ich will nicht, es ermüdet mich, und die Müdigkeit ist keine »gute« Müdigkeit, wie die Müdigkeit nach einem Tag am Strand oder nach vollzogener Liebe. Nein, meine Müdigkeit ist mehr wie jene, von welcher Goethe in des Wandrers Nachtlied ausruft: »Ach, ich bin des Treibens müde!« (Er setzt allerdings fort: »Was soll all die Qual und Lust?« — und Lust empfinde ich in diesem Theater, wo die Bühne dunkel und der Zuschauerraum grell erleuchtet sind, nun mal gar nicht.)

Ich bin all der geheuchelten Überraschung müde. Ich bin dieses bösartigen Schelmenstücks müde, das uns von überbezahlten und zugleich untertalentierten Laiendarstellern aufgeführt wird, diese Tragikomödie, deren Eintrittspreis uns unter Androhung von Kerker und Schandpfahl abgepresst wird.

Deutschlands berühmteste Staatssekretärin erschrak, sagt sie. Sie will weder jung noch schön genannt werden, aber erschrocken, ja, erschrocken ist sie! (Allzu oft zu erschrecken macht allerdings graue Haare, habe ich gehört, und das lässt einen alt wirken, aber das wird sie gewiss nicht stören, siehe oben.)

Frau Staatssekretärin sagt (»hier privat«): »Ich bin erschüttert und erschrocken und schäme mich für diesen Mann, der meine Sprache spricht.«

Oh, wenn ein Mensch erschrickt und auch noch erschüttert ist, dann ist es ganz natürlich und menschlich, dass wir sogleich fragen: Worüber ist die Frau Staatssekretärin (wie gesagt: »hier privat«) denn so erschüttert und erschrocken? Wenn ein Mitmensch erschrocken ist, dann gebietet es uns ja bereits die Evolution, zu fragen, was es denn sei, worüber er so erschrak! Das, was ihn erschreckte (transitiv), worüber er also erschrak (intransitiv), wesbezüglich er also erschrocken ist (reflexiv), worin er also eine erschreckende Gefahr sah, das könnte auch uns selbst zum gefährlichen Schrecken werden.

Frau Staatssekretärin ist »erschrocken« über praktizierten Antisemitismus. Sie meint allerdings nicht irgendwelche Israelkritiker beim Spiegel oder Rapper-Versteher bei der Zeit. Sie meint einen »jungen Mann«, und »junger Mann« ist schon lange Code für Straßenschläger mit Migrationshintergrund. (Straßenschläger ohne Migrationshintergrund dagegen werden auch weiterhin unter den größeren Begriffsschirm »Gegendemonstranten« eingebunden.) Ein junger Mann also wurde gefilmt, wie er sich einem jüdischen Mitbürger gegenüber in erweiterter Meinungsfreiheit übte. Der junge Mann äußerte seine Kritik an israelischer Besatzungspolitik (oder so), indem er auf sein Gegenüber mit einem Gürtel einschlug und »Yahudi!« schrie. (@JFDA_eV)

Und darüber ist die Frau Staatssekretärin »erschrocken«.

Mit Verlaub — ich halte dieses Erschrockensein für Theater.

Erschrecken impliziert, dass man etwas nicht erwartete. Erschrecken impliziert, dass man es nicht hat kommen sehen. Erschrecken impliziert, dass es etwas Neues und bislang Nicht-Dagewesenes ist. Dieses Erschrecken aber scheint mir wie eine Schauspiel, eine Unwahrheit. Nichts an diesem Ereignis ist überraschend, nichts hat man nicht kommen sehen, nichts daran ist neu und unerwartet.

Die 2 Nicht-Judentümer

Das Christentum und der Islam teilen die Eigenschaft, in Ansatz und Wesen auch und zuerst ein »Nicht-Judentum« zu sein.

Christen und Muslime beten beide zum Gott der Juden, doch beide betrachten sie jeweils ihre Weise, es zu tun, als die richtige, zumindest der Dogmatik nach.

Auch wenn Ihnen heutige Weichspül-TV-Pseudo-Theologen etwas anderes erzählen: Im Selbstverständnis des Christentums vollenden die Christen, woran die Juden angeblich gescheitert sind, und dass die Juden nicht kollektiv und demütig die Lehre von Jesus annehmen, wird Christen immer ein Stachel im theologischen Fleisch sein, ebenso wie es Mohammed erzürnte, dass die Juden des heutigen Medina seine Lehre von Allah nicht annahmen. In der Lehre des Paulus selbst werden Juden kollektiv als Mörder Jesu gebrandmarkt; in der Apostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 36, heißt es: »So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.«

Eine fanatische Ablehnung des Judentums ist ursprünglich ein Teil des Christentums. Kölner können in ihrem Dom die ins Chorgestühl geschnitzte »Judensau« bewundern, samt dargestellter Legende vom Ritualmord. Die Reformation brachte wenig Milde, eher im Gegenteil. Die Antisemiten des Dritten Reiches konnten sich komfortabel auf Martin Luther berufen, wenn dieser etwa davon phantasierte, »Judenhäuser einzureißen«. Heutige Theologen versuchen, Luther etwas vom dunklen Makel zu nehmen, indem sie die Anklage von Antisemitismus auf »Antijudaismus«, also Abneigung nur gegen die Religion, nicht aber die Menschen, reduzieren möchten, doch Luther sprach auch von »konvertierten« Juden als Juden und ob Luthers Aufforderung, Synagogen niederzubrennen (eine Idee, der ja in Deutschland bekanntlich immer wieder nachgekommen wurde), wirklich nur Kritik an einer abstrakten Lehre ist, da habe ich doch Zweifel.

Der Islam (in seinem eigenen Verständnis) ersetzt sowohl Judentum als auch Christentum, ist sich zugleich aber dessen bewusst, zum selben Gott zu beten. Die islamische Zeitrechnung, beginnt im Jahr 622 der heute allgemeinen Zeitrechnung, als Mohammed nach Medina auswanderte. Zunächst hatte der Prophet gehofft, Christen und die in Medina noch zahlreicheren Juden für seine Lehre zu gewinnen und zu seinen Nachfolgern zu machen. Zu Beginn versucht er es mit Überredungskunst; in Sure 3:64 heißt es noch: »O Volk der Schrift, warum streitet ihr über Abraham, wo die Thora und das Evangelium doch erst (später) nach ihm herabgesandt worden sind? Habt ihr denn keinen Verstand?«

Es gelingt nicht. Die Juden wollen sich partout nicht dem neuen Herrscher unterwerfen. Es wird ihnen nahegelegt, »Verträge« zu schließen, in denen sie sich Mohammed unterwerfen. Sie sind wenig willig. Bekannt ist etwa der Fall des jüdischen Stamms der Banū Quraiza, der in den Verdacht geriet, sich nicht vollständig an den aufgezwungenen Vertrag zu halten und daraufhin öffentlich brutal massakriert, beziehungsweise in die Sklaverei verkauft wurde.

Der Koran nennt jene, die der islamischen Lehre und seiner Weise, den Allmächtigen anzubeten, nicht folgen wollen, »Affen, Schweine und Götzendiener« (Sure 5:59) — Emotionen, die wir so oder so ähnlich dieser Tage wieder in Deutschlands Straßen und auf Deutschlands Schulhöfen erleben können. Das Problem ist nicht, dass es diese Passage im heiligen Buch gibt; das Problem gibt es in anderen Religionen und Kulturen auch. Das Problem ist, dass es auch heute zu oft praktische Anwendung findet.

Der Historiker Andrew G. Bostom hat in »The Legacy of Islamic Antisemitism: From Sacred Texts to Solemn History« in großer Fleißarbeit die lange Geschichte des Antisemitismus in muslimischen Dokumenten zusammengetragen, sorgfältig und nüchtern. Weder der Koran noch die Geschichte des Islams sind vollständig beschrieben, wenn nicht die tiefe Verwebung mit der weit über theoretisch-dogmatische Differenzen hinausgehenden Judenfeindlichkeit ehrlich genannt wird.

Lessing in der Praxis

Das westliche Christentum des einundzwanzigsten Jahrhunderts hat zwei Wege gefunden, sein Verhältnis zum Jüdischen etwas »abzukühlen«. Die einen Christen transzendieren (ein vornehmerer Ausdruck fürs Verwässern) ihren Glauben zu einer Wohlfühl-Haltung ohne Kohärenzfetischismus. Sie können Lessings Ringparabel lesen und im Geiste die ganze Welt an der Hand halten. Die anderen Christen, vor allem in den USA, schreiben speziell Israel eine Schlüsselrolle in der eigenen, christlichen Eschatologie zu, was zwar wieder eine ganz andere Merkwürdigkeit hervorbringt, aber dann doch ein Verhältnis ist, in und mit dem alle Beteiligten recht produktiv leben können. (Ich selbst finde übrigens beide Positionen durchaus sympathisch — gleichzeitig.)

Man mag darüber lächeln, dass und wie moderne Christen eine modern entspannte Haltung zu ihrer eigenen Dogmatik finden. »Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen«, heißt es in Mk. 2:27. Das lässt sich ohne Verrenkungen interpretieren als: Wenn deine Interpretation eines Gesetzes dir unmenschlich vorkommt, ist deine Interpretation vielleicht falsch.

Die Moral der Religion ist am Ende des Tages nur geronnene Lebenserfahrung — für die einen ist das eine banale Selbstverständlichkeit, für Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen in anderen Teilen der Welt (und zunehmend auch in Europa) ist es todeswürdige Blasphemie. Die moderne christliche Welt ist in Sachen dogmatisch begründete Moral einigermaßen entspannt. »Moralisch« ist alles, was dem Bauchgefühl nach Zusammenleben und soften Hedonismus gleichermaßen fördert — unmoralisch alles, was Unruhe verursacht. Das hat auch eine Zeit lang funktioniert — bis Leute kamen, die das alles deutlich weniger entspannt angehen.

Es war nie alles okay

Wer als Christ heute sagt, die Bibel sei nicht buchstäblich Gottes Wort und man merke eben, dass da eben Menschen dran waren, und man müsse das alles neu und im Licht der Aufklärung interpretieren, der befindet sich in der entspannten Mehrheit — wer als Muslim heute ähnliches über den Koran und seine Lehre sagt, der braucht Polizeischutz.

Beide, Christentum und Islam, begannen als Nicht-Judentum (um nicht »Anti-Judentum« zu sagen). Spätestens seit dem Dritten Reich aber, wo auch mancher Pope das Ärmchen zum Hitlergruß hob, wo Hitler sich in Mein Kampf relativ ungelenk auf Jesus als Proto-Judenhasser bezog (Ereignisse von Mt. 21 als »Beleg«), spätestens seit die Nationalsozialisten sich öffentlich und 400 Jahre nach dessen Erscheinen auf Luthers Pamphlet »Von den Juden und ihren Lügen« bezogen, ist den meisten Christen weltweit klar, wie gefährlich eine christlicher »Anti-Judaismus« ist, und man hat es in Theorie und Alltag deutlich heruntergeschraubt.

»Christlich« steht heute immer mehr und realistischerweise für Verhalten, das ein einigermaßen angenehmes und friedliches Miteinander fördert, nicht aber unbedingt für konkrete dogmatische Inhalte oder auch nur die formale Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Ein Satz wie »das ist nicht sehr christlich von dir« will sagen, dass eine Handlung nicht besonders nett war und also das harmonische Miteinander stört, nicht viel mehr. Das säkulare Christentum muss sich nicht vom »Heiden« oder Juden abheben, um sich christlich zu fühlen. Du kannst dich aber »Christ« nennen und christlich handeln, ohne ein einziges Dogma der Bibel zu glauben. Wer nichts glaubt, muss sich nicht vom Andersgläubigen abheben.

Das alles ist im Islam deutlich anders. Sich »Muslim« zu nennen bedeutet nach wie vor dasselbe, was es im siebten Jahrhundert bedeutete: Einer, der Gott nachfolgt oder zumindest nachfolgen sollte, und zwar dem Gott, wie er durch Mohammed und den Koran offenbart ist. Zur Tradition des Islam gehört aber nun eben auch, dass Juden, Christen und Ungläubige zu bekämpfen sind, bis sie sich unterwerfen und Tribut zahlen. Ja, auch die Bibel kennt martialische Passagen, doch die weitaus größte Mehrheit der Juden und Christen ist sich darin einig, dass diese Passagen aus diesen oder jenen Gründen heute nicht mehr gelten, nur symbolisch gemeint sind oder keine Anwendung finden. Dass wesentliche Teile des Korans heute nicht mehr gelten, das wäre doch eine gewagte These und gewiss keine, die allzu weite Anerkennung unter Muslimen finden wird.

Hört auf mit dem Theater!

Hört mir also auf mit dem Erschrockenheitstheater!

Hass auf Juden ist Teil der islamischen Geschichte. Es ist auch Teil der christlichen Geschichte, doch die christliche Welt hatte das nach riesigem Leid und dunklen Zeiten, heute 2018, einigermaßen in den Griff bekommen; Ausrutscher aus den Man-wird-mal-wieder-sagen-dürfen- und »Israelkritiker«-Fraktionen zeigen, dass es nicht vollständig verschwunden ist, nur einigermaßen unter Kontrolle — doch das ist mehr, als man von der muslimischen Welt sagen kann. Beginnend mit dem Massaker von Banū Quraiza, über Cordoba und all die anderen Judenpogrome, über die antisemitische Hetze in modernen arabischen Medien, bis hin zur neuen Gewalt in den Straßen des Wir-schaffen-das-Deutschland — wer heute ganz überrascht und erschrocken tut über den arabischen Antisemitismus, von welchem Planeten stammt der?

Während die Bevölkerung von Gaza wächst und wächst, geht die jüdische Bevölkerung in praktisch allen muslimischen Ländern seit vielen Zeiten schon rapide herunter. Aus Millionen von Juden in der arabischen Welt wurden einige wenige Tausend, und auch diese Zahl sinkt. Einigen muslimischen Ländern ist gelungen, was selbst den Deutschen damals nicht gelang: sie sind »judenrein«.

