Zensiert von Facebook: Warum die „Flüchtlinge“ eine der gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppen weltweit sind…

Warum die „Flüchtlinge“ eine der gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppen weltweit sind…

 

Polizei fängt Flüchtlinge ab c) Wikiolo derivative work: MagentaGreen [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D, via Wikimedia Commons

Update 10.12.17 (David Berger): Nachdem ich diesen Beitrag gestern auf Facebook gepostet hatte, wurde ich dort für 30 Tage gesperrtdort für 30 Tage gesperrt. Und die „David Berger“-Seite wurde auf unsichtbar gestellt.

Ein Gastbeitrag von Ines Laufer

Seit 2015 – dem Jahr der von der Bundeskanzlerin mit zahlreichen Rechtsbrüchen verantworteten Grenzöffnung – habe ich eine ganze Reihe an Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) vorgenommen. Dabei bin ich regelmäßig zu dem Ergebnis gelangt, dass die „Flüchtlinge“, die seitdem ungehindert und weitgehend unkontrolliert ins Land strömen, besonders bei schweren Gewaltdelikten und sexualisierter Gewalt in einem extremen Ausmaß krimineller auffällig sind als Deutsche.

So waren sie z.B. im Jahr 2016 über 1000% krimineller beim Delikt Mord, jeweils 1400% krimineller bei Gewaltkriminalität und sexuellen Nötigungen/Vergewaltigungen sowie über 4000% krimineller bei Gruppenvergewaltigungen.(1) Es ist mithin unstrittig DASS diese „Flüchtlinge“ extrem gewalttätig und kriminell sind, denn die – wenngleich geschönten Zahlen – sprechen für sich. Doch bei meinen Recherchen habe ich noch etwas viel wesentlicheres herausgefunden: Die Antwort auf die Frage, WARUM das so ist. Und diese Antwort wird den wenigsten gefallen, denn sie trifft auch eine knallharte Aussage über unsere Einflussmöglichkeiten, aber dazu später mehr. Zunächst werde ich das WARUM erörtern.

Nur 0,7% der „Flüchtlinge“ sind Asylberechtigte im Sinne unseres Grundgesetzes: Was also sind diese „Flüchtlinge“ in Wirklichkeit?

Um Missverständnisse zu vermeiden: Wenn ich von den „Flüchtlingen“ spreche, meine ich ausschließlich jene Menschengruppe, die seit 2015 nach Europa und insbesondere nach Deutschland (ca. 1,6 Millionen) gelangt ist.

Ein Blick auf die Veröffentlichungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zeigt uns, dass maximal 0,7% dieser Menschen ein Recht auf Asyl gemäß unseres Grundgesetzes haben. Fast die Hälfte hat überhaupt keine Schutzansprüche, knapp 20% sind lediglich „subsidär“ schutzbedürftig.

Wer genau sind diese „Flüchtlinge“? Was treibt sie an? Und warum kommen sie mehrheitlich ausgerechnet nach Deutschland?

Die Europäische Kommission stellte bereits Anfang 2016 fest, dass rund 60% der „Flüchtlinge“ Wirtschaftsmigranten sind – also Menschen, die sich durch die „Flucht“ eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage erhoffen. Dabei ist der Begriff „Wirtschaftsmigrant“ irreführend, denn er bedeutet den Zuzug von Arbeitskräften. Und genau das sind die „Flüchtlinge“ NICHT – aus dem einfachen Grund, weil sie aufgrund von Analphabetismus, fehlender Ausbildung etc. die Voraussetzungen dafür gar nicht mitbringen. Sie sind vielmehr eine völlig neue Kategorie, die der Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn als Versorgungssuchende bezeichnet, also dauerhaft in unser Sozialsystem einwandernde Armutsmigranten.

Im Jahr 2016 gab es von diesen Menschen mehr Asylneuzugänge in Deutschland als in als ALLEN Ländern der Europäischen Union, Australien, Neuseeland, der USA und Kanada zuammen:

Es dürfte allein anhand dieser Verteilung dem letzten Träumer klar werden, dass es nicht darum geht, zeitlich begrenzten Schutz vor Verfolgung, Krieg etc. zu erhalten sondern optimale langfristige Versorgung.

Von keinem anderen Land fühlen sich die Menschen so explizit angezogen und eingeladen wie von Deutschland und seiner Kanzlerin: Kein Wunder, denn es erwartet die Ankömmlinge unbegrenzte staatliche Alimentierung (selbst nach Ablehnung des Asylantrags), gesundheitliche VollversorgungWohnungen und Häuser werden gebaut, gute Aussichten auf großzügigen Familiennachzug usw. usf.

Überwiegend junge, muslimische, arabische und afrikanische Männer…

Sowohl 2015 als auch 2016 waren rund 3/4 der „Flüchtlinge“ Muslime.

Zwischen 70% und 90% dieser Muslime sind Männer. Junge Männer! Der Anteil der männlichen Jugendlichen (16-18 Jahre) liegt bei rund 80% – mehrheitlich aus Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Eritrea und Nigeria.

Und es sind es genau diese Kriterien „jung, männlich, muslimisch, mit arabischer oder afrikanischer Herkunft“, die diese Gruppe zur gewalttätigsten, gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppe machen.

Begründung:

1. Geschlecht

Diese Männer sind Teil des sogenannten Youth Bulges – eines massiven Überschusses an jungen Männern – der bereits in den Herkunftsländern als eine der wichtigsten Quellen für gewalttätige Bürgerkriege, Säuberungsaktionen, Aufstände etc. gesehen werden muss.

Diese Horden junger, zorniger Männer bezeichnete der SPIEGEL einst als die gefährlichste Spezies der Welt und ihre Gefährlichkeit steigt noch, wenn sie relativ gut gebildet, gesundheitlich versorgt und genährt sind!

Wohin wir auch schauen: Immer ist es die Gruppe der jungen Männer, die generell am meisten kriminell und gewalttätig in Erscheinung tritt.

Fazit: Allein mit Blick auf die Alters- und Geschlechterstruktur hat die Bundesregierung mit den „Flüchtlingen“ also die kriminellste und gewalttätigste Gruppe überhaupt nach Deutschland einreisen lassen, und zwar ohne die Bevölkerung über die damit verbundene vorhersehbare, massive Erhöhung der Gefahr schwerer Kriminalität und Gewalt zu informieren oder sie darauf vorzubereiten – geschweige denn Vorkehrungen und Maßnahmen einzuleiten, die den Schutz der Menschen sicherzustellen vermögen.

2. Gewalttätige Sozialisation in den arabischen und afrikanischen Herkunftsländern

Eine gewaltfreie Erziehung ist im Hinblick auf die langfristige Entwicklung der Kriminalität die beste Prävention, denn Kinder, die in einem liebevollen und gewaltfreien Familienumfeld aufwachsen, werden später kaum kriminell oder gewalttätig. Oder anders: Gewaltfreie Erziehung ist der Schlüssel zu einer gewaltfreien (bzw.gewaltarmen) Gesellschaft.

Das erklärt auch, warum die Zahl der deutschen Tatverdächtigen und verurteilten Straftäter seit Jahren deutlich sinkt, wie ich erst in meinem letzten Artikel wieder verdeutlichte: Die innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder nimmt in Deutschland stetig ab, während die gewaltfreie Erziehung zunimmt.

Ganz anders sieht das bei den “Flüchtlingen” aus: Umfangreiche Studien der innerfamiliären Gewalt gegen Kinder belegen für die Herkunftsländer ein quasi flächendeckend verübtes, unfassbares Ausmaß sowohl schwerer körperlicher als auch psychischer Gewalt von Eltern/Familienmitgliedern gegen ihre Kinder.

Der Hamburger Gewaltforscher Sven Fuchs sammelt akribisch diese Studien und bereitet sie auf seinem lesenswerten Blog gut verständlich auf. Hier einige Untersuchungsergebnisse aus den wichtigsten Herkunftsländern der “Flüchtlinge”:

Syrien: körperliche und/oder psychische Gewalt: 89 %, körperliche Gewalt: 78 %, besonders schwere körperliche Gewalt: ca. 24 %, psychische Gewalt: 84 %

Irak: körperliche und/oder psychische Gewalt: 79 %, körperliche Gewalt: 63 %, besonders schwere körperliche Gewalt: ca. 27 %, psychische Gewalt: 75 %

Afghanistan: körperliche und/oder psychische Gewalt: 74 %, körperliche Gewalt: 69 %, besonders schwere körperliche Gewalt: ca. 38 %, psychische Gewalt: 62 %

In den afrikanischen Ländern sieht es nicht besser aus.

Ohne zu tief in die psychologischen Mechanismen der Weitergabe und Reproduktion von Gewalt einsteigen zu wollen, sind die folgenden Erkenntnisse unerlässlich, um die essentielle Bedeutung des Faktors „innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder“ als DIE Ursache der extremen Flüchtlingskriminalität zu begreifen, denn hier erfolgt die “intergenerationelle Weitergabe von Gewalt” und damit die permanente “Produktion” der nächsten Generation/en potentieller Gewalttäter.

Die Folgen dieser innerfamiliären Gewalt manifestieren sich nicht nur in der Familie selbst, sondern in erheblichem Ausmaß auch nach außen – als Gewalttaten gegen andere Bevölkerungsmitglieder.