Die Polizei, die in Deutschland seit Jahrzehnten jeden Freitag-Abend vor der Synagoge in Köln und vielen anderen Städten bundesweit steht, steht da nicht aus Langeweile. Auf deutschen Schulhöfen in »Problemvierteln« ist schon seit Jahrzehnten »Jude« ein Schimpfwort. Wer erst heute, in 2018, merkt, dass Antisemitismus in der muslimischen Welt nicht nur eine Sache von »Einzelfällen« ist, der ist ein verkackter Lügner von bemerkenswerter Dimension.

Ich glaube all dieses gespielte Erschrocken- und Überraschtsein keine Tweetlänge lang. Während die Flat-White-Intellektuellen von der ZEIT darüber spekulieren, ob und inwieweit muslimischer Antisemitismus »gerechtfertigt«sein könnte, während Rudolf »Kein Antisemit« Augstein das Tragen einer Kippah als »Provokation« bezeichnet, während in NRW die FDP mit jener Ditib kooperieren will, die selbst mit Antisemitismus aufgefallen ist (sagt HR), während eine FDP-Kandidatin erwischt wird, wie sie antisemitisch angehauchte Inhalte auf Facebook teilte (»Wann stoppt die Welt endlich Israel?«) und dennoch geduldet und unterstützt wird, während all dieses abgeschmackte Nichtwahrhabenwollen passiert, werden in Deutschland wieder Juden auf offener Straße verprügelt — und man ist »erschrocken«. Ein SPD-Vize (der mit dem schweigsamen Bundeskriminalamt-Telefonat) stimmt ein in den dissonanten Chor der Betroffenen, indem er Juden auf »Andersgläubige« reduziert und den offenen Antisemitismus als »antiisraelische Grundstimmung« verharmlost (ausgerechnet die SPD, deren späterer Außenminister in Israel »Apartheid« ausmachte, diese Partei der antisemitisch angehauchten »Ausrutscher«). Was für eine Heuchelei!

Eine Religion ist eine Kombination aus dem, was ihre Bücher und Gelehrten lehren, und dem, was die Gläubigen leben. Wer sagt, der Islam, als gesamtes, habe nicht das, was man neudeutsch »Antisemitismus-Problem« nennt, der möge bitte erklären, was genau er mit »Islam« meint, und was mit »Antisemitismus«.

Deutschland und mit ihm Europa werden wieder zur Gefahrenzone für das Volk der Bibel. Juden verlassen wieder Europa, oft still, aber in Tausenden, und viele mehr denken darüber nacheinzelne Rabbiner geben Europa bereits verloren; die EU aber siedelt derweil ganz offen Immigranten aus muslimischen Ländern nach Deutschland um – seien wir realistisch: als Vorhut für neue islamische Communities, via »Familiennachzug« et cetera. Antisemitismus ist ein Teil der bis heute andauernden Geschichte des Islams. Man kann ja fordern, das Muslime sich einfach so davon vollständig distanzieren (wie es derzeit einige Berliner Naivlinge tun), doch dann fordert man de facto eine Reformation des Islam, mal eben, nebenbei. Es ist dumm und gefährlich, solche Forderungen in den Raum zu stellen, weil man so sich und seinen Lesern das vollständig unberechtigte Gefühl gibt, »etwas getan zu haben«.

Antisemitismus gehört (wieder) zu Deutschland, das ist das Ergebnis von Merkels Kanzlerschaft. Man denkt an Karl Lagerfelds bemerkenswerten Satz: »Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.«

Doch, es wäre zu einfach, die Schuld am neuen, alten Antisemitismus allein Merkel in die Schuhe zu schieben. Nein, Merkel in ihrer verbohrten Sturheit bekommt schon lange zu wenig mit. »Ist mir egal, ob wir auf den Eisberg zusteuern, Hauptsache ich bleibe Kapitän.« Die Schuld am neuen, alten Antisemitismus tragen Merkels Helfer in Parteien und Medien; die Schuld am neuen Judenhass tragen die Beschwichtiger, die jeden als »Populisten« niederschrien, der vor dieser Entwicklung warnte. Die Schuld an der Blindheit gegenüber dem importierten Antisemitismus tragen Talkshow-Hosts und Zeitungsfuzzis, die über Jahre hinweg all ihre Kraft auf die Bekämpfung von Merkel-Kritikern gebündelt hatten, und jetzt plötzlich ganz doll empört und überrascht tun.

Wer jetzt ganz überrascht tut über importierten Antisemitismus, der ist ein Heuchler, ein blauäugiger Träumer – oder er trägt mit Schuld, er ist sich seiner Schuld bewusst, und er will es hinter Erstaunen verstecken. Es ist Heuchelei, und, wenn ich so offen sein darf: Ich bin der Heuchelei müde, so verdammt müde.

 

 

Vorbilder 2: Arnaud Beltrame

http://www.leparisien.fr/faits-divers/le-lieutenant-colonel-arnaud-beltrame-est-mort-poignarde-25-03-2018-7628190.php

Attentat dans l’Aude : le gendarme Arnaud Beltrame est mort poignardé au cou

>Faits divers|Jean-Michel Décugis et Eric Pelletier|25 mars 2018, 17h21|MAJ : 25 mars 2018, 18h06|40
Arnaud Beltrame est mort poignardé à la gorge. REUTERS

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L’autopsie du gendarme, qui s’est substitué vendredi au dernier otage dans le Super U de Trèbes (Aude), a révélé des lésions mortelles à l’arme blanche. L’officier a également été touché par balles.

Les conditions du décès du lieutenant-colonel Arnaud Beltrame se précisent. L’autopsie réalisée sur le corps de l’officier de gendarmerie a révélé des «lésions mortelles» à l’arme blanche au niveau du cou, selon des sources concordantes. Cet officier supérieur, dont l’action héroïque a été saluée par le chef de l’Etat, serait donc mort poignardé à la gorge.

Il a également été blessé par des tirs d’arme à feu. Son assassin, Radouane Lakdim, un djihadiste âgé de 25 ans qui s’était rué à l’assaut du magasin après avoir tiré sur des automobilistes et un policier de CRS, était muni d’un poignard et d’un pistolet 7.65, arme de petit calibre. L’arme de service du gendarme, de calibre 9 mm, a également été découverte à proximité de son corps. On ignore encore l’ordre précis des coups de poignard et des tirs. Les coups de feu ont provoqué l’intervention de l’antenne du GIGN, qui, en riposte, a tué l’assaillant.

En différents points du magasin, Lakdim avait disposé des explosifs artisanaux, reliés à un système de mise à feu, mais ils n’ont pas détonné.

Deux personnes toujours en garde à vue

Autopsie, auditions tous azimuts, expertises informatiques : une centaine d’enquêteurs de la Sous direction antiterroriste de la police judiciaire et de la DGSI (renseignement intérieur) déroulent leurs investigations. Deux personnes sont toujours en garde à vue dans le cadre de l’enquête ouverte notamment pour «assassinats en relation avec une entreprise terroriste» coordonnée par le parquet antiterroriste de Paris. Il s’agit de la compagne et d’un ami de Radouane Lakdim. Ces témoins clés n’ont pas fait valoir leur droit au silence : ils s’expriment en audition.

Magistrats et policiers n’ont plus de doutes sur les références idéologiques du djihadiste puisqu’ils ont découvert dans son appartement de Carcassonne des écrits faisant allusion à Daech, pouvant s’apparenter à un testament. L’attaque, qui a fait quatre morts au total, a été revendiquée par le groupe terroriste via son agence de propagande. Les expertises informatiques lancées en urgence visent à déterminer avec qui il était en relation.

The “gender fruit” of postmodernism…

From The Daily Signal

Transgender Ideology Is Riddled With Contradictions. Here Are the Big Ones.

 

People say that we live in a postmodern age that has rejected metaphysics. That’s not quite true.

We live in a postmodern age that promotes an alternative metaphysics. As I explain in “When Harry Became Sally,” at the heart of the transgender moment are radical ideas about the human person—in particular, that people are what they claim to be, regardless of contrary evidence. A transgender boy is a boy, not merely a girl who identifies as a boy.

It’s understandable why activists make these claims. An argument about transgender identities will be much more persuasive if it concerns who someone is, not merely how someone identifies. And so the rhetoric of the transgender moment drips with ontological assertions: People are the gender they prefer to be. That’s the claim.

Transgender activists don’t admit that this is a metaphysical claim. They don’t want to have the debate on the level of philosophy, so they dress it up as a scientific and medical claim. And they’ve co-opted many professional associations for their cause.

Americans need an alternative to the mainstream media. But this can’t be done alone. Find out more >>

Thus the American Psychological Association, in a pamphlet titled “Answers to Your Questions about Transgender People, Gender Identity, and Gender Expression,” tells us, “Transgender is an umbrella term for persons whose gender identity, gender expression, or behavior does not conform to that typically associated with the sex to which they were assigned at birth.”

Notice the politicized language: A person’s sex is “assigned at birth.” Back in 2005, even the Human Rights Campaign referred instead to “birth sex” and “physical sex.”

The phrase “sex assigned at birth” is now favored because it makes room for “gender identity” as the real basis of a person’s sex.

In an expert declaration to a federal district court in North Carolina concerning H.B. 2, Dr. Deanna Adkins stated, “From a medical perspective, the appropriate determinant of sex is gender identity.” Adkins is a professor at Duke University School of Medicine and the director of the Duke Center for Child and Adolescent Gender Care (which opened in 2015).

Adkins argues that gender identity is not only the preferred basis for determining sex, but “the only medically supported determinant of sex.” Every other method is bad science, she claims: “It is counter to medical science to use chromosomes, hormones, internal reproductive organs, external genitalia, or secondary sex characteristics to override gender identity for purposes of classifying someone as male or female.”

This is a remarkable claim, not least because the argument recently was that gender is only a social construct, while sex is a biological reality. Now, activists claim that gender identity is destiny, while biological sex is the social construct.

Adkins doesn’t say if she would apply this rule to all mammalian species. But why should sex be determined differently in humans than in other mammals? And if medical science holds that gender identity determines sex in humans, what does this mean for the use of medicinal agents that have different effects on males and females? Does the proper dosage of medicine depend on the patient’s sex or gender identity?

But what exactly is this “gender identity” that is supposed to be the true medical determinant of sex? Adkins defines it as “a person’s inner sense of belonging to a particular gender, such as male or female.”

Note that little phrase “such as,” implying that the options are not necessarily limited to male or female. Other activists are more forthcoming in admitting that gender identity need not be restricted to the binary choice of male or female, but can include both or neither. The American Psychological Association, for example, defines “gender identity” as “a person’s internal sense of being male, female, or something else.”

Adkins asserts that being transgender is not a mental disorder, but simply “a normal developmental variation.” And she claims, further, that medical and mental health professionals who specialize in the treatment of gender dysphoria are in agreement with this view.

Transgender Catechism

These notions about sex and gender are now being taught to young children. Activists have created child-friendly graphics for this purpose, such as the “Genderbread Person.” The Genderbread Person teaches that when it comes to sexuality and gender, people have five different characteristics, each of them falling along a spectrum.

There’s “gender identity,” which is “how you, in your head, define your gender, based on how much you align (or don’t align) with what you understand to be the options for gender.” The graphic lists “4 (of infinite)” possibilities for gender identity: “woman-ness,” “man-ness,” “two-spirit,” or “genderqueer.”

The second characteristic is “gender expression,” which is “the way you present gender, through your actions, dress, and demeanor.” In addition to “feminine” or “masculine,” the options are “butch,” “femme,” “androgynous,” or “gender neutral.”

Third is “biological sex,” defined as “the physical sex characteristics you’re born with and develop, including genitalia, body shape, voice pitch, body hair, hormones, chromosomes, etc.”

The final two characteristics concern sexual orientation: “sexually attracted to” and “romantically attracted to.” The options include “Women/Females/Femininity” and “Men/Males/Masculinity.” Which seems rather binary.

The Genderbread Person tries to localize these five characteristics on the body: gender identity in the brain, sexual and romantic attraction in the heart, biological sex in the pelvis, and gender expression everywhere.

The Genderbread Person presented here is version 3.3, incorporating adjustments made in response to criticism of earlier versions. But even this one violates current dogma. Some activists have complained that the Genderbread Person looks overly male.

A more serious fault in the eyes of many activists is the use of the term “biological sex.” Time magazine drew criticism for the same transgression in 2014 after publishing a profile of Laverne Cox, the “first out trans person” to be featured on the cover.

At least the folks at Time got credit for trying to be “good allies, explaining what many see as a complicated issue,” wrote Mey Rude in an article titled “It’s Time for People to Stop Using the Social Construct of ‘Biological Sex’ to Defend Their Transmisogyny.” (It’s hard to keep up with the transgender moment.)

But Time was judged guilty of using “a simplistic and outdated understanding of biology to perpetuate some very dangerous ideas about trans women,” and failing to acknowledge that biological sex “isn’t something we’re actually born with, it’s something that doctors or our parents assign us at birth.”

Today, transgender “allies” in good standing don’t use the Genderbread Person in their classrooms, but opt for the “Gender Unicorn,” which was created by Trans Student Educational Resources. It has a body shape that doesn’t appear either male or female, and instead of a “biological sex” it has a “sex assigned at birth.”

Those are the significant changes to the Genderbread Person, and they were made so that the new graphic would “more accurately portray the distinction between gender, sex assigned at birth, and sexuality.”

According to Trans Student Education Resources, “Biological sex is an ambiguous word that has no scale and no meaning besides that it is related to some sex characteristics. It is also harmful to trans people. Instead, we prefer ‘sex assigned at birth’ which provides a more accurate description of what biological sex may be trying to communicate.”

The Gender Unicorn is the graphic that children are likely to encounter in school. These are the dogmas they are likely to be catechized to profess.