Denn: Die fortgesetzte körperliche und psychische familiäre Gewalt bedingt bei den Betroffenen in erhöhtem Maße die Bildung von Täterintrojekten, sowie die Ausbildung von antisozialen und psychopathischen Persönlichkeiten. (2)

Fazit: Dieses Wissen zwingt uns zu der Erkenntnis, dass sich aufgrund der massiven Verbreitung schwerer, fortgesetzter innerfamiliärer Gewalt gegen Kinder in sämtlichen Herkunftsländern eine – eine im Vergleich zu den Deutschen enorm hohe – Anzahl dieser extrem gefährlichen Persönlichkeiten unter den “Flüchtlingen” befinden muss.

Dass das tatsächlich so ist – und vor allem in welchem Ausmaß das so ist – können wir in allen Vergleichen der Gewaltverbrechen an den konkreten Zahlen ersehen, die ich eingangs nannte.

Es erklärt auch, warum fast alle der kriminellsten und gefährlichsten Individuen, die immer wieder zuschlagen – nämlich die gewalttätigen Intensiv- und Mehrfachtäter – unter den Migranten zu finden sind. Und es erklärt das verstörende Maß an Brutalität und Skrupellosigkeit, mit dem immer Opfer von dieser Tätergruppe verletzt werden.

3. Islam

Der Zusammenhang zwischen muslimischer Religiosität und Gewaltbereitschaft wird seit Jahren immer wieder untersucht.

So war es unter anderem der heutige Relativierer Christian Pfeiffer, der noch vor kurzem die hohe Gewalttätigkeit der jungen Muslime (also jener Gruppe, die mit Abstand den größten Anteil der “Flüchtlinge” ausmacht) unter dem Aspekt der Religiosität bestätigte.

Und das ist nicht einmal neu: Schon vor 10 Jahren wurde die überproportional hohe Gewaltbereitschaft der Muslime in Deutschland durch Studien des Bundesinnenministeriums erkannt. Die tatsächlichen, extremen Gewaltmanifestationen durch junge Muslime – die in direktem Zusammenhang mit ihrer Religionszugehörigkeit stehen – wurden und werden jedoch weitgehend ignoriert bzw. wurde ihnen seitens der Behörden und politischen Entscheider nicht adäquat begegnet.

In Deutschland bestens integrierte Muslime oder Ex-Muslime bzw. Menschen, die in einer muslimisch dominierten Gesellschaft geboren wurden und/oder aufwuchsen, bestätigen diese Erkenntnisse.

Und sie erklären, wie diese massiv höhere Gewalttätigkeit zustande kommt: So verweist der aus Syrien stammende Politologe Bassam Tibi darauf, dass die arabischen, muslimischen “Flüchtlinge” ihre “Kultur der Gewalt” 1:1 nach Deutschland importieren.

Der in Ägypten geborene und dort aufgewachsene Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und Imad Karim, Journalist mit libanesischen Wurzeln warnen explizit vor der Aufnahme dieser muslimischen “Flüchtlinge”, weil sie mit dem Islam eine gewalttätige Ideologie mitbringen.

Selbst weit links verortete Medien und Verfechter der “Flüchtlings”-Politik der Bundesregierung – wie z.B. die huffpost – kommen nicht umhin, die generelle Feindseligkeit und Gefährlichkeit des Islam zu thematisieren.

Besonders die gruppenbezogene Ablehnung und Gewalttätigkeit von Muslimen gegenüber ChristenJuden und Frauen schafft eine völlig neue Dimension von spezifischen Problemen.

So ist Fakt, dass heute der arabische und islamische Antisemitismus die gefährlichsten Formen des Judenhasses darstellen. Und mit den überwiegend muslimischen “Flüchtlingen” wird dieser Hass auf direktem Weg nach Deutschland importiert.

Der Zusammenhang zwischen der massiven Abwertung und Gewalt gegen Frauen durch muslimische Männer und dem Islam selbst liegt auf der Hand, denn“Der Islam schreibt ganz klar vor, dass der Mann über der Frau steht.”

Die Auswirkungen der massenhaften Einreise von jungen Männern, deren religiös legitimiertes Frauenbild von Abwertung und Dominanz geprägt ist und mit unserem Frauen- und Menschenbild gar nicht kompatibel ist, sehen wir deutlich in der extremen Kriminalität der “Flüchtlinge” bei den Delikten überfallartige Vergewaltigung, Gruppenvergewaltigung sowie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung.

Fazit: 3/4 der jungen, männlichen – und damit ohnehin bereits hochgefährlichen „Flüchtlinge“ – folgen mit dem Islam einem ideologisch-religiösem Dogma, zu dessen erklärten Feindbildern Christen und Juden zählen sowie Ungläubige allgemein, gegen die u.a terroristische Anschläge als probate Art vorzugehen gelten. In dieser Ideologie haben sich Frauen den Männern unterzuordnen und gleichzeitig stets verfügbar zu sein. Sie haben demnach ein felsenfestes Argument im Gepäck, um die extremen Gewalttaten – einschließlich islamistischer Attentate – auf der sachlichen Ebene zu legitimieren und ein Schuldbewusstsein zu verunmöglichen.

4. Sozialer Status

Es dürfte als unwidersprochene Tatsache gelten, dass der soziale Status das Maß an Kriminalität und Gewalt sowohl bei Individuen als auch bei Gruppen/Kollektiven beeinflusst. So kommt Kriminalität zwar in allen Schichten der Bevölkerung vor, aber besonders stark in den sozial schwachen Schichten.

Die überproportional hohe Kriminalität und Gewalt von “Flüchtlingen” bzw. Ausländern, die Christian Pfeiffer durchaus anerkennt – erklärt er unter anderem damit, dass „viele keinen Job hätten und sozial noch nicht integriert seien“.

Vor diesem Hintergrund müssen wir einen Blick auf die realen Voraussetzungen werfen, die die “Flüchtlinge” mitbringen:

Die im Jahr 2015 von den Medien verbreiteten Meldungen über die hochgebildeten Fachkräfte, die wir mit dem Flüchtlingsstrom zu erwarten hätten, wurden ziemlich schnell von der Realtität zur “Ente” bzw. #Fakenews demontiert.

In Wirklichkeit gelten 2/3 der “Flüchtlinge” als funktionale Analphabeten88% haben keine Ausbildung, 70% der “Flüchtlinge”, denen die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben wird, brechen diese ab. Unter anderem deshalb, weil das zunächst geringe Gehalt nicht ihren Vorstellungen entspricht, “in Deutschland schnell viel Geld zu verdienen und es dann nach Hause zu schicken”.

Hinzu kommt die – bis auf wenige Ausnahmen – fehlende Bereitschaft der “Flüchtlinge”, die deutsche Sprache zu lernen. So recherchierte das ARD-Magazin FAKT, dass in einem von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Deutschkurs nicht einmal 4% der teilnehmenden “Flüchtlinge” den Kurs bis zum Schluss besuchten – was im bundesweiten Durchschnitt nicht viel besser aussehen dürfte.

Für die Finanzierung dieser quasi ergebnislosen Kurse wurden übrigens die Rücklagen der Arbeitslosenversicherung angegriffen – also die von den Arbeitnehmern erwirtschafteten Spareinlagen, die ihre finanzielle Versorgung in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit sicherstellen sollen – und um mehr als eine Viertel Milliarde Euro zweckentfremdet!

Die realistischen Einschätzungen des Bildungsökonomen Ludger Wößmannlassen schließlich den Schluss zu, dass die geringqualifizierten Flüchtlinge (abgesehen von den 10% Akademikern) trotz Ressourcen- und Kosten-intensivster Integrations- und Bildungsmaßnahmen keine reelle Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, da bereits jetzt bei den 14% deutschen Geringqualifizierten – trotz der hervorragenden Konjunktur und der vorhandenen Deutschkenntnisse – jeder Fünfte arbeitslos ist.

Fazit: Die fatale Kombination aus der Abwesenheit der nötigen Voraussetzungen (also Sprache, Bildung und Ausbildung) und der fehlenden Bereitschaft, sich diese Voraussetzungen zu erarbeiten (also die Sprache zu lernen und eine Ausbildung zu absolvieren etc.) führt dazu, dass die „Flüchtlinge“ nicht in das Arbeitsleben integrierbar ist – und eben KEINE Wirtschaftsmigranten sondern reine Versorgungssuchende sind.

Gefüttert wird dies noch dadurch, dass den “Flüchtlingen” durch die staatliche Rundumversorgung der Anreiz genommen wird, sich aus eigener Kraft auf die Beine stellen zu müssen.

Unsausweichlich wird deshalb die überwiegende Mehrheit der “Flüchtlinge” sowohl mittel- als auch langfristig, selbstverschuldet in den untersten sozialen Schichten der Bevölkerung verbleiben wird, weshalb dieser Faktor auch in Zukunft eine Rolle bei den enormen Manifestationen von Kriminalität und Gewalt durch “Flüchtlinge” spielen wird.

Die Bundesregierung hat also mit diesen “Flüchtlingen” die wohl kriminellste, gefährlichste und gewalttätigste Gruppe an Menschen ins Land gelassen, die sich in dieser Größenordnung weltweit finden lassen dürfte – und deren Gefährlichkeit nur noch gesteigert werden kann, indem sich einzelne oder mehrere Gruppenmitglieder bewaffnen, egal ob mit MachetenÄxtenMessernSchusswaffen oder anderen Gegenständen.

Schlussfolgerung. Diese Erkenntnisse erlären uns in aller Deutlichkeit die Gründe für das extreme Gewalt- und Kriminalitätsverhalten der „Flüchtlinge“ – und sie zeigen noch etwas anderes, fundamental wichtiges:

Wir haben – selbst mit dem besten Willen und unter Aufwendung der intensivsten Integrations-Bemühungen bis hin zur Selbstaufgabe – keinen Einfluss auf die Ursache der extremen “Flüchtlings”-Kriminalität (=gewalttätige Kindheitserlebnisse im Herkunftsland)!