While activists claim that the possibilities for gender identity are rather expansive—man, woman, both, neither—they also insist that gender identity is innate, or established at a very young age, and thereafter immutable.

Dr. George Brown, a professor of psychiatry and a three-time board member of the World Professional Association for Transgender Health, stated in his declaration to the federal court in North Carolina that gender identity “is usually established early in life, by the age of 2 to 3 years old.”

Addressing the same court, Adkins asserted that “evidence strongly suggests that gender identity is innate or fixed at a young age and that gender identity has a strong biological basis.” (At no point in her expert declaration did she cite any sources for any of her claims.)

Transgender Contradictions

If the claims presented in this essay strike you as confusing, you’re not alone. The thinking of transgender activists is inherently confused and filled with internal contradictions. Activists never acknowledge those contradictions. Instead, they opportunistically rely on whichever claim is useful at any given moment.

Here I’m talking about transgender activists. Most people who suffer from gender dysphoria are not activists, and many of them reject the activists’ claims. Many of them may be regarded as victims of the activists, as I show in my book.

Many of those who feel distress over their bodily sex know that they aren’t really the opposite sex, and do not wish to “transition.” They wish to receive help in coming to identify with and accept their bodily self. They don’t think their feelings of gender dysphoria define reality.

But transgender activists do. Regardless of whether they identify as “cisgender” or “transgender,” the activists promote a highly subjective and incoherent worldview.

On the one hand, they claim that the real self is something other than the physical body, in a new form of Gnostic dualism, yet at the same time they embrace a materialist philosophy in which only the material world exists. They say that gender is purely a social construct, while asserting that a person can be “trapped” in the wrong gender.

They say there are no meaningful differences between man and woman, yet they rely on rigid sex stereotypes to argue that “gender identity” is real, while human embodiment is not. They claim that truth is whatever a person says it is, yet they believe there’s a real self to be discovered inside that person.

They promote a radical expressive individualism in which people are free to do whatever they want and define the truth however they wish, yet they try ruthlessly to enforce acceptance of transgender ideology.

It’s hard to see how these contradictory positions can be combined. If you pull too hard on any one thread of transgender ideology, the whole tapestry comes unraveled. But here are some questions we can pose:

If gender is a social construct, how can gender identity be innate and immutable? How can one’s identity with respect to a social construct be determined by biology in the womb? How can one’s identity be unchangeable (immutable) with respect to an ever-changing social construct? And if gender identity is innate, how can it be “fluid”?

The challenge for activists is to offer a plausible definition of gender and gender identity that is independent of bodily sex.

Is there a gender binary or not? Somehow, it both does and does not exist, according to transgender activists. If the categories of “man” and “woman” are objective enough that people can identify as, and be, men and women, how can gender also be a spectrum, where people can identify as, and be, both, or neither, or somewhere in between?

What does it even mean to have an internal sense of gender? What does gender feel like? What meaning can we give to the concept of sex or gender—and thus what internal “sense” can we have of gender—apart from having a body of a particular sex?

Apart from having a male body, what does it “feel like” to be a man? Apart from having a female body, what does it “feel like” to be a woman? What does it feel like to be both a man and a woman, or to be neither?

The challenge for the transgender activist is to explain what these feelings are like, and how someone could know if he or she “feels like” the opposite sex, or neither, or both.

Even if trans activists could answer these questions about feelings, that still wouldn’t address the matter of reality. Why should feeling like a man—whatever that means—make someone a man? Why do our feelings determine reality on the question of sex, but on little else? Our feelings don’t determine our age or our height. And few people buy into Rachel Dolezal’s claim to identify as a black woman, since she is clearly not.

If those who identify as transgender are the sex with which they identify, why doesn’t that apply to other attributes or categories of being? What about people who identify as animals, or able-bodied people who identify as disabled? Do all of these self-professed identities determine reality? If not, why not?

And should these people receive medical treatment to transform their bodies to accord with their minds? Why accept transgender “reality,” but not trans-racial, trans-species, and trans-abled reality?

The challenge for activists is to explain why a person’s “real” sex is determined by an inner “gender identity,” but age and height and race and species are not determined by an inner sense of identity.

Of course, a transgender activist could reply that an “identity” is, by definition, just an inner sense of self. But if that’s the case, gender identity is merely a disclosure of how one feels. Saying that someone is transgender, then, says only that the person has feelings that he or she is the opposite sex.

Gender identity, so understood, has no bearing at all on the meaning of “sex” or anything else. But transgender activists claim that a person’s self-professed “gender identity” is that person’s “sex.”

The challenge for activists is to explain why the mere feeling of being male or female (or both or neither) makes someone male or female (or both or neither).

Gender identity can sound a lot like religious identity, which is determined by beliefs. But those beliefs don’t determine reality. Someone who identifies as a Christian believes that Jesus is the Christ. Someone who identifies as a Muslim believes that Muhammad is the final prophet. But Jesus either is or is not the Christ, and Muhammad either is or is not the final prophet, regardless of what anyone happens to believe.

So, too, a person either is or is not a man, regardless of what anyone—including that person—happens to believe. The challenge for transgender activists is to present an argument for why transgender beliefs determine reality.

Determining reality is the heart of the matter, and here too we find contradictions.

On the one hand, transgender activists want the authority of science as they make metaphysical claims, saying that science reveals gender identity to be innate and unchanging. On the other hand, they deny that biology is destiny, insisting that people are free to be who they want to be.

Which is it? Is our gender identity biologically determined and immutable, or self-created and changeable? If the former, how do we account for people whose gender identity changes over time? Do these people have the wrong sense of gender at some time or other?

And if gender identity is self-created, why must other people accept it as reality? If we should be free to choose our own gender reality, why can some people impose their idea of reality on others just because they identify as transgender?

The challenge for the transgender activist is to articulate some conception of truth as the basis for how we understand the common good and how society should be ordered.

As I document in depth in “When Harry Became Sally,” the claims of transgender activists are confusing because they are philosophically incoherent. Activists rely on contradictory claims as needed to advance their position, but their ideology keeps evolving, so that even allies and LGBT organizations can get left behind as “progress” marches on.

At the core of the ideology is the radical claim that feelings determine reality. From this idea come extreme demands for society to play along with subjective reality claims. Trans ideologues ignore contrary evidence and competing interests, they disparage alternative practices, and they aim to muffle skeptical voices and shut down any disagreement.

The movement has to keep patching and shoring up its beliefs, policing the faithful, coercing the heretics, and punishing apostates, because as soon as its furious efforts flag for a moment or someone successfully stands up to it, the whole charade is exposed. That’s what happens when your dogmas are so contrary to obvious, basic, everyday truths.

A transgender future is not the “right side of history,” yet activists have convinced the most powerful sectors of our society to acquiesce to their demands. While the claims they make are manifestly false, it will take real work to prevent the spread of these harmful ideas.

Privilege Checking the Privilege Checkers

from Quillette

Privilege Checking the Privilege Checkers

Having the privilege conversation is itself an expression of privilege. … It’s not just that commenting online about privilege – or any other topic – suggests leisure time. It’s also that the vocabulary of ‘privilege’ is learned at liberal-arts colleges or in highbrow publications.
~ Phoebe Maltz Bovy, “Checking Privilege Checking,” The Atlantic

All societies are evil, sorrowful, inequitable; and so they will always be. So if you really want to help this world, what you will have to teach is how to live in it.
~ Joseph Campbell, Myths to Live By

A couple of years ago, while studying law in western Canada, I took a political science course on environmental issues taught by a renowned professor. Having become alarmed at the lack of legal protections for the environment, I hoped to learn more about the politics behind such flagrant and pervasive oversights.

Unfortunately, the class was a bust. Instead of analyzing political thought and behaviour related to our current ecological crisis, the course taught a strange blend of self-help and pseudoscience. We “learned” that atoms have free will, that the Earth purposefully maintains conditions conducive to life, that modern science is naïvely reductionist and therefore urgently in need of a paradigm shift, and that Francis Bacon was one of the main architects behind the modern disconnect from nature.

As I listened to students uncritically accepting these ideas, I grew increasingly concerned with the current state of the social sciences. At the same time, however, I became intrigued by the peculiar tone of the classroom discussion. Rather than simply offering comments – as was common in my law classes and, indeed, most of life – students frequently prefaced their opinions by first acknowledging their privileged status as educated Westerners. While it’s laudable to recognize the role that luck plays in success and in defining worldviews, the semester-long repetition of the phrase “Speaking from a position of privilege” quickly got annoying. By the end of the first seminar, it was clear that we all recognized our privilege. By the end of the semester, I was not sure why we had to keep bringing it up.

That said, even though these declarations of privilege were unnecessary and irritating, I figured that they were the product of an unimpeachable moral intuition. After all, if more of us could recognize that our good fortune in life is largely accidental, we’d be more open to helping others and less likely to think ourselves superior. When people cannot spot their privilege, they often succumb to inflated egos and a sense of conceit, thinking that their success is due solely to their own efforts. So, although we were sitting around indulging in pseudoscience and loose talk about how to salvage the environment, at least we weren’t being smug about it. We could acknowledge that much of our lot in life is no testament to our rectitude, just a result of arbitrary good fortune.

However, as time has passed and I’ve encountered acknowledgements of privilege both on and off campus, I’ve noticed an unfortunate trend. More often than not, when someone affirms their privilege or points out the privilege of others, they do so in a way that betrays an utter cluelessness about that very privilege. “Privilege talk” is regularly accompanied by hypocritical accusations, outrage over trivialities, and uncritical hatred of important modern institutions, which are attitudes that would neither exist nor be tolerated but for the privilege that we all enjoy. When someone says, “Speaking from a position of privilege,” it’s a safe bet that what follows will display an indifference to their privilege (or even an implication that it’s some kind of burden), which, of course, is an attitude only a very privileged person could hold.

Sadly, the pernicious ironies of privilege talk are generally lost on those who claim to be most aware of privilege. Moral indignation has a way of obscuring sober reasoning, and those who speak of privilege are often primed (by professors, peers, and media) to actively seek out moral transgressions. As such, many backwards beliefs and harmful attitudes have found a toehold amongst “privileged” millennials, who presume their views to be self-evidently righteous and thus not up for debate. Many of these views, were they to become widespread, would lead to the destruction of the privileges that we in the developed world are so fortunate to enjoy. These include free expression, freedom of the press, freedom of peaceful assembly, the rule of law, and ongoing efforts to judge people not by their phenotype but rather by their actions.

If we hope to maintain our privileges – and work towards securing them for others – we must be aware of the bad ideas that threaten them. Paying lip service to privilege is an empty gesture if we don’t first appreciate the reasons it exists. As we accrue privilege, these reasons become less obvious: few people are eternally grateful for anaesthesia, eyeglasses, vaccines, an impartial judiciary, building codes, or a strong economy. But if we were to lose any of these, they would be widely and sorely missed. By ignoring or downplaying how privilege comes to exist, we risk losing the habits, knowledge, and institutions that support our high standard of living.

Many of the ideas that accompany privilege talk, if implemented, would wreak havoc on human wellbeing. If people truly acknowledged their privilege, they would show a greater concern for the forces behind it, which permit them to lead long, healthy, educated, leisure-filled lives, all the while incessantly complaining about the unadulterated evils of modern civilization.

So, when people claim to be “checking their privilege,” I propose that they put in a more genuine effort to really do so. To honestly acknowledge privilege requires balanced critical thought, the ability to self-reflect, and a willingness to converse with those who disagree. Without these traits, we’d have no privilege whatsoever and might as well give up on the entire human experiment.

With that in mind, let’s consider some views espoused by those who routinely clear their throats with professions and confessions of privilege, to see how they belie the pretence of genuine understanding.

1. Words as Violence

Many will equate words with violence, claiming that harsh criticism and invective are akin to physical abuse. According to this view, violence may be inflicted upon a person merely by offending them. Anyone who claims to believe this, despite never having experienced actual fist-in-their-face, gun-at-their-back, war-in-their-streets physical violence, may need to check their privilege.

Where words offer direct calls to violence, the distinction between the two can become hazy. But in most other instances it’s irresponsible to pretend that words are on par with violence. Words, when used competently, are the tools that allow us to avoid violence. They are our only other means of persuasion. Although words can cause hurt feelings and stress responses, their negative effects generally pale in comparison to the harms wrought by physical violence. And since how we think about things influences how we feel about them, the belief that words are violence is likely to produce greater hurt feelings and stress responses, thus hindering words’ ability to defuse tense situations.

Furthermore, if we tear down the distinction between words and violence, then why not simply use violence to solve our problems as a first rather than a last resort?

2. Scientism

The privilege-conscious will sometimes declare modern science to be a power structure that arbitrarily promotes the views and practices of today’s dominant culture. In essence, they think of science as a narrative produced by Western elites that, while influential, is no more reliable than folk wisdom. It is only preferred because it reinforces a white patriarchal monopoly on our view of truth.

Anyone who has never had to undergo surgery without anaesthesia, has safely flown across the world to escape the cold of their local winter, and carries the luxuries of telecommunications in their pocket, but believes the scientific method to be the reprehensible instrument of a white male conspiracy keeping minorities in bondage and cleaving us from nature, should probably check their privilege.

There are better and worse ways of pursuing truth. The worse ways are the most intuitive, so come naturally to every culture that has ever existed (including our own). Humans are naturally disposed to describe nature by appeals to anthropomorphism and teleology, despite the fact that the natural world is neither human-like nor purpose-driven. Fortunately, we’ve uncovered methods that allow people of any skin colour, culture, or identity to discover more accurate ways of thinking about reality. These methods (and the knowledge and understanding they uncover) are what we call science. Science is one of the few social endeavours that produces identical results regardless of the identity of the people involved. In this way, it approximates the egalitarian ideals (justifiably) cherished by those on the political Left.

Even if white men happen to have greater access to science than others, this is no reason to dismiss or denigrate science – rather, it’s a reason to promote science more broadly so that people of all identities can take part in our best efforts to describe reality.