Wir können das Rad dieser gewalttätigen Sozialisation nicht zurückdrehen.

Genauso wenig können wir die in höchstem Maße verstärkenden Faktoren (Islam und niedrigen Sozialstatus) beeinflussen.

Das bedeutet, dass sämtliche staatlichen oder privaten Maßnahmen, die wie auch immer geartet auf “bessere Integration” abzielen mit dem Zweck, die “Flüchtlings”-Kriminalität zu senken, zum Scheitern verurteilt sind und keine maßgebliche Veränderung der hohen Kriminalitätsrate herbeiführen können!

Diese Erkenntnisse entlarven außerdem den von Grünen, SPD, Linken und FDP forcierten „schnelleren Familiennachzug“ als ein Vorhaben, das die “Flüchtlings”Kriminalität in kürzester Zeit weiter explodieren lassen und die Sicherheit in unserem Land weiter drastisch senken wird – aus dem einfachen Grund, weil damit in großer Zahl weitere junge Männer und künftige junge Männer nach Deutschland gebracht werden sollen, die die gleiche hochgefährliche Mischung an Gewaltfaktoren in sich tragen, wie jene jungen Männer, die bereits im Land sind. Die absolute Gefahr wird damit weiter wachsen.

Vor diesem Hintergrund erscheint dieses Vorhaben wie der irrsinnige Versuch, einen Großbrand mit Brandbeschleuniger löschen zu wollen…

(1) Belege sind in meinen Artikeln Die Flüchtlingskriminalität zwischen Fakten und Medienlügen und Die extreme Flüchtlingskriminalität – und warum wir der Kriminalstatistik trauen dürfen zu finden.

(2) a.) Täterintrojekte: Die vollständige oder teilweise Übernahme der Denkweisen, Absichten und Handlungen der elterlichen Täter in das eigene “Ich”. Das heißt, die kindlichen Opfer denken und handeln später genau so wie die Täter. Sie erlernen also die Voraussetzungen für ihr künftiges kriminelles Verhalten. Das Sprichwort “wie der Vater, so der Sohn” wird vor diesem Hintergrund noch aussagekräftiger.

b.) Antisoziale Persönlichkeit: Diese Menschen missachten und verletzen regelmäßig die Rechte anderer. Sie lügen und betrügen zum eigenen Vorteil oder Vergnügen, sind reizbar und fallen durch aggressives Verhalten und Gewalttätigkeit auf. Sie zeigen auch keine Reue sondern höchstens Gleichgültigkeit gegenüber ihren Opfern. Diese Folge ist bei 3-mal mehr Männern als Frauen feststellbar.

c.) Psychopathische Persönlichkeit: Eine der gefährlichsten und destruktivsten Persönlichkeitsstrukturen überhaupt. Unter denen, die die grausamsten Verbrechen begehen, die Kinder sadistisch quälen und ermorden, die Frauen vergewaltigen und Zufallsopfer bestialisch zu Tode prügeln, stellen Psychopathen einen erheblichen Anteil der Täter. Sie sind zum einen hoch-manipulativ und zum anderen völlig gewissenlos. Mitgefühl oder Schuldgefühle sind ihnen fremd. Es fehlt ihnen damit automatisch jedes Schuldbewusstsein. In ihrer Welt sind Menschen lediglich Objekte, höchstens mit dem Status eines Haustieres. Die Gefährlichkeit dieser Persönlichkeiten wird noch weiter enorm erhöht durch die Tatsache, dass sie keinerlei Angstgefühl kennen – weder vor den Folgen noch den zu erwartenden Konsequenzen ihres Handelns.

Für eine Vertiefung dieser bedeutsamen psychologischen Erkenntnisse empfehle ich neben dem Blog von Sven Fuchs die Veröffentlichungen einer der anerkanntesten deutschen Trauma-Expertinnen und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, Michaela Huber.

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Der Gastbeitrag von Ines Laufer erschien zuerst hier: FISCH UND FLEISCH

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Fotos: Diagramm zur Zunahme der gewaltfreien Erziehung: Sven Fuchs

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In Defence of Jordan B. Peterson

In Defence of Jordan B. Peterson

A few days ago, Canadian author and English professor Ira Wells published an essayexpressing concern about popular Canadian psychology professor and social critic Jordan B. Peterson. The essay was written in the wake of an incident at Canadian university Wilfred Laurier, where a teaching assistant was reprimanded for playing a short clip of a televised Peterson debate over the compelled use of gender pronouns. (I analysed the incident in Quillette last week.)

Regrettably, Wells’s essay is littered with inaccuracies and casual insults, accompanied by a moralistic undertone that is sure to turn off Peterson’s supporters, and perhaps even neutral observers. Nevertheless, I think he succeeds in condensing many of the common criticisms of Peterson, which makes the essay worth responding to as the foundation for a genuine debate of these issues. I suggest reading it if you haven’t already done so.

Wells’s main criticisms, as I understand them, are as follows:

  1. Peterson is celebrated in the news media as a champion of free speech and liberal, democratic values, while in fact promoting a far-right worldview.
  2. Peterson has made no substantial contribution to academia and misunderstands the views he is criticising under the label of ‘postmodern Neo-Marxism.’
  3. Peterson’s criticism is based on a desire to cling to old-fashioned social structures and a society of winners and losers.

I’ll address each of these points in turn, before summarising. For the record, I don’t consider myself a supporter of Peterson, although I agree with his core assertions. (I am not a donor.) The arguments presented are my own, or in the case where I am representing Peterson’s views, my interpretation of his views.

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Criticism #1: Peterson is celebrated in the news media as a champion of free speech and liberal, democratic values, while in fact promoting a far-right worldview.

After beginning the essay by summarising the Laurier situation and noting that it has led many in the news media to proclaim that Peterson was right, Wells writes:

Peterson may be correct that, in some cases, universities have failed to strike the right balance between protecting minority rights and preserving liberal, democratic values, including freedom of speech. The Laurier incident is one of those cases. The problem is that Peterson folds this argument into a politically reactionary and often downright paranoid worldview that appears designed to curry favour with the alt-right.

The term ‘alt-right’ was coined by white nationalist Richard Spencer in 2010 and centres around ideas of white nationalism, white identity, and white supremacy. Wikipedia defines it simply as “a loosely defined group of people with far-right ideologies who reject mainstream conservatism in favor of white nationalism.”

Peterson has been careless in several of his tweets, with regard to the alt-right. Taken out of context, they could conceivably be interpreted as indifference towards the alt-right and their ideas. Peterson’s body of work, though, shows that he has consistently condemned white nationalism. He discussed the issue at length in a podcast he appeared on a few months ago with biologist Bret Weinstein and host Joe Rogan. I recommend that anyone in doubt about Peterson’s dislike of white nationalism watch the entire podcast. It’s very long and unscripted, thus allowing for an in-depth and off-the-cuff articulation of his views.

Here is a more recent tweet of his on the matter:

Furthermore, in his most recent online Q&A session, Peterson addressed the ‘Jewish Question’ – a common alt-right belief that Jews are intent on destroying the white race and/or Western civilisation – by applauding the fact that there are many Jews in positions of authority. Peterson could hardly have made a statement lessappealing to the alt-right. This, combined with his condemnation of white nationalism, is not the behaviour of someone whose views are “designed to curry favour with the alt-right.”

Setting that part aside, what does Wells mean by “politically reactionary and often downright paranoid”? He offers several accusations in that same paragraph, presumably intended as evidence of the aforementioned phrase. I won’t address all of them, but a few do merit attention for being especially misleading.

Wells references a tweet Peterson sent out in April, with the wording “Islamophobia: a word created by fascists and used by cowards to manipulate morons.” By including it in the paragraph, Wells implies that it is further evidence of Peterson’s far-right worldview. What Wells does not mention, however, is that Peterson was quoting a line in the article in USA Today he was retweeting, written by an American Muslim apostate relating an incident at a Pakistani University where a young man was beaten to death by a mob who thought he had made fun of the prophet Mohammed. The article argued that the fear of being labelled an Islamophobe was preventing people from criticising Islam and its practice.

This followed a tweet Peterson sent out the month before, in which he criticised a motion put forward in Canadian Parliament calling on the Canadian government to condemn  ‘Islamophobia.’ Peterson’s tweet implies that Islam is a set of ideas, as distinct from its adherents, and should therefore be open to criticism. Which is precisely what the USA Today article was saying. In fact, Richard Dawkins, Steven Pinker, Sarah Haider and several other social critics made a similar argument a few months later when Dawkins was de-platformed by a Berkeley radio station for the same reason.

Bear in mind that Islam is not just any set of ideas. It is the world’s fastest growing major religion with approximately 1.8 billion followers worldwide, and the majority religion in 50 countries. Not being able to criticise one of the world’s most influential belief systems is deeply problematic for obvious reasons. One could make an argument that Peterson using words like ‘fascists’ and ‘cowards’ and ‘morons’ is unnecessarily inflammatory, even when quoting someone else. The underlying message, however, is hardly far-right.

A second piece of evidence Wells puts forward about Peterson is that: “In a conversation with Camille Paglia, he lamented that men can’t exert control over “crazy women” by physically beating them.” This is so misleading that I recommend you go to the segment of the video in question and watch it yourself. What Peterson is saying is that men typically know how to deal with other men, where the escalation of a conflict is generally understood by both parties to lead towards physical confrontation. But because that is forbidden with a woman, men have no method of dealing with the type of non-physical aggression that is more typical of female conflicts, which are escalated and dealt with differently. All men can do, Peterson suggests, is throw their hands up in the air.