3. Capitalism & Freedom

Many of the most privilege-conscious see capitalism as an evil economic regime and think of freedom only as a propaganda term thrown about by neoconservatives. To them, capitalism is the bogeyman hiding behind all of our societal ills, and freedom is an ideal used purely to justify global abuse. If someone lives in a country graced by low levels of poverty, legitimate democratic elections, and a press that publicizes the plight of the governed, yet they wish to abolish markets and live in something more akin to a Communist state, they should check their privilege.

It has become a progressive cliché to say that North America needs to replace the free market with a socialist model in the vein of the Nordic countries (Norway, Sweden, Iceland, Denmark, and Finland). Somehow, this notion has spread despite the fact that these countries have actually embraced free market capitalism. Much of their economic and political success flows from their commitment to private property and free markets. The strong social safety net and renowned public services of the Nordic countries exist alongside, not instead of, the capitalist paradigm.

By craving some sort of post-capitalist utopia, we are wasting effort on a chimera. A viable way of discarding capitalism may some day emerge, but until then we would do best to emulate societal models that have proven themselves. In our case, we should focus not on eliminating capitalism but on improving it, through wiser modes of regulation, taxation, and allocation of tax revenue.

4. Believe the Victim

Many of today’s privilege-conscious believe that when grievances are filed against white men by members of historically oppressed groups, we should unconditionally believe the alleged victims. This attitude is most visible in the furor that surrounds sexual assault trials, where some commentators suggest that unequivocal belief in victims’ claims should trump due process. If a person is lucky enough to live in a state where citizens possess the right to be considered innocent until proven guilty in a fair trial, yet they’d rather use tribal markers such as skin colour, class, or sex to determine the guilt of an accused, then they should check their privilege.

No sane person can deny that in some instances proving guilt is hard. In cases involving sexual assault, where we’re dealing with private acts and incompatible perceptions, the burden of guilt is especially difficult to satisfy. However, if we abandon due process and rely instead upon identity or gut reaction to determine a person’s guilt, we sacrifice an important bulwark against tyranny. Wherever identity – rather than the facts of a case – decides guilt or innocence, we lose the collective security of a legal system rooted in an agreed-upon reality. By removing the obligation to scrutinize evidence, we allow ourselves to operate on pre-existing prejudices, reducing our courts of law to mere kangaroo courts. A world without due process would contain far more injustice than we face today.

Although some victims fight uphill evidential battles, we cannot make a better world by ditching due process. Rather, we must find ways of accounting for the difficult burdens of proof faced by some people, while also preserving the legitimacy of the law. This approach may be less gratifying than simply Tweeting #believethevictim, but it aims to preserve civil liberties that we all – regardless of identity – should cherish.

5. Oppression in Western Civilization

Many of today’s privilege-conscious view white people and the structures of Western societies as irredeemably evil. To them, Western democratic nations are bastions of racist and sexist oppression operating under the guise of “progress.” To question the attitudes and practices of other cultures is racist, but to condemn Western society is a moral obligation. If someone (rightfully) deplores racism and sexism, yet views white males as intrinsically wicked and sees the Western pursuit of knowledge, progress, and morality as a grievous blight upon history, then they should check their privilege.

Maybe our education system has let them down, neglecting to teach them about the horrors of history and depravities of human nature faced by most people who have ever lived. Maybe the atrocities carried out by previous generations have clouded their minds with guilt, and all Western institutions now seem hopelessly tainted by association. Or maybe they’re simply the victim of a runaway negativity bias that’s been amplified by likeminded media and peer groups. Whatever the reason, people who hate the democratic and open societies that have nurtured them would do well to reconsider.

Although Western societies could be doing many things better, we can appreciate that we’re already doing many things right; compared to the Middle Ages, the Islamic world, or even our own culture fifty years ago, we are a veritable oasis of equality and potential wellbeing. If we cannot recognize our strengths, we cannot build and draw upon them to succeed. By focusing only on our weaknesses we incubate self-hatred that serves no purpose, because to correct any weakness requires the deployment of pre-existing strengths. A balanced and productive worldview must account for the bad and the good in one’s own culture.

*     *     *

Privilege brings many of the risks that come with being spoiled. Spoiled children often think themselves superior to others while failing to appreciate the full extent of their spoils. If we are not mindful, our privilege can turn us into spoiled children who care nothing for our own advantages and opportunities, yet always crave more. Unfortunately, such a mindset seems to be infecting broad swathes of the West’s most privileged millennials.

As progress comes to pass, it’s easy to take it for granted and become greedy for more. This is part of the human condition, but it’s important that we keep it in check. Many people who claim to deplore established “Western” progress nevertheless obsess over their own versions. But when we succumb to a greed for progress that’s divorced from the restraints of reality, we often overreach and cause great harm. One need not look far into the past to find under-informed yet over-eager attempts to bring about utopias that produced some of human history’s most heinous chapters.

When we truly appreciate our privilege, we understand that it contains the seeds of the progress we seek. If we cannot acknowledge that we’ve already made great strides towards high ideals like universal human rights, the elimination of poverty, and democratic equality, then we’re apt to become unduly nihilistic about Western civilization. To appreciate progress does not mean that we must think ourselves perfect, refrain from self-criticism, or settle for the status quo. It simply means that we appreciate just how far the talking, tribal apes we call human beings have come.

 

Tristan Flock is an engineering student and writer with a BSc and a JD. He can be followed on Twitter @tbonesbeard

 

 

Zensiert von Facebook: Warum die „Flüchtlinge“ eine der gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppen weltweit sind…

Warum die „Flüchtlinge“ eine der gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppen weltweit sind…

 

Polizei fängt Flüchtlinge ab c) Wikiolo derivative work: MagentaGreen [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons

Update 10.12.17 (David Berger): Nachdem ich diesen Beitrag gestern auf Facebook gepostet hatte, wurde ich dort für 30 Tage gesperrtdort für 30 Tage gesperrt. Und die „David Berger“-Seite wurde auf unsichtbar gestellt.

Ein Gastbeitrag von Ines Laufer

Seit 2015 – dem Jahr der von der Bundeskanzlerin mit zahlreichen Rechtsbrüchen verantworteten Grenzöffnung – habe ich eine ganze Reihe an Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) vorgenommen. Dabei bin ich regelmäßig zu dem Ergebnis gelangt, dass die „Flüchtlinge“, die seitdem ungehindert und weitgehend unkontrolliert ins Land strömen, besonders bei schweren Gewaltdelikten und sexualisierter Gewalt in einem extremen Ausmaß krimineller auffällig sind als Deutsche.

So waren sie z.B. im Jahr 2016 über 1000% krimineller beim Delikt Mord, jeweils 1400% krimineller bei Gewaltkriminalität und sexuellen Nötigungen/Vergewaltigungen sowie über 4000% krimineller bei Gruppenvergewaltigungen.(1) Es ist mithin unstrittig DASS diese „Flüchtlinge“ extrem gewalttätig und kriminell sind, denn die – wenngleich geschönten Zahlen – sprechen für sich. Doch bei meinen Recherchen habe ich noch etwas viel wesentlicheres herausgefunden: Die Antwort auf die Frage, WARUM das so ist. Und diese Antwort wird den wenigsten gefallen, denn sie trifft auch eine knallharte Aussage über unsere Einflussmöglichkeiten, aber dazu später mehr. Zunächst werde ich das WARUM erörtern.

Nur 0,7% der „Flüchtlinge“ sind Asylberechtigte im Sinne unseres Grundgesetzes: Was also sind diese „Flüchtlinge“ in Wirklichkeit?

Um Missverständnisse zu vermeiden: Wenn ich von den „Flüchtlingen“ spreche, meine ich ausschließlich jene Menschengruppe, die seit 2015 nach Europa und insbesondere nach Deutschland (ca. 1,6 Millionen) gelangt ist.

Ein Blick auf die Veröffentlichungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zeigt uns, dass maximal 0,7% dieser Menschen ein Recht auf Asyl gemäß unseres Grundgesetzes haben. Fast die Hälfte hat überhaupt keine Schutzansprüche, knapp 20% sind lediglich „subsidär“ schutzbedürftig.

Wer genau sind diese „Flüchtlinge“? Was treibt sie an? Und warum kommen sie mehrheitlich ausgerechnet nach Deutschland?

Die Europäische Kommission stellte bereits Anfang 2016 fest, dass rund 60% der „Flüchtlinge“ Wirtschaftsmigranten sind – also Menschen, die sich durch die „Flucht“ eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage erhoffen. Dabei ist der Begriff „Wirtschaftsmigrant“ irreführend, denn er bedeutet den Zuzug von Arbeitskräften. Und genau das sind die „Flüchtlinge“ NICHT – aus dem einfachen Grund, weil sie aufgrund von Analphabetismus, fehlender Ausbildung etc. die Voraussetzungen dafür gar nicht mitbringen. Sie sind vielmehr eine völlig neue Kategorie, die der Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn als Versorgungssuchende bezeichnet, also dauerhaft in unser Sozialsystem einwandernde Armutsmigranten.

Im Jahr 2016 gab es von diesen Menschen mehr Asylneuzugänge in Deutschland als in als ALLEN Ländern der Europäischen Union, Australien, Neuseeland, der USA und Kanada zuammen:

Es dürfte allein anhand dieser Verteilung dem letzten Träumer klar werden, dass es nicht darum geht, zeitlich begrenzten Schutz vor Verfolgung, Krieg etc. zu erhalten sondern optimale langfristige Versorgung.

Von keinem anderen Land fühlen sich die Menschen so explizit angezogen und eingeladen wie von Deutschland und seiner Kanzlerin: Kein Wunder, denn es erwartet die Ankömmlinge unbegrenzte staatliche Alimentierung (selbst nach Ablehnung des Asylantrags), gesundheitliche VollversorgungWohnungen und Häuser werden gebaut, gute Aussichten auf großzügigen Familiennachzug usw. usf.

Überwiegend junge, muslimische, arabische und afrikanische Männer…

Sowohl 2015 als auch 2016 waren rund 3/4 der „Flüchtlinge“ Muslime.

Zwischen 70% und 90% dieser Muslime sind Männer. Junge Männer! Der Anteil der männlichen Jugendlichen (16-18 Jahre) liegt bei rund 80% – mehrheitlich aus Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Eritrea und Nigeria.

Und es sind es genau diese Kriterien „jung, männlich, muslimisch, mit arabischer oder afrikanischer Herkunft“, die diese Gruppe zur gewalttätigsten, gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppe machen.

Begründung:

1. Geschlecht

Diese Männer sind Teil des sogenannten Youth Bulges – eines massiven Überschusses an jungen Männern – der bereits in den Herkunftsländern als eine der wichtigsten Quellen für gewalttätige Bürgerkriege, Säuberungsaktionen, Aufstände etc. gesehen werden muss.

Diese Horden junger, zorniger Männer bezeichnete der SPIEGEL einst als die gefährlichste Spezies der Welt und ihre Gefährlichkeit steigt noch, wenn sie relativ gut gebildet, gesundheitlich versorgt und genährt sind!

Wohin wir auch schauen: Immer ist es die Gruppe der jungen Männer, die generell am meisten kriminell und gewalttätig in Erscheinung tritt.

Fazit: Allein mit Blick auf die Alters- und Geschlechterstruktur hat die Bundesregierung mit den „Flüchtlingen“ also die kriminellste und gewalttätigste Gruppe überhaupt nach Deutschland einreisen lassen, und zwar ohne die Bevölkerung über die damit verbundene vorhersehbare, massive Erhöhung der Gefahr schwerer Kriminalität und Gewalt zu informieren oder sie darauf vorzubereiten – geschweige denn Vorkehrungen und Maßnahmen einzuleiten, die den Schutz der Menschen sicherzustellen vermögen.

2. Gewalttätige Sozialisation in den arabischen und afrikanischen Herkunftsländern

Eine gewaltfreie Erziehung ist im Hinblick auf die langfristige Entwicklung der Kriminalität die beste Prävention, denn Kinder, die in einem liebevollen und gewaltfreien Familienumfeld aufwachsen, werden später kaum kriminell oder gewalttätig. Oder anders: Gewaltfreie Erziehung ist der Schlüssel zu einer gewaltfreien (bzw.gewaltarmen) Gesellschaft.

Das erklärt auch, warum die Zahl der deutschen Tatverdächtigen und verurteilten Straftäter seit Jahren deutlich sinkt, wie ich erst in meinem letzten Artikel wieder verdeutlichte: Die innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder nimmt in Deutschland stetig ab, während die gewaltfreie Erziehung zunimmt.

Ganz anders sieht das bei den “Flüchtlingen” aus: Umfangreiche Studien der innerfamiliären Gewalt gegen Kinder belegen für die Herkunftsländer ein quasi flächendeckend verübtes, unfassbares Ausmaß sowohl schwerer körperlicher als auch psychischer Gewalt von Eltern/Familienmitgliedern gegen ihre Kinder.

Der Hamburger Gewaltforscher Sven Fuchs sammelt akribisch diese Studien und bereitet sie auf seinem lesenswerten Blog gut verständlich auf. Hier einige Untersuchungsergebnisse aus den wichtigsten Herkunftsländern der “Flüchtlinge”:

Syrien: körperliche und/oder psychische Gewalt: 89 %, körperliche Gewalt: 78 %, besonders schwere körperliche Gewalt: ca. 24 %, psychische Gewalt: 84 %

Irak: körperliche und/oder psychische Gewalt: 79 %, körperliche Gewalt: 63 %, besonders schwere körperliche Gewalt: ca. 27 %, psychische Gewalt: 75 %

Afghanistan: körperliche und/oder psychische Gewalt: 74 %, körperliche Gewalt: 69 %, besonders schwere körperliche Gewalt: ca. 38 %, psychische Gewalt: 62 %

In den afrikanischen Ländern sieht es nicht besser aus.