Wells also points out that Peterson “echoes Donald Trump on fake news, telling followers they can’t trust the media.” Earlier this year, Peterson was locked out of his YouTube account, where he at the time had more than 350,000 subscribers (now it is more than 500,000), due to an alleged violation of its Terms of Service. This occurred during a widespread crackdown from YouTube on conservative channels. When Peterson reported the story to a conservative news outlet, his account was restored without explanation. The comparison to Trump seems to imply some sort of right-wing conspiracy theory, but this was no such thing; it happened to Peterson personally.

Peterson closely followed the controversy involving former Google engineer James Damore, who was fired a few months ago after an internal memo he wrote was leaked to technology website Gizmodo, which mislabeled it an “anti-diversity screed.” An article at CNN.com reported that Damore was claiming that women are not biologically fit for tech roles, an article at Fortune.com called it an “anti-woman screed,” and an article at Time.com called it an “anti-diversity tirade.” These headlines are so misleading that it is no wonder Peterson would advise followers to be sceptical of the news media, especially when dealing with politically charged issues. (Damore’s memo is worth reading in its entirety.)

In short, none of Wells’s claims prove that Peterson is far-right. In fact, in a recent discussion with psychologist Jonathan Haidt, Peterson suggested that society needs a balance of liberal and conservative forces to function properly. Peterson seems to quite proudly embody elements of both, although he refers to himself as a “British classical liberal.”

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Criticism #2: Peterson has made no substantial contribution to academia and misunderstands the views he is criticising under the label of ‘postmodern Neo-Marxism’.

Wells goes on to write about Peterson:

What he is not, however, is the author of any lasting work of scholarship, the originator of any important idea, or a public intellectual of any scientific credibility or moral seriousness. Peterson’s sole discovery is that “postmodernism” can be usefully exploited alongside the more familiar, established populist scare tactics. His message, as the intellectual guru of the alt-right, is that humanity’s natural hierarchies are under attack, that the future of Western civilization hangs in the balance of this “war of ideas.” Every form of populism needs its scapegoat and Peterson’s is the academic humanities, which he caricatures as “indoctrination cults” for “postmodern neo-Marxism.”

Psychologist Gad Saad ran a check of Peterson’s citations against those of the two professors in the Laurier meeting who, like Wells, had denigrated Peterson’s academic credentials.

Much more important, though, is the second part of the claim. Wells elaborates:

But what exactly does Peterson mean by “postmodern neo-Marxism”? In a recent series of lectures and interviews, all available on YouTube, Peterson traces this supposedly lethal strain of totalitarianism back to Jacques Derrida and Michel Foucault, two French philosophers whom he accuses of waging an “all-out assault on categories of intellectual thought.” The central claim of these postmodern thinkers, Peterson argues, is that “there are an infinite number of ways to interpret any finite set of phenomena.” As a direct result, our moral or aesthetic evaluations—our efforts to discern good from evil, beauty from ugliness, truth from falsehood—are arbitrary and therefore meaningless. The postmodernists left us in a relativistic fog from which we have yet to emerge.

This misses the essence of Peterson’s argument, which is that Derrida and Foucault combine the view described above with what he refers to as ‘neo-Marxism,’ and that the relativism of postmodernism and the universality of neo-Marxism are incompatible. What Derrida and Foucault are actually doing, he suggests, is using postmodernism as a cover for neo-Marxism, allowing them to reject positivism and logic as universal values under the guise of relativism, while in fact proceeding with a very specific universal normative theory. This “postmodern turn,” Peterson suggests, was necessitated by the collapse of Marxism as a viable theory during the 1960s. (Peterson’s talk on the subject can be seen here.)

So, when Wells goes on to suggest that Peterson misunderstands Derrida and Foucault because they argued that meaning was contextual, rather than infinite, he misses the point. When Peterson mentions Derrida’s labelling of the West as phallogocentric, he isn’t just talking about Derrida claiming that the West must be seen through a masculine and determinate/logical framework, but also that Derrida is implying it should be dismantled. The problem Peterson has with postmodernism–and Derrida, in particular–is that beneath the guise of relativity lies a universal normative framework of power, oppression, and liberation. Hence, his addition of the term ‘neo-Marxist.’

The mistaken belief that Peterson is only talking about postmodernism, rather than the conflation of postmodernism and neo-Marxism, leads Wells to make what he seems to think is a triumphant statement:

While only a tiny minority of humanities professors teach Derrida, a majority of the courses are dedicated to critical thinking, which is precisely what Lindsay Shepherd had hoped to nurture by showing the TVO clip in the first place. What makes critical thinking “critical” is the tendency to read against the grain of accepted wisdom and to question the inherited power hierarchies that structure human relations.

Derrida’s (and Foucault’s) ideas have been integrated into other fields of study. Whether or not they are taught directly is not that important. In fact, Wells manages to demonstrate just that in his very next sentence. Wikipedia defines critical thinking as “the objective analysis of facts to form a judgment.” Notice that there is no mention of power hierarchies. What Wells is referring to is not critical thinking, but Critical Theory, a methodology developed by Marxian social scientists during the early-to-mid 20th century, to which Derrida and Foucault can be described as contributing later on.

What distinguishes Critical Theory from traditional inquiry is that it articulates an explicit purpose for itself: to liberate people from oppression. The Critical Theorists were heavily inspired by Karl Marx, and one of Marx’s most famous statements articulated the distinction that would come to separate Critical Theory from traditional science and philosophy: “Philosophers have hitherto only interpreted the world in various ways; the point is to change it.”

What’s left unstated here is that the purpose is not to change the world arbitrarily, but according to the particular goal of liberating people from oppression. Science thus becomes a tool for achieving a predefined societal state. This reflects a significant departure from traditional scientific methodology, which discourages defining purposes. Consequently, the use of the term ‘critical’ is misleading. The idea is to criticise power structures within the context of liberating people from their oppression. The purpose itself is above criticism.

The fact that Wells confuses critical thinking with Critical Theory supports Peterson’s claim that neo-Marxism has taken over the humanities. Proper critical thinking would not just question power hierarchies, it would also ask why we should question them. In other words, it would question the foundation of Critical Theory itself. But, as the Laurier incident demonstrated, these questions are not to be asked.

In practice, this declares all power structures indefensible, since virtually all power structures can be cast as oppressive, and justifying oppression is forbidden. This leaves students with only one method of inquiry: to criticise power structures with the intent of dismantling them.

As this gets more extreme, students don’t engage in inquiry at all, and everything becomes about fighting oppression. A very interesting comment below my previous article compared Critical Theory to Marxist praxis:

I was briefly a Marxist whilst studying philosophy at an English university in the Sixties, where I took a course on it. The lecturer, himself a keen Marxist, pointed out that Marxism was not a theory but a ‘praxis’, and its postulates were simply whatever ran counter to the current status quo, the idea – borrowed from Hegel – being to create an antithesis to the thesis and bring about a synthesis, namely the dictatorship of the proletariat.

In other words, any sort of nonsense was fine as long as it countered the establishment viewpoint, the aim being to use any means whatsoever to tear it down. This included violence of any kind, physical, social, cultural, intellectual . . . including the complete disregard of truth. Whatever would bring about revolution was good, because an egalitarian society would surely arise from the ashes. […]

Critical theory and post-modernism seems to be the continuation of exactly the same thing, a wolf in sheep’s clothing, and a dumb wolf at that, with its adherents intellectually dissociated from reality (which they don’t believe exists anyway) psychologically and emotionally regressed (being conspicuously childish or adolescent) and completely oblivious to history and to where all this inevitably leads.

There is one important difference, I think, between Marxist praxis and modern Critical Theory: the former tries to take a sledgehammer to society, trying to tear it all down in one go, while the latter uses a million tiny hammers, each chipping away at little bits of societal structure. It is this view that Peterson expressed when he appeared on a TVOntario television debate last year and made the following statement:

Is it a cabal of radical left-wingers? Yes, it’s a cabal of radical left-wingers, and they’ve been active behind and in front of the scenes increasingly over the last thirty years. And my estimation is that departments like women’s studies have trained between three hundred thousand and three million radical left-wing activists.

These activists have increasingly begun to populate mid-level administrative positions in society, eager to apply their praxis to dismantle societal structures in the pursuit of vaguely defined ‘equality,’ and it is about this state of affairs that Peterson has been sounding the alarm for the past year. This situation is also what got James Damore fired a few months ago, when he tried to warn against an increasingly dogmatic and stifling left-wing environment at Google. Damore was not fired because what he said was false, but because challenging the dogma of Critical Theory is forbidden. And this is surely just the beginning.

*     *     *

Criticism #3: Peterson’s criticism is based on a desire to cling to old-fashioned social structures and a society of winners and losers.

Wells argues:

Peterson’s immense popularity on the far right lies precisely in his intellectual validation of those traditional power hierarchies as natural and necessary—a message perfectly attuned to those who feel dispossessed and threatened by movements for sexual and racial equality. Most of Peterson’s videos offer variations on the theme that human behavior is the product of an ancient “male dominance hierarchy” that separates winners from losers—and that any attempt to question or subvert this hierarchy will result in unhappiness for the individual or chaos for society.

This suggests that Peterson believes in a society of eternally fixed hierarchies, which is simply not true. In fact, Peterson has consistently argued that part of the value that people on the Left bring to society, especially very creative people with high openness to experience, is that they are able to challenge existing structures and improve them. What Peterson is arguing against is the belief that power structures are inherently bad and should be removed. He’s arguing against the idea of radical liberation that underlies modern leftist thought, believing that if carried far enough it will lead to societal collapse and the absence of meaning.

Students have only been given one tool – to identify flaws in societal structures and dismantle them. They haven’t been given the tools to look holistically at the world, to understand that societal structures have functions. Structures hold society together, they allow competence to rise, and they provide meaning. But increasingly all that students can see is power and oppression, Peterson argues.

Wells continues:

To fully grasp the depth of Peterson’s belief in power hierarchies, take his commitment to IQ testing: “If you don’t buy IQ research,” he has told his students, “then you might as well throw away all of psychology.”

This seems to imply that Peterson believes all of psychology rests on top of IQ research, but that’s not what he’s saying, at least not to my knowledge. What he’s saying is that IQ research is among the most reliable research in psychology. In other words, if you don’t find IQ research reliable, there’s almost no research in psychology that you would find reliable.

After criticising the reliability of IQ research, and painting an overly rigid picture of Peterson’s view on IQ, Wells ends his criticism of Peterson with this:

In the tradition of nineteenth- and early twentieth-century pseudo-scientists, phrenologists, quacks, and scientific racists, Peterson’s commitment to IQ is simply the reflection of his commitment to an unalterable hierarchy of human beings. […] For Peterson, transgender people and powerful women upset the “male dominance hierarchy” that forms the centerpiece of his thought. His worldview is predicated on the promise of restoring authority to those who feel disempowered by the globalism, feminism, and social-justice movements he derides.

To repeat, this is not what Peterson is saying. He’s arguing against the idea that societal structures are inherently bad, and thus against the far-Left belief that they must be dismantled on principle. Peterson freely admits he doesn’t know where to draw the line. But his point is that there is no longer any counterbalance to far-Left orthodoxy at universities, which has led to indoctrination about the evils of societal structures.

*     *     *

Wells ends with an appeal for the humanities to meet Peterson head on. But what is there to meet about? Praxis may work well in dismantling societal structures, but it serves no purpose in an actual debate. As long as the humanities are entrenched in a quasi-religious ideology that holds its core views sacred, there is no real debate to be had. As soon as Peterson were to advance his criticisms, he would be met with claims that his words are violence, that he is denying people’s right to exist, or simply that he is a sexist, a racist, and/or a homophobe.

Incidents on university campuses have demonstrated this over and over again, from students hunting Bret Weinstein with baseball bats to students swaying and chanting in unison to drown out Charles Murray. In fact, this very thing happened to Lindsay Shepherd, whom Wells holds up as a model for critical thinking. She has been protested, she has been condemned by fellow students, and she has been met with accusations of “white fragility,” “white tears” and “white women tears.” When she objected to this racially-charged language, she was called a racist. (Apparently objecting to the use of such terms is racist if you’re white.)

I suspect that very few people outside universities would view this whole episode to be anything other than disgraceful. Perhaps the fact that many regular people support Peterson is not because they’re far-right bigots, but because universities–and humanities departments, in particular–have come to resemble religious cults. Instead of painting Peterson as the enemy the humanities must rise up to defeat, I suggest that Wells listens more carefully to Peterson’s criticisms and takes a look inward. He might even find that Peterson has a point.

 

Uri Harris is a freelance writer with a Masters in Science (Business and Economics). He can be followed on Twitter @safeortrue

 

Intersectionality and Popper’s Paradox

from Quillette:

Intersectionality and Popper’s Paradox

Conservative rationalist Karl Popper wrote in The Open Society and Its Enemies that “unlimited tolerance must lead to the disappearance of tolerance.” In a society that tolerates intolerant forces, these forces will eventually take advantage of the situation and bring about the downfall of the entire society. The philosophical foundation of this belief can trace its roots to Plato’s ideas of the republic or Machiavelli’s paradox of ruling by love or fear, and a practical example of this in action is jihadists taking advantage of human rights laws. Nothing should be absolute and without reasonable boundaries, not even freedom. In light of this, there are three observable, identifiable ways in which this latest fad of intersectionality is taking advantage of and destroying the rational enlightenment roots of Western academia from within. The approaches are, namely, infiltration, subversion, and coercion.

***

On the face of it, infiltration at first sounds conspiratorial and even counterintuitive. There is, of course, no grand conspiracy or a cabal with a smoke-filled headquarters in the Swiss Alps led by a bald, one-eyed man stroking a cat. The roots of this recent phenomenon, however, can be traced back to Central Europe. At the height of the Cold War, Western Marxists foresaw that the opportunity for an armed socialist revolution was bleak. Gramscian Eurocommunists like Marcuse and Dutschke developed what is now known as the long march through the institutions, wherein every building block of society, from professions, business, and academia to the armed forces, needed to be infiltrated by agents of change from within.

In modern times, the rise of interdisciplinary research aided by intersectional, feminist, and social justice pedagogy, has followed this same template. For example, in a 2016 paper in the feminist journal Hypatia, a pedagogical priority was designed by which women’s studies departments could train students to infiltrate disciplines as “symbolic ‘viruses’ that infect, unsettle, and disrupt traditional and entrenched fields.” Likewise, in another case, two Canadian professors designed what they themselves claim to be “Trojan horse” pedagogy, where social justice themes and ideas are included as interdisciplinary research for unassuming students.

Similarly, middle school teachers are teaching social justice while teaching math. In another instance, a feminist academic wants to destroy the “traditional lens” of looking at “white-hetero-patriarchal” science by revisionism through a feminist lens. Hundreds of well-documentedsimilar instances can be found littered across the Internet.

Subversion, as the second approach, requires interdisciplinary research to dilute the core expertise of any subject, thereby giving an equal platform and standing to unscientific, dogmatic, and ideological literature alongside established scientific methods. An example would be one of Cordelia Fine or Angela Saini’s polemics now being accepted as established peer-reviewed science.

The dilution of academic fields is not where it ends however. The promotion of transgenderism as settled science and arbitrary pronouns like them/theirs being used in schools and universities are further examples of subversion. In every Western university (including where I research), the casual usage of made up pronouns is being promoted by a small minority of academics and students. One risks being marked as a bigot if one chooses to question or debate such arbitrary policies. Every university has Marxist and feminist reading groups and departments that essentially control events, doctoral training modules that include methods that prefer non-positivist research, and journal publications wherein the chances of one being censored are higher if he or she dares to question groupthink.

The third approach involves coercion, or simply the tyranny of minority. A handful of students, instigated by a handful of academics, especially from intersectional disciplines and Marxist-feminist-post-colonial and gender studies backgrounds and departments, now attempt to dictate what can or cannot be taught, discussed, or even debated at a university. The cases of deplatforming and shouting down Richard Dawkins, Christina Hoff Sommers, Ben Shapiro, and Charles Murray are already evident, as are well-documented incidents at Berkeley and Mizzou. The recent threats to Third World Quarterly for publishing something that went against the  hitherto received wisdom of post-colonial literature is yet another example.

The “decolonize” madness currently found at elite Western centers of excellence, such as Cambridge, Oxford, and Yale, are still more case studies of coercion, more often than not led by students and ideologues posing as professors. In one act of censorship, a group of university professors came together to cancel a play that was critical of intersectionality, identity politics, and Black Lives Matter, arguing that it was done for the emotional well-being of their students. Similarly, an essay in Heritage by a Boise State University professor that questioned the intellectual history of the meaning of gender was shut down by university officials after an outcry that the article represented “the root of genocide”. Two simple patterns of this coercion emerge. First, no argumentation or debate is deemed permissible, and second, there are always a handful of academics who are instigating.

Recently, British journalist Toby Young had his article deleted from the Teach First website after he questioned what is realistically achievable for schools in reducing achievement gaps. The censorship suggested that even mentioning well-established psychometric research is now a transgression and liable to be silenced as it might be uncomfortable for certain ideologies. My fellow Quillette and Telegraph columnist, Charlie Peters, recently highlighted an incident where a straightforward debate in a class was considered invalid because the opinion was uttered by a Caucasian male. This is not uncommon or simply a British university problem. On the contrary, race and gender now form the only basis of validation determining whether or not many ideas or speakers are considered worthy. Similarly, in the Soviet Union, one’s ideas would be judged depending on which social and economic strata one was born into. In the same way, a hierarchy is slowly forming at universities. Recently, a tweet of a U-Penn tutor about the tactic of progressive stacking caused a great deal of furor. She made a tactical error in tweeting it, but it gave the rest of us a glimpse into the discriminatory teaching practices that go on in certain sections of academia, including admissions.

Of course the silent majority of university students, professors, and taxpayers who fund these courses are not as ideologically invested as their radical colleagues. But the silent majority are also usually irrelevant, as the history of humanity illustrates. In the Soviet Union, the majority of the Russian civilians were not Stalinists nor were most of the Chinese civilians hardcore Maoist Red guards. Today in the West, intersectional departments are acting as commissars who are attempting to set the terms of the debate. They are increasingly framing opposition to their ideas as violence against their personhood. In select institutions, gullible administrators are adding fuel to the fire by actually paying students to monitor each other for micro-aggressions and other markers of ideological impurity. Rudi Dutschke would be proud.