Ohne zu tief in die psychologischen Mechanismen der Weitergabe und Reproduktion von Gewalt einsteigen zu wollen, sind die folgenden Erkenntnisse unerlässlich, um die essentielle Bedeutung des Faktors „innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder“ als DIE Ursache der extremen Flüchtlingskriminalität zu begreifen, denn hier erfolgt die “intergenerationelle Weitergabe von Gewalt” und damit die permanente “Produktion” der nächsten Generation/en potentieller Gewalttäter.

Die Folgen dieser innerfamiliären Gewalt manifestieren sich nicht nur in der Familie selbst, sondern in erheblichem Ausmaß auch nach außen – als Gewalttaten gegen andere Bevölkerungsmitglieder.

Denn: Die fortgesetzte körperliche und psychische familiäre Gewalt bedingt bei den Betroffenen in erhöhtem Maße die Bildung von Täterintrojekten, sowie die Ausbildung von antisozialen und psychopathischen Persönlichkeiten. (2)

Fazit: Dieses Wissen zwingt uns zu der Erkenntnis, dass sich aufgrund der massiven Verbreitung schwerer, fortgesetzter innerfamiliärer Gewalt gegen Kinder in sämtlichen Herkunftsländern eine – eine im Vergleich zu den Deutschen enorm hohe – Anzahl dieser extrem gefährlichen Persönlichkeiten unter den “Flüchtlingen” befinden muss.

Dass das tatsächlich so ist – und vor allem in welchem Ausmaß das so ist – können wir in allen Vergleichen der Gewaltverbrechen an den konkreten Zahlen ersehen, die ich eingangs nannte.

Es erklärt auch, warum fast alle der kriminellsten und gefährlichsten Individuen, die immer wieder zuschlagen – nämlich die gewalttätigen Intensiv- und Mehrfachtäter – unter den Migranten zu finden sind. Und es erklärt das verstörende Maß an Brutalität und Skrupellosigkeit, mit dem immer Opfer von dieser Tätergruppe verletzt werden.

3. Islam

Der Zusammenhang zwischen muslimischer Religiosität und Gewaltbereitschaft wird seit Jahren immer wieder untersucht.

So war es unter anderem der heutige Relativierer Christian Pfeiffer, der noch vor kurzem die hohe Gewalttätigkeit der jungen Muslime (also jener Gruppe, die mit Abstand den größten Anteil der “Flüchtlinge” ausmacht) unter dem Aspekt der Religiosität bestätigte.

Und das ist nicht einmal neu: Schon vor 10 Jahren wurde die überproportional hohe Gewaltbereitschaft der Muslime in Deutschland durch Studien des Bundesinnenministeriums erkannt. Die tatsächlichen, extremen Gewaltmanifestationen durch junge Muslime – die in direktem Zusammenhang mit ihrer Religionszugehörigkeit stehen – wurden und werden jedoch weitgehend ignoriert bzw. wurde ihnen seitens der Behörden und politischen Entscheider nicht adäquat begegnet.

In Deutschland bestens integrierte Muslime oder Ex-Muslime bzw. Menschen, die in einer muslimisch dominierten Gesellschaft geboren wurden und/oder aufwuchsen, bestätigen diese Erkenntnisse.

Und sie erklären, wie diese massiv höhere Gewalttätigkeit zustande kommt: So verweist der aus Syrien stammende Politologe Bassam Tibi darauf, dass die arabischen, muslimischen “Flüchtlinge” ihre “Kultur der Gewalt” 1:1 nach Deutschland importieren.

Der in Ägypten geborene und dort aufgewachsene Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und Imad Karim, Journalist mit libanesischen Wurzeln warnen explizit vor der Aufnahme dieser muslimischen “Flüchtlinge”, weil sie mit dem Islam eine gewalttätige Ideologie mitbringen.

Selbst weit links verortete Medien und Verfechter der “Flüchtlings”-Politik der Bundesregierung – wie z.B. die huffpost – kommen nicht umhin, die generelle Feindseligkeit und Gefährlichkeit des Islam zu thematisieren.

Besonders die gruppenbezogene Ablehnung und Gewalttätigkeit von Muslimen gegenüber ChristenJuden und Frauen schafft eine völlig neue Dimension von spezifischen Problemen.

So ist Fakt, dass heute der arabische und islamische Antisemitismus die gefährlichsten Formen des Judenhasses darstellen. Und mit den überwiegend muslimischen “Flüchtlingen” wird dieser Hass auf direktem Weg nach Deutschland importiert.

Der Zusammenhang zwischen der massiven Abwertung und Gewalt gegen Frauen durch muslimische Männer und dem Islam selbst liegt auf der Hand, denn“Der Islam schreibt ganz klar vor, dass der Mann über der Frau steht.”

Die Auswirkungen der massenhaften Einreise von jungen Männern, deren religiös legitimiertes Frauenbild von Abwertung und Dominanz geprägt ist und mit unserem Frauen- und Menschenbild gar nicht kompatibel ist, sehen wir deutlich in der extremen Kriminalität der “Flüchtlinge” bei den Delikten überfallartige Vergewaltigung, Gruppenvergewaltigung sowie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung.

Fazit: 3/4 der jungen, männlichen – und damit ohnehin bereits hochgefährlichen „Flüchtlinge“ – folgen mit dem Islam einem ideologisch-religiösem Dogma, zu dessen erklärten Feindbildern Christen und Juden zählen sowie Ungläubige allgemein, gegen die u.a terroristische Anschläge als probate Art vorzugehen gelten. In dieser Ideologie haben sich Frauen den Männern unterzuordnen und gleichzeitig stets verfügbar zu sein. Sie haben demnach ein felsenfestes Argument im Gepäck, um die extremen Gewalttaten – einschließlich islamistischer Attentate – auf der sachlichen Ebene zu legitimieren und ein Schuldbewusstsein zu verunmöglichen.

4. Sozialer Status

Es dürfte als unwidersprochene Tatsache gelten, dass der soziale Status das Maß an Kriminalität und Gewalt sowohl bei Individuen als auch bei Gruppen/Kollektiven beeinflusst. So kommt Kriminalität zwar in allen Schichten der Bevölkerung vor, aber besonders stark in den sozial schwachen Schichten.

Die überproportional hohe Kriminalität und Gewalt von “Flüchtlingen” bzw. Ausländern, die Christian Pfeiffer durchaus anerkennt – erklärt er unter anderem damit, dass „viele keinen Job hätten und sozial noch nicht integriert seien“.

Vor diesem Hintergrund müssen wir einen Blick auf die realen Voraussetzungen werfen, die die “Flüchtlinge” mitbringen:

Die im Jahr 2015 von den Medien verbreiteten Meldungen über die hochgebildeten Fachkräfte, die wir mit dem Flüchtlingsstrom zu erwarten hätten, wurden ziemlich schnell von der Realtität zur “Ente” bzw. #Fakenews demontiert.

In Wirklichkeit gelten 2/3 der “Flüchtlinge” als funktionale Analphabeten88% haben keine Ausbildung, 70% der “Flüchtlinge”, denen die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben wird, brechen diese ab. Unter anderem deshalb, weil das zunächst geringe Gehalt nicht ihren Vorstellungen entspricht, “in Deutschland schnell viel Geld zu verdienen und es dann nach Hause zu schicken”.

Hinzu kommt die – bis auf wenige Ausnahmen – fehlende Bereitschaft der “Flüchtlinge”, die deutsche Sprache zu lernen. So recherchierte das ARD-Magazin FAKT, dass in einem von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Deutschkurs nicht einmal 4% der teilnehmenden “Flüchtlinge” den Kurs bis zum Schluss besuchten – was im bundesweiten Durchschnitt nicht viel besser aussehen dürfte.

Für die Finanzierung dieser quasi ergebnislosen Kurse wurden übrigens die Rücklagen der Arbeitslosenversicherung angegriffen – also die von den Arbeitnehmern erwirtschafteten Spareinlagen, die ihre finanzielle Versorgung in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit sicherstellen sollen – und um mehr als eine Viertel Milliarde Euro zweckentfremdet!

Die realistischen Einschätzungen des Bildungsökonomen Ludger Wößmannlassen schließlich den Schluss zu, dass die geringqualifizierten Flüchtlinge (abgesehen von den 10% Akademikern) trotz Ressourcen- und Kosten-intensivster Integrations- und Bildungsmaßnahmen keine reelle Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, da bereits jetzt bei den 14% deutschen Geringqualifizierten – trotz der hervorragenden Konjunktur und der vorhandenen Deutschkenntnisse – jeder Fünfte arbeitslos ist.

Fazit: Die fatale Kombination aus der Abwesenheit der nötigen Voraussetzungen (also Sprache, Bildung und Ausbildung) und der fehlenden Bereitschaft, sich diese Voraussetzungen zu erarbeiten (also die Sprache zu lernen und eine Ausbildung zu absolvieren etc.) führt dazu, dass die „Flüchtlinge“ nicht in das Arbeitsleben integrierbar ist – und eben KEINE Wirtschaftsmigranten sondern reine Versorgungssuchende sind.

Gefüttert wird dies noch dadurch, dass den “Flüchtlingen” durch die staatliche Rundumversorgung der Anreiz genommen wird, sich aus eigener Kraft auf die Beine stellen zu müssen.

Unsausweichlich wird deshalb die überwiegende Mehrheit der “Flüchtlinge” sowohl mittel- als auch langfristig, selbstverschuldet in den untersten sozialen Schichten der Bevölkerung verbleiben wird, weshalb dieser Faktor auch in Zukunft eine Rolle bei den enormen Manifestationen von Kriminalität und Gewalt durch “Flüchtlinge” spielen wird.

Die Bundesregierung hat also mit diesen “Flüchtlingen” die wohl kriminellste, gefährlichste und gewalttätigste Gruppe an Menschen ins Land gelassen, die sich in dieser Größenordnung weltweit finden lassen dürfte – und deren Gefährlichkeit nur noch gesteigert werden kann, indem sich einzelne oder mehrere Gruppenmitglieder bewaffnen, egal ob mit MachetenÄxtenMessernSchusswaffen oder anderen Gegenständen.

Schlussfolgerung. Diese Erkenntnisse erlären uns in aller Deutlichkeit die Gründe für das extreme Gewalt- und Kriminalitätsverhalten der „Flüchtlinge“ – und sie zeigen noch etwas anderes, fundamental wichtiges:

Wir haben – selbst mit dem besten Willen und unter Aufwendung der intensivsten Integrations-Bemühungen bis hin zur Selbstaufgabe – keinen Einfluss auf die Ursache der extremen “Flüchtlings”-Kriminalität (=gewalttätige Kindheitserlebnisse im Herkunftsland)!

Wir können das Rad dieser gewalttätigen Sozialisation nicht zurückdrehen.

Genauso wenig können wir die in höchstem Maße verstärkenden Faktoren (Islam und niedrigen Sozialstatus) beeinflussen.

Das bedeutet, dass sämtliche staatlichen oder privaten Maßnahmen, die wie auch immer geartet auf “bessere Integration” abzielen mit dem Zweck, die “Flüchtlings”-Kriminalität zu senken, zum Scheitern verurteilt sind und keine maßgebliche Veränderung der hohen Kriminalitätsrate herbeiführen können!

Diese Erkenntnisse entlarven außerdem den von Grünen, SPD, Linken und FDP forcierten „schnelleren Familiennachzug“ als ein Vorhaben, das die “Flüchtlings”Kriminalität in kürzester Zeit weiter explodieren lassen und die Sicherheit in unserem Land weiter drastisch senken wird – aus dem einfachen Grund, weil damit in großer Zahl weitere junge Männer und künftige junge Männer nach Deutschland gebracht werden sollen, die die gleiche hochgefährliche Mischung an Gewaltfaktoren in sich tragen, wie jene jungen Männer, die bereits im Land sind. Die absolute Gefahr wird damit weiter wachsen.

Vor diesem Hintergrund erscheint dieses Vorhaben wie der irrsinnige Versuch, einen Großbrand mit Brandbeschleuniger löschen zu wollen…

(1) Belege sind in meinen Artikeln Die Flüchtlingskriminalität zwischen Fakten und Medienlügen und Die extreme Flüchtlingskriminalität – und warum wir der Kriminalstatistik trauen dürfen zu finden.

(2) a.) Täterintrojekte: Die vollständige oder teilweise Übernahme der Denkweisen, Absichten und Handlungen der elterlichen Täter in das eigene “Ich”. Das heißt, die kindlichen Opfer denken und handeln später genau so wie die Täter. Sie erlernen also die Voraussetzungen für ihr künftiges kriminelles Verhalten. Das Sprichwort “wie der Vater, so der Sohn” wird vor diesem Hintergrund noch aussagekräftiger.

b.) Antisoziale Persönlichkeit: Diese Menschen missachten und verletzen regelmäßig die Rechte anderer. Sie lügen und betrügen zum eigenen Vorteil oder Vergnügen, sind reizbar und fallen durch aggressives Verhalten und Gewalttätigkeit auf. Sie zeigen auch keine Reue sondern höchstens Gleichgültigkeit gegenüber ihren Opfern. Diese Folge ist bei 3-mal mehr Männern als Frauen feststellbar.

c.) Psychopathische Persönlichkeit: Eine der gefährlichsten und destruktivsten Persönlichkeitsstrukturen überhaupt. Unter denen, die die grausamsten Verbrechen begehen, die Kinder sadistisch quälen und ermorden, die Frauen vergewaltigen und Zufallsopfer bestialisch zu Tode prügeln, stellen Psychopathen einen erheblichen Anteil der Täter. Sie sind zum einen hoch-manipulativ und zum anderen völlig gewissenlos. Mitgefühl oder Schuldgefühle sind ihnen fremd. Es fehlt ihnen damit automatisch jedes Schuldbewusstsein. In ihrer Welt sind Menschen lediglich Objekte, höchstens mit dem Status eines Haustieres. Die Gefährlichkeit dieser Persönlichkeiten wird noch weiter enorm erhöht durch die Tatsache, dass sie keinerlei Angstgefühl kennen – weder vor den Folgen noch den zu erwartenden Konsequenzen ihres Handelns.