***

As Victor Davis Hanson and Roger Scruton pointed out in their books, the first casualty of radicalism is classical education. In India, where I come from, it was moderate liberals as well as imperial conservatives who wanted the British Raj to establish science colleges to promote Renaissance values in order to counter the dogma of medieval religions. Today in the West, classical education is under threat by intersectional and quasi-Marxist disciplines such as post-colonialism and gender studies which are trying to change the rules of debate by stifling viewpoints, hijacking disciplines, and peddling pseudoscientific gibberish. As Popper’s paradox predicts, the infiltration, subversion and coercion of Western academics is now occurring because the tolerance of liberal academia has enabled intolerance to flourish.

by

Sumantra Maitra is Doctoral Researcher on Great power politics and Neo-Realism, with a special focus on Russia at the University of Nottingham, UK. He writes for War on the Rocks, The National Interest, and is a regular analyst for The Centre for Land Warfare Studies, India. He holds a Masters of Journalism and Mass Communication, and a Masters of International Studies, both with distinctions.

 

Intersectionality and Popper’s Paradox

From Quillette.com

Intersectionality and Popper’s Paradox

Conservative rationalist Karl Popper wrote in The Open Society and Its Enemies that “unlimited tolerance must lead to the disappearance of tolerance.” In a society that tolerates intolerant forces, these forces will eventually take advantage of the situation and bring about the downfall of the entire society. The philosophical foundation of this belief can trace its roots to Plato’s ideas of the republic or Machiavelli’s paradox of ruling by love or fear, and a practical example of this in action is jihadists taking advantage of human rights laws. Nothing should be absolute and without reasonable boundaries, not even freedom. In light of this, there are three observable, identifiable ways in which this latest fad of intersectionality is taking advantage of and destroying the rational enlightenment roots of Western academia from within. The approaches are, namely, infiltration, subversion, and coercion.

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On the face of it, infiltration at first sounds conspiratorial and even counterintuitive. There is, of course, no grand conspiracy or a cabal with a smoke-filled headquarters in the Swiss Alps led by a bald, one-eyed man stroking a cat. The roots of this recent phenomenon, however, can be traced back to Central Europe. At the height of the Cold War, Western Marxists foresaw that the opportunity for an armed socialist revolution was bleak. Gramscian Eurocommunists like Marcuse and Dutschke developed what is now known as the long march through the institutions, wherein every building block of society, from professions, business, and academia to the armed forces, needed to be infiltrated by agents of change from within.

In modern times, the rise of interdisciplinary research aided by intersectional, feminist, and social justice pedagogy, has followed this same template. For example, in a 2016 paper in the feminist journal Hypatia, a pedagogical priority was designed by which women’s studies departments could train students to infiltrate disciplines as “symbolic ‘viruses’ that infect, unsettle, and disrupt traditional and entrenched fields.” Likewise, in another case, two Canadian professors designed what they themselves claim to be “Trojan horse” pedagogy, where social justice themes and ideas are included as interdisciplinary research for unassuming students.

Similarly, middle school teachers are teaching social justice while teaching math. In another instance, a feminist academic wants to destroy the “traditional lens” of looking at “white-hetero-patriarchal” science by revisionism through a feminist lens. Hundreds of well-documented similar instances can be found littered across the Internet.

Subversion, as the second approach, requires interdisciplinary research to dilute the core expertise of any subject, thereby giving an equal platform and standing to unscientific, dogmatic, and ideological literature alongside established scientific methods. An example would be one of Cordelia Fine or Angela Saini’s polemics now being accepted as established peer-reviewed science.

The dilution of academic fields is not where it ends however. The promotion of transgenderism as settled science and arbitrary pronouns like them/theirs being used in schools and universities are further examples of subversion. In every Western university (including where I research), the casual usage of made up pronouns is being promoted by a small minority of academics and students. One risks being marked as a bigot if one chooses to question or debate such arbitrary policies. Every university has Marxist and feminist reading groups and departments that essentially control events, doctoral training modules that include methods that prefer non-positivist research, and journal publications wherein the chances of one being censored are higher if he or she dares to question groupthink.

The third approach involves coercion, or simply the tyranny of minority. A handful of students, instigated by a handful of academics, especially from intersectional disciplines and Marxist-feminist-post-colonial and gender studies backgrounds and departments, now attempt to dictate what can or cannot be taught, discussed, or even debated at a university. The cases of deplatforming and shouting down Richard Dawkins, Christina Hoff Sommers, Ben Shapiro, and Charles Murray are already evident, as are well-documented incidents at Berkeley and Mizzou. The recent threats to Third World Quarterly for publishing something that went against the  hitherto received wisdom of post-colonial literature is yet another example.

The “decolonize” madness currently found at elite Western centers of excellence, such as Cambridge, Oxford, and Yale, are still more case studies of coercion, more often than not led by students and ideologues posing as professors. In one act of censorship, a group of university professors came together to cancel a play that was critical of intersectionality, identity politics, and Black Lives Matter, arguing that it was done for the emotional well-being of their students. Similarly, an essay in Heritage by a Boise State University professor that questioned the intellectual history of the meaning of gender was shut down by university officials after an outcry that the article represented “the root of genocide”. Two simple patterns of this coercion emerge. First, no argumentation or debate is deemed permissible, and second, there are always a handful of academics who are instigating.

Recently, British journalist Toby Young had his article deleted from the Teach First website after he questioned what is realistically achievable for schools in reducing achievement gaps. The censorship suggested that even mentioning well-established psychometric research is now a transgression and liable to be silenced as it might be uncomfortable for certain ideologies. My fellow Quillette and Telegraph columnist, Charlie Peters, recently highlighted an incident where a straightforward debate in a class was considered invalid because the opinion was uttered by a Caucasian male. This is not uncommon or simply a British university problem. On the contrary, race and gender now form the only basis of validation determining whether or not many ideas or speakers are considered worthy. Similarly, in the Soviet Union, one’s ideas would be judged depending on which social and economic strata one was born into. In the same way, a hierarchy is slowly forming at universities. Recently, a tweet of a U-Penn tutor about the tactic of progressive stacking caused a great deal of furor. She made a tactical error in tweeting it, but it gave the rest of us a glimpse into the discriminatory teaching practices that go on in certain sections of academia, including admissions.

Of course the silent majority of university students, professors, and taxpayers who fund these courses are not as ideologically invested as their radical colleagues. But the silent majority are also usually irrelevant, as the history of humanity illustrates. In the Soviet Union, the majority of the Russian civilians were not Stalinists nor were most of the Chinese civilians hardcore Maoist Red guards. Today in the West, intersectional departments are acting as commissars who are attempting to set the terms of the debate. They are increasingly framing opposition to their ideas as violence against their personhood. In select institutions, gullible administrators are adding fuel to the fire by actually payingstudents to monitor each other for micro-aggressions and other markers of ideological impurity. Rudi Dutschke would be proud.

***

As Victor Davis Hanson and Roger Scruton pointed out in their books, the first casualty of radicalism is classical education. In India, where I come from, it was moderate liberals as well as imperial conservatives who wanted the British Raj to establish science colleges to promote Renaissance values in order to counter the dogma of medieval religions. Today in the West, classical education is under threat by intersectional and quasi-Marxist disciplines such as post-colonialism and gender studies which are trying to change the rules of debate by stifling viewpoints, hijacking disciplines, and peddling pseudoscientific gibberish. As Popper’s paradox predicts, the infiltration, subversion and coercion of Western academics is now occurring because the tolerance of liberal academia has enabled intolerance to flourish.

Mein Land, dein Land – Deutschland?

Mein Land, dein Land – Deutschland?

Das Projekt der Wiedervereinigung beruhte auf der Vorstellung des Volkes, dass es da etwas gab, das über die Mauer hinweg verband und wert war, wieder zusammenzukommen. Das Projekt der Eliten beruht auf der Vorstellung, dass sich das Volk 1989 geirrt hat.

„Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ Alexander Gaulands Satz, gesprochen in dem Moment der Wahlnacht, als alle Aufmerksamkeit auf der AfD lag, markierte mit Präzision und hoher rhetorischer Durchschlagskraft die Bruchstelle, die durch die Gesellschaft verläuft. Sie dreht sich einzig um die Frage: Wem gehört dieses Land?

Vor ihrer Beantwortung bedarf diese Frage zuerst einer Erklärung dahingehend, warum sie sich überhaupt stellt. Die vergangenen Jahre, vielleicht sogar die letzten zwei Jahrzehnte, stellen den Versuch eines gesellschaftsverändernden Projekts dar; ein Projekt, welches von den Eliten der Gesellschaft, also „von oben“, initiiert und durchgeboxt worden ist. Das Gegenteil davon verkörpert eine friedliche Revolution „von unten“ wie die in der DDR, welche zur Wiederherstellung der deutschen Einheit geführt hat. Während das Projekt der Wiedervereinigung auf der Vorstellung des Volkes beruhte, dass es da etwas gab, das die Deutschen über die Mauer hinweg verband und das es wert war, wieder zusammengebracht zu werden, so beruht das jüngere Projekt der Eliten auf der Vorstellung eben dieser, dass sich das Volk 1989 geirrt hat.

Revolution West von oben, Revolution Ost von unten

Der Startschuss fiel etwa mit Gerhard Schröders erster Initiative für die doppelte Staatsbürgerschaft. Seitdem hat sich das gesellschaftliche Establishment, welches überwiegend aus Westdeutschland stammt, darauf eingeschossen, dass die Deutschen im Grunde gar nichts zusammenhält. Weder sind sie ein Volk, denn „Volk“ klingt völkisch-biologistisch und erst recht sind sie keine Nation, denn dieser Gedankengang wäre nationalistisch. Auch für eine deutsche Kultur stehen die Chancen nicht gerade rosig, denn die Staatsministerin für Integration Özoguz hat behauptet, abseits der Sprache wäre keine deutsche Kultur zu identifizieren. Konsequent zu Ende gedacht mündet diese Behauptung im Gedankengang: Angenommen, sie wäre wahr, was würde die Anwesenden in Deutschland dann noch verbinden? Hochdotierte Akademiker in Kommissionen, Denkfabriken, Stiftungen und den Medien scheinen immer geradezu erleichtert zu sein, wenn sie darauf antworten können: Gar nichts – außer vielleicht der Wohlfahrtsstaat, der auf anonymisierte und sterile Art und Weise Geld zwischen Zahlern und Empfängern zirkulieren lässt.

DRESDEN UND SCHWARZWALD
Populistischer Mummenschanz zum Tag der Einheit

Mit der von ihnen kolportierten politischen Kultur, die sich in den USA unter Obama und in Deutschland unter Merkel zur vollen Kraft entfalten konnte, haben die Eliten jahrelang Schwerstarbeit geleistet, deren Erfolge sich sehen lassen können: Sie haben systematisch das zerstört, was unter dem Begriff des „sozialen Kapitals“ einer Gesellschaft zusammengefasst wird. Dieses soziale Kapital findet seinen Ausdruck in der intuitiven Ahnung der Bürger, dass es etwas Gemeinsames gibt, mit dem sie alle vertraut sind und das sie miteinander teilen. Dies vereinfacht ihre Kooperation und hält ihr Zusammenleben intakt. Bildhaft gesprochen ist das soziale Kapital dort am höchsten, wo die Haustüren unabgeschlossen bleiben können.

Soziales Kapital leichtfertig beschädigt

Wie so viele wirkmächtige Faktoren des Alltags macht sich das soziale Kapital aber erst dann so richtig bemerkbar, wenn es nicht mehr da ist, entweder in einem fremden Land oder in der eigenen Nachbarschaft. Seine Dezimierung, sei es durch seine schlichte Negierung, oder den vom Establishment gefeierten Zuzug von Millionen, die mit den Deutschen noch nicht einmal mehr die Sprache teilen, hat die deutsche Identität in die Identität von Gruppen zersplittert, zwischen denen kein Vertrauen in Gemeinsamkeiten mehr herrscht.

Diese Gruppen grenzen sich nicht nur scharf in ihren Wertvorstellungen voneinander ab, sie sind auch, was ungleich problematischer ist, nicht mehr in der Lage und nicht mehr willens, über diese unterschiedlichen Wertvorstellungen hinweg miteinander zu kommunizieren oder gar zu kooperieren.

HELDS AUSBLICK, 19-2016
Deutsche Einheit 2016 – der heimliche Abschied

Befeuert wird diese Zersplitterung noch durch eine Politik, die diese Identitäten nicht wieder zu überwinden sucht, sondern sie sich zu eigen macht, indem sie bestimmte Gruppen ausselektiert und sie zu den Opfern anderer Gruppen stilisiert, so dass die Feindseligkeiten und Gräben sich vertiefen. Im Ergebnis schwärmen die einen von einem weltoffenen, bunten Deutschland und hassen alle, die diesen Traum nicht teilen, während die anderen diese Leichtfertigkeit verachten und befürchten, dass dieses Deutschland nicht viel mehr als den Namen mit dem gemein haben würde, was sie ihre Heimat nennen. Die Möglichkeit, dass beide noch zum Gespräch am selben Tisch zusammenkommen, ohne sich wechselseitig vorzuhalten, nicht zu Deutschland zu gehören, scheint ferner denn je.

Eliten-Versagen

Die Eliten schlagen sich natürlich, anstatt zu einen, auf die ihnen genehme Seite, weshalb ein Bundespräsidenten so verletzend von einem „hellen“ und einem „dunklen“ Deutschland sprach, während die Bundeskanzlerin sich ganz von dem Land lossagte, in dem man kein freundliches Gesicht mehr zeigen könne. Sie, die am wenigsten dafür getan hatten, um diese Entwicklung aufzuhalten, beschwerten sich am lautesten über ihre Folgen.

IDENTITÄT IST NICHT AUSTAUSCHBAR
Deutschland und Identität

Die AfD ist als relativ junge Erscheinung die Verkörperung all dessen, was dem Projekt der Eliten noch im Weg zu stehen scheint. Sie entspringt natürlich selbst dem Bemühen, das Gemeinsame und Verbindende unter den Deutschen aufzulösen, denn die AfD ist die erste politische Bewegung, die offen und erfolgreich diejenigen abgrenzt und hinter sich versammelt, die Widerspruch einlegen möchten. Das heißt, auch sie ist der politische Sendbote einer weiteren Gruppe, nicht eine einigende Kraft.Ihr Einzug als drittstärkste Fraktion in den deutschen Bundestag ist ein Fanal des Versagens der Eliten, welche alles in ihrer Macht Stehende getan hatten, um dies zu verhindern. Vornehmlich westdeutsche Spitzenpolitiker hatten das Maximum an Feindseligkeit gegen die AfD abgefeuert, kulminiert in der Aussage des gescheiterten Kanzlerkandidaten: „Die AfD gehört nicht zu Deutschland“.

SCHON ALLES VERGESSEN?
Deutschland wanderte in die Bundesrepublik ein

Die wütenden, zornigen Reaktionen auf Gaulands Worte vom Wahlabend waren somit schlicht ein Ausdruck der Angst, die Deutungshoheit über das Thema Deutschland zu verlieren, in dem Moment, als besagter Gauland die Dreistigkeit besaß, ebenfalls einen Anspruch auf das Land zu erheben. Dieser wurde nicht nur von den üblichen Journalisten so vehement zurückgewiesen, dass dabei klar wurde, dass allein die Vorstellung eines anderen Deutschlands einem ganz persönlich empfundenen Angriff auf Lebensstil und Freiheit gleichkam. Die Ankündigung der AfD, sich „ihr“ Land zurückzuholen, bestätigte in den Köpfen des Establishments das Bild einer unheimlichen, schwarzen Macht, die aus dem Dunkel heraus nach ihnen griff und drohte, ihrem Leben, so wie sie es kannten, ein Ende zu bereiten. Man sollte sie zu diesem emotionalen Schockerlebnis beglückwünschen – denn zum ersten Mal fühlten sie sich wahrlich so, wie sich der durchschnittliche AfD-Wähler bereits seit Jahren gefühlt hat, als Globalisierung und Masseneinwanderung ungeahnt über ihn hereingebrochen sind.

Neugründung notwendig

Mehr als diese gemeinsame Erfahrung gibt es am Tag der deutschen Einheit nicht an Einheit zu zelebrieren. Die AfD wird in den kommenden vier Jahren vom Bundestag aus wie ein Bulldozer durch die politische Kultur walzen und dabei zwar vieles niederreißen, worauf sich die Macht der Eliten stützt, aber auch vieles demolieren, was aus den besseren Tagen deutscher Demokratie stammte. Die Eliten wiederum wissen, dass für sie jetzt alles auf dem Spiel steht – ihre Macht, ihr Einfluss und ihre Privilegien. Sie werden zu jedem Mittel greifen, um diese zu verteidigen und dabei nicht einmal mehr den Anschein von Fairness zu erwecken versuchen. Ihr fortgesetztes Versagen, egal ob an der Spitze der Politik, der Medien oder der Konzerne, wird einen hohen Preis einfordern. Deutschland läuft Gefahr, allein schon in der geistigen Vorstellung noch lange umstritten zu bleiben. Ob aus diesen Ruinen wieder ein einig Vaterland auferstehen wird – dafür bräuchte es schon einen Moment von der Größe eines 9. November 1989.

Identitätskontrollen von Flüchtlingen? Schwierig, schwierig…

Identitätskontrollen von Flüchtlingen? Schwierig, schwierig…

Roland Tichy

Zwei Jahre Flüchtlingskrise – und Deutschland schafft es nicht, mit dem Zuzug umzugehen. Politischer Opportunismus, Wirklichkeitsverleugnung und Überforderung der Verwaltung verschärfen den Kontrollverlust. Deutschland lässt sich beschwindeln – und zwar gerne.

© Getty Images

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat angekündigt,  dass nach der Affäre um den Bundeswehroffizier Franco A. 85.000 Fälle von Flüchtlingen neu aufgerollt werden. Der Oberleutnant hatte sich als syrischer Asylbewerber ausgegeben und eine neue Identität erhalten – dass er nur französisch sprach, das machte die Prüfer nicht stutzig.

Dem neuen Bericht zufolge bemängeln Ministerialbeamte nun, dass man mit dem bisherigen Vorgehen keine Schwindler entlarven könne. Die Kontrolle dürfte nur „bescheidene” Ergebnisse liefern, heißt es demnach in einem Papier für den Innenminister. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat demnach im August mit den „Widerrufsprüfungen“ begonnen. Das Problem: Das Amt darf Flüchtlinge lediglich zu einem „freiwilligen“ Gespräch einladen.

Erscheinen sie nicht, kann das BAMF wenig machen. „Bis jetzt nicht identifizierte Täuscher werden einer Einladung zum freiwilligen Gespräch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht folgen“, zitiert das Blatt de Maizières Experten. Da das angestrebte Ziel nicht erreicht werden könne, sei eine Gesetzesänderung nötig.

MÄRCHEN VOM VERLORENEN PASS
Urlaubswelle im Irak und Syrien: Flüchtlinge auf Heimaturlaub

Das ist der vorerst jüngste Fall in einer Kette von verpfuschten Versuchen, wenigstens die Identität der Flüchtlinge zu prüfen. Das führt zu seltsamen Ergebnissen: Asylbewerber geben ihre Pässe als verloren an – und machen damit Urlaub in Syrien, wo der Aufenthalt angeblich für sie unmöglich ist. Identitätsprüfung für Flüchtlinge? In Deutschland weitgehend Fehlanzeige.Andererseits gehen die Behörden entschieden und aufwendig vor.