Für eine Vertiefung dieser bedeutsamen psychologischen Erkenntnisse empfehle ich neben dem Blog von Sven Fuchs die Veröffentlichungen einer der anerkanntesten deutschen Trauma-Expertinnen und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, Michaela Huber.

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Der Gastbeitrag von Ines Laufer erschien zuerst hier: FISCH UND FLEISCH

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Fotos: Diagramm zur Zunahme der gewaltfreien Erziehung: Sven Fuchs

In Defence of Jordan B. Peterson

In Defence of Jordan B. Peterson

A few days ago, Canadian author and English professor Ira Wells published an essayexpressing concern about popular Canadian psychology professor and social critic Jordan B. Peterson. The essay was written in the wake of an incident at Canadian university Wilfred Laurier, where a teaching assistant was reprimanded for playing a short clip of a televised Peterson debate over the compelled use of gender pronouns. (I analysed the incident in Quillette last week.)

Regrettably, Wells’s essay is littered with inaccuracies and casual insults, accompanied by a moralistic undertone that is sure to turn off Peterson’s supporters, and perhaps even neutral observers. Nevertheless, I think he succeeds in condensing many of the common criticisms of Peterson, which makes the essay worth responding to as the foundation for a genuine debate of these issues. I suggest reading it if you haven’t already done so.

Wells’s main criticisms, as I understand them, are as follows:

  1. Peterson is celebrated in the news media as a champion of free speech and liberal, democratic values, while in fact promoting a far-right worldview.
  2. Peterson has made no substantial contribution to academia and misunderstands the views he is criticising under the label of ‘postmodern Neo-Marxism.’
  3. Peterson’s criticism is based on a desire to cling to old-fashioned social structures and a society of winners and losers.

I’ll address each of these points in turn, before summarising. For the record, I don’t consider myself a supporter of Peterson, although I agree with his core assertions. (I am not a donor.) The arguments presented are my own, or in the case where I am representing Peterson’s views, my interpretation of his views.

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Criticism #1: Peterson is celebrated in the news media as a champion of free speech and liberal, democratic values, while in fact promoting a far-right worldview.

After beginning the essay by summarising the Laurier situation and noting that it has led many in the news media to proclaim that Peterson was right, Wells writes:

Peterson may be correct that, in some cases, universities have failed to strike the right balance between protecting minority rights and preserving liberal, democratic values, including freedom of speech. The Laurier incident is one of those cases. The problem is that Peterson folds this argument into a politically reactionary and often downright paranoid worldview that appears designed to curry favour with the alt-right.

The term ‘alt-right’ was coined by white nationalist Richard Spencer in 2010 and centres around ideas of white nationalism, white identity, and white supremacy. Wikipedia defines it simply as “a loosely defined group of people with far-right ideologies who reject mainstream conservatism in favor of white nationalism.”

Peterson has been careless in several of his tweets, with regard to the alt-right. Taken out of context, they could conceivably be interpreted as indifference towards the alt-right and their ideas. Peterson’s body of work, though, shows that he has consistently condemned white nationalism. He discussed the issue at length in a podcast he appeared on a few months ago with biologist Bret Weinstein and host Joe Rogan. I recommend that anyone in doubt about Peterson’s dislike of white nationalism watch the entire podcast. It’s very long and unscripted, thus allowing for an in-depth and off-the-cuff articulation of his views.

Here is a more recent tweet of his on the matter:

Furthermore, in his most recent online Q&A session, Peterson addressed the ‘Jewish Question’ – a common alt-right belief that Jews are intent on destroying the white race and/or Western civilisation – by applauding the fact that there are many Jews in positions of authority. Peterson could hardly have made a statement lessappealing to the alt-right. This, combined with his condemnation of white nationalism, is not the behaviour of someone whose views are “designed to curry favour with the alt-right.”

Setting that part aside, what does Wells mean by “politically reactionary and often downright paranoid”? He offers several accusations in that same paragraph, presumably intended as evidence of the aforementioned phrase. I won’t address all of them, but a few do merit attention for being especially misleading.

Wells references a tweet Peterson sent out in April, with the wording “Islamophobia: a word created by fascists and used by cowards to manipulate morons.” By including it in the paragraph, Wells implies that it is further evidence of Peterson’s far-right worldview. What Wells does not mention, however, is that Peterson was quoting a line in the article in USA Today he was retweeting, written by an American Muslim apostate relating an incident at a Pakistani University where a young man was beaten to death by a mob who thought he had made fun of the prophet Mohammed. The article argued that the fear of being labelled an Islamophobe was preventing people from criticising Islam and its practice.

This followed a tweet Peterson sent out the month before, in which he criticised a motion put forward in Canadian Parliament calling on the Canadian government to condemn  ‘Islamophobia.’ Peterson’s tweet implies that Islam is a set of ideas, as distinct from its adherents, and should therefore be open to criticism. Which is precisely what the USA Today article was saying. In fact, Richard Dawkins, Steven Pinker, Sarah Haider and several other social critics made a similar argument a few months later when Dawkins was de-platformed by a Berkeley radio station for the same reason.

Bear in mind that Islam is not just any set of ideas. It is the world’s fastest growing major religion with approximately 1.8 billion followers worldwide, and the majority religion in 50 countries. Not being able to criticise one of the world’s most influential belief systems is deeply problematic for obvious reasons. One could make an argument that Peterson using words like ‘fascists’ and ‘cowards’ and ‘morons’ is unnecessarily inflammatory, even when quoting someone else. The underlying message, however, is hardly far-right.

A second piece of evidence Wells puts forward about Peterson is that: “In a conversation with Camille Paglia, he lamented that men can’t exert control over “crazy women” by physically beating them.” This is so misleading that I recommend you go to the segment of the video in question and watch it yourself. What Peterson is saying is that men typically know how to deal with other men, where the escalation of a conflict is generally understood by both parties to lead towards physical confrontation. But because that is forbidden with a woman, men have no method of dealing with the type of non-physical aggression that is more typical of female conflicts, which are escalated and dealt with differently. All men can do, Peterson suggests, is throw their hands up in the air.

Wells also points out that Peterson “echoes Donald Trump on fake news, telling followers they can’t trust the media.” Earlier this year, Peterson was locked out of his YouTube account, where he at the time had more than 350,000 subscribers (now it is more than 500,000), due to an alleged violation of its Terms of Service. This occurred during a widespread crackdown from YouTube on conservative channels. When Peterson reported the story to a conservative news outlet, his account was restored without explanation. The comparison to Trump seems to imply some sort of right-wing conspiracy theory, but this was no such thing; it happened to Peterson personally.

Peterson closely followed the controversy involving former Google engineer James Damore, who was fired a few months ago after an internal memo he wrote was leaked to technology website Gizmodo, which mislabeled it an “anti-diversity screed.” An article at CNN.com reported that Damore was claiming that women are not biologically fit for tech roles, an article at Fortune.com called it an “anti-woman screed,” and an article at Time.com called it an “anti-diversity tirade.” These headlines are so misleading that it is no wonder Peterson would advise followers to be sceptical of the news media, especially when dealing with politically charged issues. (Damore’s memo is worth reading in its entirety.)

In short, none of Wells’s claims prove that Peterson is far-right. In fact, in a recent discussion with psychologist Jonathan Haidt, Peterson suggested that society needs a balance of liberal and conservative forces to function properly. Peterson seems to quite proudly embody elements of both, although he refers to himself as a “British classical liberal.”

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Criticism #2: Peterson has made no substantial contribution to academia and misunderstands the views he is criticising under the label of ‘postmodern Neo-Marxism’.

Wells goes on to write about Peterson:

What he is not, however, is the author of any lasting work of scholarship, the originator of any important idea, or a public intellectual of any scientific credibility or moral seriousness. Peterson’s sole discovery is that “postmodernism” can be usefully exploited alongside the more familiar, established populist scare tactics. His message, as the intellectual guru of the alt-right, is that humanity’s natural hierarchies are under attack, that the future of Western civilization hangs in the balance of this “war of ideas.” Every form of populism needs its scapegoat and Peterson’s is the academic humanities, which he caricatures as “indoctrination cults” for “postmodern neo-Marxism.”

Psychologist Gad Saad ran a check of Peterson’s citations against those of the two professors in the Laurier meeting who, like Wells, had denigrated Peterson’s academic credentials.

Much more important, though, is the second part of the claim. Wells elaborates:

But what exactly does Peterson mean by “postmodern neo-Marxism”? In a recent series of lectures and interviews, all available on YouTube, Peterson traces this supposedly lethal strain of totalitarianism back to Jacques Derrida and Michel Foucault, two French philosophers whom he accuses of waging an “all-out assault on categories of intellectual thought.” The central claim of these postmodern thinkers, Peterson argues, is that “there are an infinite number of ways to interpret any finite set of phenomena.” As a direct result, our moral or aesthetic evaluations—our efforts to discern good from evil, beauty from ugliness, truth from falsehood—are arbitrary and therefore meaningless. The postmodernists left us in a relativistic fog from which we have yet to emerge.

This misses the essence of Peterson’s argument, which is that Derrida and Foucault combine the view described above with what he refers to as ‘neo-Marxism,’ and that the relativism of postmodernism and the universality of neo-Marxism are incompatible. What Derrida and Foucault are actually doing, he suggests, is using postmodernism as a cover for neo-Marxism, allowing them to reject positivism and logic as universal values under the guise of relativism, while in fact proceeding with a very specific universal normative theory. This “postmodern turn,” Peterson suggests, was necessitated by the collapse of Marxism as a viable theory during the 1960s. (Peterson’s talk on the subject can be seen here.)

So, when Wells goes on to suggest that Peterson misunderstands Derrida and Foucault because they argued that meaning was contextual, rather than infinite, he misses the point. When Peterson mentions Derrida’s labelling of the West as phallogocentric, he isn’t just talking about Derrida claiming that the West must be seen through a masculine and determinate/logical framework, but also that Derrida is implying it should be dismantled. The problem Peterson has with postmodernism–and Derrida, in particular–is that beneath the guise of relativity lies a universal normative framework of power, oppression, and liberation. Hence, his addition of the term ‘neo-Marxist.’

The mistaken belief that Peterson is only talking about postmodernism, rather than the conflation of postmodernism and neo-Marxism, leads Wells to make what he seems to think is a triumphant statement:

While only a tiny minority of humanities professors teach Derrida, a majority of the courses are dedicated to critical thinking, which is precisely what Lindsay Shepherd had hoped to nurture by showing the TVO clip in the first place. What makes critical thinking “critical” is the tendency to read against the grain of accepted wisdom and to question the inherited power hierarchies that structure human relations.

Derrida’s (and Foucault’s) ideas have been integrated into other fields of study. Whether or not they are taught directly is not that important. In fact, Wells manages to demonstrate just that in his very next sentence. Wikipedia defines critical thinking as “the objective analysis of facts to form a judgment.” Notice that there is no mention of power hierarchies. What Wells is referring to is not critical thinking, but Critical Theory, a methodology developed by Marxian social scientists during the early-to-mid 20th century, to which Derrida and Foucault can be described as contributing later on.

What distinguishes Critical Theory from traditional inquiry is that it articulates an explicit purpose for itself: to liberate people from oppression. The Critical Theorists were heavily inspired by Karl Marx, and one of Marx’s most famous statements articulated the distinction that would come to separate Critical Theory from traditional science and philosophy: “Philosophers have hitherto only interpreted the world in various ways; the point is to change it.”

What’s left unstated here is that the purpose is not to change the world arbitrarily, but according to the particular goal of liberating people from oppression. Science thus becomes a tool for achieving a predefined societal state. This reflects a significant departure from traditional scientific methodology, which discourages defining purposes. Consequently, the use of the term ‘critical’ is misleading. The idea is to criticise power structures within the context of liberating people from their oppression. The purpose itself is above criticism.

The fact that Wells confuses critical thinking with Critical Theory supports Peterson’s claim that neo-Marxism has taken over the humanities. Proper critical thinking would not just question power hierarchies, it would also ask why we should question them. In other words, it would question the foundation of Critical Theory itself. But, as the Laurier incident demonstrated, these questions are not to be asked.

In practice, this declares all power structures indefensible, since virtually all power structures can be cast as oppressive, and justifying oppression is forbidden. This leaves students with only one method of inquiry: to criticise power structures with the intent of dismantling them.

As this gets more extreme, students don’t engage in inquiry at all, and everything becomes about fighting oppression. A very interesting comment below my previous article compared Critical Theory to Marxist praxis:

I was briefly a Marxist whilst studying philosophy at an English university in the Sixties, where I took a course on it. The lecturer, himself a keen Marxist, pointed out that Marxism was not a theory but a ‘praxis’, and its postulates were simply whatever ran counter to the current status quo, the idea – borrowed from Hegel – being to create an antithesis to the thesis and bring about a synthesis, namely the dictatorship of the proletariat.

In other words, any sort of nonsense was fine as long as it countered the establishment viewpoint, the aim being to use any means whatsoever to tear it down. This included violence of any kind, physical, social, cultural, intellectual . . . including the complete disregard of truth. Whatever would bring about revolution was good, because an egalitarian society would surely arise from the ashes. […]

Critical theory and post-modernism seems to be the continuation of exactly the same thing, a wolf in sheep’s clothing, and a dumb wolf at that, with its adherents intellectually dissociated from reality (which they don’t believe exists anyway) psychologically and emotionally regressed (being conspicuously childish or adolescent) and completely oblivious to history and to where all this inevitably leads.

There is one important difference, I think, between Marxist praxis and modern Critical Theory: the former tries to take a sledgehammer to society, trying to tear it all down in one go, while the latter uses a million tiny hammers, each chipping away at little bits of societal structure. It is this view that Peterson expressed when he appeared on a TVOntario television debate last year and made the following statement:

Is it a cabal of radical left-wingers? Yes, it’s a cabal of radical left-wingers, and they’ve been active behind and in front of the scenes increasingly over the last thirty years. And my estimation is that departments like women’s studies have trained between three hundred thousand and three million radical left-wing activists.

These activists have increasingly begun to populate mid-level administrative positions in society, eager to apply their praxis to dismantle societal structures in the pursuit of vaguely defined ‘equality,’ and it is about this state of affairs that Peterson has been sounding the alarm for the past year. This situation is also what got James Damore fired a few months ago, when he tried to warn against an increasingly dogmatic and stifling left-wing environment at Google. Damore was not fired because what he said was false, but because challenging the dogma of Critical Theory is forbidden. And this is surely just the beginning.

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Criticism #3: Peterson’s criticism is based on a desire to cling to old-fashioned social structures and a society of winners and losers.

Wells argues:

Peterson’s immense popularity on the far right lies precisely in his intellectual validation of those traditional power hierarchies as natural and necessary—a message perfectly attuned to those who feel dispossessed and threatened by movements for sexual and racial equality. Most of Peterson’s videos offer variations on the theme that human behavior is the product of an ancient “male dominance hierarchy” that separates winners from losers—and that any attempt to question or subvert this hierarchy will result in unhappiness for the individual or chaos for society.

This suggests that Peterson believes in a society of eternally fixed hierarchies, which is simply not true. In fact, Peterson has consistently argued that part of the value that people on the Left bring to society, especially very creative people with high openness to experience, is that they are able to challenge existing structures and improve them. What Peterson is arguing against is the belief that power structures are inherently bad and should be removed. He’s arguing against the idea of radical liberation that underlies modern leftist thought, believing that if carried far enough it will lead to societal collapse and the absence of meaning.

Students have only been given one tool – to identify flaws in societal structures and dismantle them. They haven’t been given the tools to look holistically at the world, to understand that societal structures have functions. Structures hold society together, they allow competence to rise, and they provide meaning. But increasingly all that students can see is power and oppression, Peterson argues.

Wells continues:

To fully grasp the depth of Peterson’s belief in power hierarchies, take his commitment to IQ testing: “If you don’t buy IQ research,” he has told his students, “then you might as well throw away all of psychology.”

This seems to imply that Peterson believes all of psychology rests on top of IQ research, but that’s not what he’s saying, at least not to my knowledge. What he’s saying is that IQ research is among the most reliable research in psychology. In other words, if you don’t find IQ research reliable, there’s almost no research in psychology that you would find reliable.

After criticising the reliability of IQ research, and painting an overly rigid picture of Peterson’s view on IQ, Wells ends his criticism of Peterson with this:

In the tradition of nineteenth- and early twentieth-century pseudo-scientists, phrenologists, quacks, and scientific racists, Peterson’s commitment to IQ is simply the reflection of his commitment to an unalterable hierarchy of human beings. […] For Peterson, transgender people and powerful women upset the “male dominance hierarchy” that forms the centerpiece of his thought. His worldview is predicated on the promise of restoring authority to those who feel disempowered by the globalism, feminism, and social-justice movements he derides.

To repeat, this is not what Peterson is saying. He’s arguing against the idea that societal structures are inherently bad, and thus against the far-Left belief that they must be dismantled on principle. Peterson freely admits he doesn’t know where to draw the line. But his point is that there is no longer any counterbalance to far-Left orthodoxy at universities, which has led to indoctrination about the evils of societal structures.

*     *     *

Wells ends with an appeal for the humanities to meet Peterson head on. But what is there to meet about? Praxis may work well in dismantling societal structures, but it serves no purpose in an actual debate. As long as the humanities are entrenched in a quasi-religious ideology that holds its core views sacred, there is no real debate to be had. As soon as Peterson were to advance his criticisms, he would be met with claims that his words are violence, that he is denying people’s right to exist, or simply that he is a sexist, a racist, and/or a homophobe.

Incidents on university campuses have demonstrated this over and over again, from students hunting Bret Weinstein with baseball bats to students swaying and chanting in unison to drown out Charles Murray. In fact, this very thing happened to Lindsay Shepherd, whom Wells holds up as a model for critical thinking. She has been protested, she has been condemned by fellow students, and she has been met with accusations of “white fragility,” “white tears” and “white women tears.” When she objected to this racially-charged language, she was called a racist. (Apparently objecting to the use of such terms is racist if you’re white.)

I suspect that very few people outside universities would view this whole episode to be anything other than disgraceful. Perhaps the fact that many regular people support Peterson is not because they’re far-right bigots, but because universities–and humanities departments, in particular–have come to resemble religious cults. Instead of painting Peterson as the enemy the humanities must rise up to defeat, I suggest that Wells listens more carefully to Peterson’s criticisms and takes a look inward. He might even find that Peterson has a point.

 

Uri Harris is a freelance writer with a Masters in Science (Business and Economics). He can be followed on Twitter @safeortrue

 

Intersectionality and Popper’s Paradox

from Quillette:

Intersectionality and Popper’s Paradox

Conservative rationalist Karl Popper wrote in The Open Society and Its Enemies that “unlimited tolerance must lead to the disappearance of tolerance.” In a society that tolerates intolerant forces, these forces will eventually take advantage of the situation and bring about the downfall of the entire society. The philosophical foundation of this belief can trace its roots to Plato’s ideas of the republic or Machiavelli’s paradox of ruling by love or fear, and a practical example of this in action is jihadists taking advantage of human rights laws. Nothing should be absolute and without reasonable boundaries, not even freedom. In light of this, there are three observable, identifiable ways in which this latest fad of intersectionality is taking advantage of and destroying the rational enlightenment roots of Western academia from within. The approaches are, namely, infiltration, subversion, and coercion.

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On the face of it, infiltration at first sounds conspiratorial and even counterintuitive. There is, of course, no grand conspiracy or a cabal with a smoke-filled headquarters in the Swiss Alps led by a bald, one-eyed man stroking a cat. The roots of this recent phenomenon, however, can be traced back to Central Europe. At the height of the Cold War, Western Marxists foresaw that the opportunity for an armed socialist revolution was bleak. Gramscian Eurocommunists like Marcuse and Dutschke developed what is now known as the long march through the institutions, wherein every building block of society, from professions, business, and academia to the armed forces, needed to be infiltrated by agents of change from within.

In modern times, the rise of interdisciplinary research aided by intersectional, feminist, and social justice pedagogy, has followed this same template. For example, in a 2016 paper in the feminist journal Hypatia, a pedagogical priority was designed by which women’s studies departments could train students to infiltrate disciplines as “symbolic ‘viruses’ that infect, unsettle, and disrupt traditional and entrenched fields.” Likewise, in another case, two Canadian professors designed what they themselves claim to be “Trojan horse” pedagogy, where social justice themes and ideas are included as interdisciplinary research for unassuming students.

Similarly, middle school teachers are teaching social justice while teaching math. In another instance, a feminist academic wants to destroy the “traditional lens” of looking at “white-hetero-patriarchal” science by revisionism through a feminist lens. Hundreds of well-documentedsimilar instances can be found littered across the Internet.

Subversion, as the second approach, requires interdisciplinary research to dilute the core expertise of any subject, thereby giving an equal platform and standing to unscientific, dogmatic, and ideological literature alongside established scientific methods. An example would be one of Cordelia Fine or Angela Saini’s polemics now being accepted as established peer-reviewed science.

The dilution of academic fields is not where it ends however. The promotion of transgenderism as settled science and arbitrary pronouns like them/theirs being used in schools and universities are further examples of subversion. In every Western university (including where I research), the casual usage of made up pronouns is being promoted by a small minority of academics and students. One risks being marked as a bigot if one chooses to question or debate such arbitrary policies. Every university has Marxist and feminist reading groups and departments that essentially control events, doctoral training modules that include methods that prefer non-positivist research, and journal publications wherein the chances of one being censored are higher if he or she dares to question groupthink.

The third approach involves coercion, or simply the tyranny of minority. A handful of students, instigated by a handful of academics, especially from intersectional disciplines and Marxist-feminist-post-colonial and gender studies backgrounds and departments, now attempt to dictate what can or cannot be taught, discussed, or even debated at a university. The cases of deplatforming and shouting down Richard Dawkins, Christina Hoff Sommers, Ben Shapiro, and Charles Murray are already evident, as are well-documented incidents at Berkeley and Mizzou. The recent threats to Third World Quarterly for publishing something that went against the  hitherto received wisdom of post-colonial literature is yet another example.

The “decolonize” madness currently found at elite Western centers of excellence, such as Cambridge, Oxford, and Yale, are still more case studies of coercion, more often than not led by students and ideologues posing as professors. In one act of censorship, a group of university professors came together to cancel a play that was critical of intersectionality, identity politics, and Black Lives Matter, arguing that it was done for the emotional well-being of their students. Similarly, an essay in Heritage by a Boise State University professor that questioned the intellectual history of the meaning of gender was shut down by university officials after an outcry that the article represented “the root of genocide”. Two simple patterns of this coercion emerge. First, no argumentation or debate is deemed permissible, and second, there are always a handful of academics who are instigating.

Recently, British journalist Toby Young had his article deleted from the Teach First website after he questioned what is realistically achievable for schools in reducing achievement gaps. The censorship suggested that even mentioning well-established psychometric research is now a transgression and liable to be silenced as it might be uncomfortable for certain ideologies. My fellow Quillette and Telegraph columnist, Charlie Peters, recently highlighted an incident where a straightforward debate in a class was considered invalid because the opinion was uttered by a Caucasian male. This is not uncommon or simply a British university problem. On the contrary, race and gender now form the only basis of validation determining whether or not many ideas or speakers are considered worthy. Similarly, in the Soviet Union, one’s ideas would be judged depending on which social and economic strata one was born into. In the same way, a hierarchy is slowly forming at universities. Recently, a tweet of a U-Penn tutor about the tactic of progressive stacking caused a great deal of furor. She made a tactical error in tweeting it, but it gave the rest of us a glimpse into the discriminatory teaching practices that go on in certain sections of academia, including admissions.

Of course the silent majority of university students, professors, and taxpayers who fund these courses are not as ideologically invested as their radical colleagues. But the silent majority are also usually irrelevant, as the history of humanity illustrates. In the Soviet Union, the majority of the Russian civilians were not Stalinists nor were most of the Chinese civilians hardcore Maoist Red guards. Today in the West, intersectional departments are acting as commissars who are attempting to set the terms of the debate. They are increasingly framing opposition to their ideas as violence against their personhood. In select institutions, gullible administrators are adding fuel to the fire by actually paying students to monitor each other for micro-aggressions and other markers of ideological impurity. Rudi Dutschke would be proud.

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As Victor Davis Hanson and Roger Scruton pointed out in their books, the first casualty of radicalism is classical education. In India, where I come from, it was moderate liberals as well as imperial conservatives who wanted the British Raj to establish science colleges to promote Renaissance values in order to counter the dogma of medieval religions. Today in the West, classical education is under threat by intersectional and quasi-Marxist disciplines such as post-colonialism and gender studies which are trying to change the rules of debate by stifling viewpoints, hijacking disciplines, and peddling pseudoscientific gibberish. As Popper’s paradox predicts, the infiltration, subversion and coercion of Western academics is now occurring because the tolerance of liberal academia has enabled intolerance to flourish.

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Sumantra Maitra is Doctoral Researcher on Great power politics and Neo-Realism, with a special focus on Russia at the University of Nottingham, UK. He writes for War on the Rocks, The National Interest, and is a regular analyst for The Centre for Land Warfare Studies, India. He holds a Masters of Journalism and Mass Communication, and a Masters of International Studies, both with distinctions.

 

Intersectionality and Popper’s Paradox

From Quillette.com

Intersectionality and Popper’s Paradox

Conservative rationalist Karl Popper wrote in The Open Society and Its Enemies that “unlimited tolerance must lead to the disappearance of tolerance.” In a society that tolerates intolerant forces, these forces will eventually take advantage of the situation and bring about the downfall of the entire society. The philosophical foundation of this belief can trace its roots to Plato’s ideas of the republic or Machiavelli’s paradox of ruling by love or fear, and a practical example of this in action is jihadists taking advantage of human rights laws. Nothing should be absolute and without reasonable boundaries, not even freedom. In light of this, there are three observable, identifiable ways in which this latest fad of intersectionality is taking advantage of and destroying the rational enlightenment roots of Western academia from within. The approaches are, namely, infiltration, subversion, and coercion.

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On the face of it, infiltration at first sounds conspiratorial and even counterintuitive. There is, of course, no grand conspiracy or a cabal with a smoke-filled headquarters in the Swiss Alps led by a bald, one-eyed man stroking a cat. The roots of this recent phenomenon, however, can be traced back to Central Europe. At the height of the Cold War, Western Marxists foresaw that the opportunity for an armed socialist revolution was bleak. Gramscian Eurocommunists like Marcuse and Dutschke developed what is now known as the long march through the institutions, wherein every building block of society, from professions, business, and academia to the armed forces, needed to be infiltrated by agents of change from within.

In modern times, the rise of interdisciplinary research aided by intersectional, feminist, and social justice pedagogy, has followed this same template. For example, in a 2016 paper in the feminist journal Hypatia, a pedagogical priority was designed by which women’s studies departments could train students to infiltrate disciplines as “symbolic ‘viruses’ that infect, unsettle, and disrupt traditional and entrenched fields.” Likewise, in another case, two Canadian professors designed what they themselves claim to be “Trojan horse” pedagogy, where social justice themes and ideas are included as interdisciplinary research for unassuming students.

Similarly, middle school teachers are teaching social justice while teaching math. In another instance, a feminist academic wants to destroy the “traditional lens” of looking at “white-hetero-patriarchal” science by revisionism through a feminist lens. Hundreds of well-documented similar instances can be found littered across the Internet.

Subversion, as the second approach, requires interdisciplinary research to dilute the core expertise of any subject, thereby giving an equal platform and standing to unscientific, dogmatic, and ideological literature alongside established scientific methods. An example would be one of Cordelia Fine or Angela Saini’s polemics now being accepted as established peer-reviewed science.

The dilution of academic fields is not where it ends however. The promotion of transgenderism as settled science and arbitrary pronouns like them/theirs being used in schools and universities are further examples of subversion. In every Western university (including where I research), the casual usage of made up pronouns is being promoted by a small minority of academics and students. One risks being marked as a bigot if one chooses to question or debate such arbitrary policies. Every university has Marxist and feminist reading groups and departments that essentially control events, doctoral training modules that include methods that prefer non-positivist research, and journal publications wherein the chances of one being censored are higher if he or she dares to question groupthink.

The third approach involves coercion, or simply the tyranny of minority. A handful of students, instigated by a handful of academics, especially from intersectional disciplines and Marxist-feminist-post-colonial and gender studies backgrounds and departments, now attempt to dictate what can or cannot be taught, discussed, or even debated at a university. The cases of deplatforming and shouting down Richard Dawkins, Christina Hoff Sommers, Ben Shapiro, and Charles Murray are already evident, as are well-documented incidents at Berkeley and Mizzou. The recent threats to Third World Quarterly for publishing something that went against the  hitherto received wisdom of post-colonial literature is yet another example.

The “decolonize” madness currently found at elite Western centers of excellence, such as Cambridge, Oxford, and Yale, are still more case studies of coercion, more often than not led by students and ideologues posing as professors. In one act of censorship, a group of university professors came together to cancel a play that was critical of intersectionality, identity politics, and Black Lives Matter, arguing that it was done for the emotional well-being of their students. Similarly, an essay in Heritage by a Boise State University professor that questioned the intellectual history of the meaning of gender was shut down by university officials after an outcry that the article represented “the root of genocide”. Two simple patterns of this coercion emerge. First, no argumentation or debate is deemed permissible, and second, there are always a handful of academics who are instigating.

Recently, British journalist Toby Young had his article deleted from the Teach First website after he questioned what is realistically achievable for schools in reducing achievement gaps. The censorship suggested that even mentioning well-established psychometric research is now a transgression and liable to be silenced as it might be uncomfortable for certain ideologies. My fellow Quillette and Telegraph columnist, Charlie Peters, recently highlighted an incident where a straightforward debate in a class was considered invalid because the opinion was uttered by a Caucasian male. This is not uncommon or simply a British university problem. On the contrary, race and gender now form the only basis of validation determining whether or not many ideas or speakers are considered worthy. Similarly, in the Soviet Union, one’s ideas would be judged depending on which social and economic strata one was born into. In the same way, a hierarchy is slowly forming at universities. Recently, a tweet of a U-Penn tutor about the tactic of progressive stacking caused a great deal of furor. She made a tactical error in tweeting it, but it gave the rest of us a glimpse into the discriminatory teaching practices that go on in certain sections of academia, including admissions.

Of course the silent majority of university students, professors, and taxpayers who fund these courses are not as ideologically invested as their radical colleagues. But the silent majority are also usually irrelevant, as the history of humanity illustrates. In the Soviet Union, the majority of the Russian civilians were not Stalinists nor were most of the Chinese civilians hardcore Maoist Red guards. Today in the West, intersectional departments are acting as commissars who are attempting to set the terms of the debate. They are increasingly framing opposition to their ideas as violence against their personhood. In select institutions, gullible administrators are adding fuel to the fire by actually payingstudents to monitor each other for micro-aggressions and other markers of ideological impurity. Rudi Dutschke would be proud.

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As Victor Davis Hanson and Roger Scruton pointed out in their books, the first casualty of radicalism is classical education. In India, where I come from, it was moderate liberals as well as imperial conservatives who wanted the British Raj to establish science colleges to promote Renaissance values in order to counter the dogma of medieval religions. Today in the West, classical education is under threat by intersectional and quasi-Marxist disciplines such as post-colonialism and gender studies which are trying to change the rules of debate by stifling viewpoints, hijacking disciplines, and peddling pseudoscientific gibberish. As Popper’s paradox predicts, the infiltration, subversion and coercion of Western academics is now occurring because the tolerance of liberal academia has enabled intolerance to flourish.

Mein Land, dein Land – Deutschland?

Mein Land, dein Land – Deutschland?

Das Projekt der Wiedervereinigung beruhte auf der Vorstellung des Volkes, dass es da etwas gab, das über die Mauer hinweg verband und wert war, wieder zusammenzukommen. Das Projekt der Eliten beruht auf der Vorstellung, dass sich das Volk 1989 geirrt hat.

„Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ Alexander Gaulands Satz, gesprochen in dem Moment der Wahlnacht, als alle Aufmerksamkeit auf der AfD lag, markierte mit Präzision und hoher rhetorischer Durchschlagskraft die Bruchstelle, die durch die Gesellschaft verläuft. Sie dreht sich einzig um die Frage: Wem gehört dieses Land?

Vor ihrer Beantwortung bedarf diese Frage zuerst einer Erklärung dahingehend, warum sie sich überhaupt stellt. Die vergangenen Jahre, vielleicht sogar die letzten zwei Jahrzehnte, stellen den Versuch eines gesellschaftsverändernden Projekts dar; ein Projekt, welches von den Eliten der Gesellschaft, also „von oben“, initiiert und durchgeboxt worden ist. Das Gegenteil davon verkörpert eine friedliche Revolution „von unten“ wie die in der DDR, welche zur Wiederherstellung der deutschen Einheit geführt hat. Während das Projekt der Wiedervereinigung auf der Vorstellung des Volkes beruhte, dass es da etwas gab, das die Deutschen über die Mauer hinweg verband und das es wert war, wieder zusammengebracht zu werden, so beruht das jüngere Projekt der Eliten auf der Vorstellung eben dieser, dass sich das Volk 1989 geirrt hat.

Revolution West von oben, Revolution Ost von unten

Der Startschuss fiel etwa mit Gerhard Schröders erster Initiative für die doppelte Staatsbürgerschaft. Seitdem hat sich das gesellschaftliche Establishment, welches überwiegend aus Westdeutschland stammt, darauf eingeschossen, dass die Deutschen im Grunde gar nichts zusammenhält. Weder sind sie ein Volk, denn „Volk“ klingt völkisch-biologistisch und erst recht sind sie keine Nation, denn dieser Gedankengang wäre nationalistisch. Auch für eine deutsche Kultur stehen die Chancen nicht gerade rosig, denn die Staatsministerin für Integration Özoguz hat behauptet, abseits der Sprache wäre keine deutsche Kultur zu identifizieren. Konsequent zu Ende gedacht mündet diese Behauptung im Gedankengang: Angenommen, sie wäre wahr, was würde die Anwesenden in Deutschland dann noch verbinden? Hochdotierte Akademiker in Kommissionen, Denkfabriken, Stiftungen und den Medien scheinen immer geradezu erleichtert zu sein, wenn sie darauf antworten können: Gar nichts – außer vielleicht der Wohlfahrtsstaat, der auf anonymisierte und sterile Art und Weise Geld zwischen Zahlern und Empfängern zirkulieren lässt.

DRESDEN UND SCHWARZWALD
Populistischer Mummenschanz zum Tag der Einheit

Mit der von ihnen kolportierten politischen Kultur, die sich in den USA unter Obama und in Deutschland unter Merkel zur vollen Kraft entfalten konnte, haben die Eliten jahrelang Schwerstarbeit geleistet, deren Erfolge sich sehen lassen können: Sie haben systematisch das zerstört, was unter dem Begriff des „sozialen Kapitals“ einer Gesellschaft zusammengefasst wird. Dieses soziale Kapital findet seinen Ausdruck in der intuitiven Ahnung der Bürger, dass es etwas Gemeinsames gibt, mit dem sie alle vertraut sind und das sie miteinander teilen. Dies vereinfacht ihre Kooperation und hält ihr Zusammenleben intakt. Bildhaft gesprochen ist das soziale Kapital dort am höchsten, wo die Haustüren unabgeschlossen bleiben können.

Soziales Kapital leichtfertig beschädigt

Wie so viele wirkmächtige Faktoren des Alltags macht sich das soziale Kapital aber erst dann so richtig bemerkbar, wenn es nicht mehr da ist, entweder in einem fremden Land oder in der eigenen Nachbarschaft. Seine Dezimierung, sei es durch seine schlichte Negierung, oder den vom Establishment gefeierten Zuzug von Millionen, die mit den Deutschen noch nicht einmal mehr die Sprache teilen, hat die deutsche Identität in die Identität von Gruppen zersplittert, zwischen denen kein Vertrauen in Gemeinsamkeiten mehr herrscht.

Diese Gruppen grenzen sich nicht nur scharf in ihren Wertvorstellungen voneinander ab, sie sind auch, was ungleich problematischer ist, nicht mehr in der Lage und nicht mehr willens, über diese unterschiedlichen Wertvorstellungen hinweg miteinander zu kommunizieren oder gar zu kooperieren.

HELDS AUSBLICK, 19-2016
Deutsche Einheit 2016 – der heimliche Abschied

Befeuert wird diese Zersplitterung noch durch eine Politik, die diese Identitäten nicht wieder zu überwinden sucht, sondern sie sich zu eigen macht, indem sie bestimmte Gruppen ausselektiert und sie zu den Opfern anderer Gruppen stilisiert, so dass die Feindseligkeiten und Gräben sich vertiefen. Im Ergebnis schwärmen die einen von einem weltoffenen, bunten Deutschland und hassen alle, die diesen Traum nicht teilen, während die anderen diese Leichtfertigkeit verachten und befürchten, dass dieses Deutschland nicht viel mehr als den Namen mit dem gemein haben würde, was sie ihre Heimat nennen. Die Möglichkeit, dass beide noch zum Gespräch am selben Tisch zusammenkommen, ohne sich wechselseitig vorzuhalten, nicht zu Deutschland zu gehören, scheint ferner denn je.

Eliten-Versagen

Die Eliten schlagen sich natürlich, anstatt zu einen, auf die ihnen genehme Seite, weshalb ein Bundespräsidenten so verletzend von einem „hellen“ und einem „dunklen“ Deutschland sprach, während die Bundeskanzlerin sich ganz von dem Land lossagte, in dem man kein freundliches Gesicht mehr zeigen könne. Sie, die am wenigsten dafür getan hatten, um diese Entwicklung aufzuhalten, beschwerten sich am lautesten über ihre Folgen.

IDENTITÄT IST NICHT AUSTAUSCHBAR
Deutschland und Identität

Die AfD ist als relativ junge Erscheinung die Verkörperung all dessen, was dem Projekt der Eliten noch im Weg zu stehen scheint. Sie entspringt natürlich selbst dem Bemühen, das Gemeinsame und Verbindende unter den Deutschen aufzulösen, denn die AfD ist die erste politische Bewegung, die offen und erfolgreich diejenigen abgrenzt und hinter sich versammelt, die Widerspruch einlegen möchten. Das heißt, auch sie ist der politische Sendbote einer weiteren Gruppe, nicht eine einigende Kraft.Ihr Einzug als drittstärkste Fraktion in den deutschen Bundestag ist ein Fanal des Versagens der Eliten, welche alles in ihrer Macht Stehende getan hatten, um dies zu verhindern. Vornehmlich westdeutsche Spitzenpolitiker hatten das Maximum an Feindseligkeit gegen die AfD abgefeuert, kulminiert in der Aussage des gescheiterten Kanzlerkandidaten: „Die AfD gehört nicht zu Deutschland“.

SCHON ALLES VERGESSEN?
Deutschland wanderte in die Bundesrepublik ein

Die wütenden, zornigen Reaktionen auf Gaulands Worte vom Wahlabend waren somit schlicht ein Ausdruck der Angst, die Deutungshoheit über das Thema Deutschland zu verlieren, in dem Moment, als besagter Gauland die Dreistigkeit besaß, ebenfalls einen Anspruch auf das Land zu erheben. Dieser wurde nicht nur von den üblichen Journalisten so vehement zurückgewiesen, dass dabei klar wurde, dass allein die Vorstellung eines anderen Deutschlands einem ganz persönlich empfundenen Angriff auf Lebensstil und Freiheit gleichkam. Die Ankündigung der AfD, sich „ihr“ Land zurückzuholen, bestätigte in den Köpfen des Establishments das Bild einer unheimlichen, schwarzen Macht, die aus dem Dunkel heraus nach ihnen griff und drohte, ihrem Leben, so wie sie es kannten, ein Ende zu bereiten. Man sollte sie zu diesem emotionalen Schockerlebnis beglückwünschen – denn zum ersten Mal fühlten sie sich wahrlich so, wie sich der durchschnittliche AfD-Wähler bereits seit Jahren gefühlt hat, als Globalisierung und Masseneinwanderung ungeahnt über ihn hereingebrochen sind.

Neugründung notwendig

Mehr als diese gemeinsame Erfahrung gibt es am Tag der deutschen Einheit nicht an Einheit zu zelebrieren. Die AfD wird in den kommenden vier Jahren vom Bundestag aus wie ein Bulldozer durch die politische Kultur walzen und dabei zwar vieles niederreißen, worauf sich die Macht der Eliten stützt, aber auch vieles demolieren, was aus den besseren Tagen deutscher Demokratie stammte. Die Eliten wiederum wissen, dass für sie jetzt alles auf dem Spiel steht – ihre Macht, ihr Einfluss und ihre Privilegien. Sie werden zu jedem Mittel greifen, um diese zu verteidigen und dabei nicht einmal mehr den Anschein von Fairness zu erwecken versuchen. Ihr fortgesetztes Versagen, egal ob an der Spitze der Politik, der Medien oder der Konzerne, wird einen hohen Preis einfordern. Deutschland läuft Gefahr, allein schon in der geistigen Vorstellung noch lange umstritten zu bleiben. Ob aus diesen Ruinen wieder ein einig Vaterland auferstehen wird – dafür bräuchte es schon einen Moment von der Größe eines 9. November 1989.