Vorerst Glück wegen der Unfähigkeit der Verwaltung haben die Eltern eines 16-Jährigen: Statt eines Besuchs in der radikal-islamischen Milli-Görüs-Moschee von Rendsburg wollten sie ihren Sohn in einer Parallelklasse unterrichten lassen. 150 Euro Bußgeld wegen des Verstoßes gegen die Schulpflicht, zu der neuerdings auch der Moscheebesuch gehört, konnten vor dem Amtsgericht Meldorf nicht verhandelt werden – wegen Unklarheiten in der Zuständigkeit der Kreise Dithmarschen und Rendsburg-Eckernförde.

Es ist eine Posse, die zeigt, woran es in Deutschland zwei Jahre nach dem euphorischen Beginn von Angela Merkels Flüchtlingspolitik hapert: Der Widerstand der Bevölkerung wächst; Behörden reagieren aggressiv auf Widerstand gegen die den Einheimischen abgeforderte Integration in das bunte Deutschland. Integration wird zur Einbahnstraße umgeschildert, auf der viele Einheimische die Geisterfahrer sind. Das klingt bösartiger, als es ist. Behörden halten sich nur deshalb an die Einheimischen, weil sie die im Griff haben. Denn zwei Jahre nach der bedingungslosen Grenzöffnung weiß der Staat immer noch nicht, wer da kommt und wer da ist. Wer aber kommt, der bleibt. Die Statistiken offenbaren das Versagen.

Lücken in der Statistik

So gab es am 31. Dezember 2015 laut Statistik 366.000 Syrer in Deutschland. Im Jahr 2016 sind angeblich 104.000 neue Syrer hinzugekommen, macht zusammen 470.000 Syrer.

Am 31. Dezember 2016 sind nun aber plötzlich 638.000 Syrer in Deutschland, 271.000 mehr als im Vorjahr. Erklären kann die wundersame Syrer-Vermehrung niemand – immerhin eine Differenz in der Größenordnung einer Stadt wie Braunschweig, plus einer Stadt wie Tuttlingen als Dreingabe.

Diese seltsame Vermehrung wiederholt sich bei allen Nationalitäten: Nur 34.000 Iraker wandern 2015 ein, heißt es – später werden aber 92.000 gezählt.

Beruhigend erklärt das Innenministerium, 2016 seien nur 34.000 Afghanen eingewandert – aber im Ausländerzentralregister erhöht sich deren Zahl von 131.000 auf 253.000: Eine Stadt von der Größe von Heilbronn ist das oder auch nicht, wer weiß das schon. Vergleicht man die jährlichen Veröffentlichungen der Bevölkerungsstatistik, dann kamen 2016 über 450.000 sogenannte Flüchtlinge nach Deutschland, davon 360.000 aus Syrien, Afghanistan und Irak; eine Stadt von der Größe Dresdens. Offiziell waren es nur die Hälfte, erklärt Bundesinnenminister Thomas de Maizière, nämlich 280.000. In seiner Statistik fehlt eine Stadt von der Größe Saarbrückens. Es scheint niemanden zu stören.

Im Sommer schlägt Jürgen Weise Alarm. Er wurde in der Flüchtlingskrise zum Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berufen und ist nach seinem Ausscheiden Berater der Bundesregierung.

Mängel bei den Personen- und Adressdaten im Ausländerzentralregister können bei Asylverfahren und Abschiebungen „zu teils gravierenden Fehlentscheidungen“ führen, warnt er. Das Ansehen der Behörden könne „nachhaltig beschädigt werden“, weil Bescheide nicht zugestellt werden könnten und notwendige Informationen über den Einsatz von Dolmetschern, Helfern, aber auch Lehrern, Ärzten und bei der Vergabe von Wohnungen falsch seien.

Die Daten im Ausländerregister werden von etwa 600 Ausländerbehörden in Deutschland verwaltet. Manche sind in kommunaler Zuständigkeit, andere unterstehen dem jeweiligen Land oder Mittelbehörden – und immer noch nicht alle haben Internet.

Modellversuche gegen Schwindel

Nun sind Weise und seine Nachfolgerin Jutta Cordt dabei, die Behörde auf Trab zu bringen. Bis 2020 sollen die internen Abläufe vereinfacht und beschleunigt werden – bis 2020. Erst jetzt passiert, was schon vor zwei Jahren hätte geschehen müssen: eine Identitätsprüfung.

Nicht nur die eingereisten Terroristen des islamischen Staates sind das Problem, sondern auch die völlig frei gewählte Identität – ein Novum in einem Land, in dem bestraft wird, wer seinen Führerschein vergisst oder es wagt, die GEZ-Gebühr nicht zu bezahlen.

Zukünftig soll ein Transliterationsassistent, im Behördendeutsch als TraLitA bezeichnet, bei der Identitätsprüfung helfen. Dabei werden Namen von arabischer in die lateinische Schriftweise standardisiert „transliteriert“. Der Anlass für TraLitA sind die vielen hunderttausend neuen Personen mit Vornamen Ali. Zu schlichten Alis wurden „Flüchtlinge“ bislang von überforderten Übersetzern gemacht. Jetzt wird die Unterschrift vom Computer erfasst und mit allen verfügbaren Telefonbüchern und Adresslisten abgeglichen und „ein Hinweis auf ein mögliches Herkunftsland zur Verfügung gestellt“, so die Projektbeschreibung. Bislang verzögerte der Innenminister dies. Der Durchbruch nach hundertausendfachem Identitätsschwindel gelang, als ein findiger Beamter auf die Idee kam, man könne ja den Asylantrag unterschreiben lassen – und schon liege eine „freiwillige Schriftprobe“ vor. Man lernt daraus: „Flüchtlinge“ müssen sich nicht beweisen oder gar nur unterschreiben, weil der Staat es nicht verlangt.

Das Muster wiederholt sich: Erst neuerdings darf vorerst in einem Modellversuch „Stimmbiometrie“ eingesetzt werden – so werden Dialekte erkannt, und Herkunftsschwindel wird durch hochpräzise Verortung von Dialekten und Sprechweisen erschwert. Kein Mitarbeiter in der Asylbehörde vor Ort kann die Dialekte der eritreischen Bevölkerungsgruppen unterscheiden – ein kurzer Sprachtest per Telefon die Herkunft aber genau feststellen. Die längst bewährte Technik kam bislang nicht zum Einsatz. Und jetzt beginnt der Kampf um das Handy.

Erbittert streiten Union, SPD, Grüne und Linke darüber, ob Handydaten zur Identifikation ausgelesen werden dürfen bei Personen, die ihren Pass weggeworfen haben, aber in Deutschland Asyl beantragen. Identitätsprüfung ist vielen Politikern eine zu hohe Hürde vor dem Betreten des Schlaraffenlands. Kompromiss: Wenigstens die geografische Reise darf mit Handydaten nachvollzogen werden. Schon die so erkennbare Blutspur durch Europa hätte gereicht, um den Breitscheidplatz-Attentäter Amri zu enttarnen – zwölf Tote später wird weiter darum gezankt.

Das offenbart die Krux: Das „freundliche Gesicht“, die Selfies und das wiederholte „wir schaffen das“ der Kanzlerin haben die Maßstäbe verschoben. Deutschland hätte doch eigentlich das Recht, wenigstens Namen, Herkunft und Identität derjenigen zu erfragen, die zukünftig die Leistungen des Sozialstaats in Anspruch nehmen – auf Kosten von Beitragszahlern, deren Lebensstandard längst nicht mehr in allen Fällen über dem liegt, denen geholfen wird.

Vom Opfer zum Unantastbaren

Aber der „Flüchtling“ gilt als sakrosankt, während Einheimische der Ausweispflicht unterliegen. Mithilfe von Kirchenfürsten wie den Bischöfen Bedford-Strohm und Marx wurde eine neue Klasse der Unantastbaren geschaffen. Kein Wunder, dass sich die Missstände fortsetzen.

Mittlerweile brechen die Verwaltungsgerichte unter der Überlastung durch 200.000 Asylrechtsfälle zusammen. Die Leidtragenden sind Bürger, deren Rechtsanspruch auf gerichtliche Überprüfung wegen der Verfahrensstaus zur Farce wird. Dabei gilt die Faustregel, dass 40 Prozent aller Asylanträge vor Gericht landen, und zwar als Fortsetzungsroman. Anders als sonst werden Asylverfahren nie abgeschlossen.

Jeder neue Sachverhalt eröffnet ein abgeschlossenes Verfahren neu. So werden diese systematisch auf die lange Bank geschoben, und auch erkennbar betrügerische Hartnäckigkeit wird nach drei Jahren mit Daueraufenthalt belohnt. So gelangt der zu Recht abgelehnte Asylbewerber zu Unrecht an sein Ziel – zu Daueraufenthalt und Zugang zum Sozialsystem. Darauf dürfen auf ein Urteil wartende Einheimische nicht hoffen – lange Verfahrensdauer führt nicht zur automatischen Genehmigung eines abgelehnten Bauantrags oder zur Zurückweisung eines Bußgeldbescheids für zu schnelles Fahren.

Klar, diese Argumentation gilt als herzlos – schließlich hat sich die Haltung eingebürgert, dass jeder Asylbewerber Opfer ist. Diese tiefsitzende Deformation führt dazu, dass das Asylrecht zu einem Wahnsystem ausgewuchert ist, das dieses Land auf Dauer wirtschaftlich ausbluten lässt und sozial in die Krise treibt: Einreise wird zum global gültigen Menschenrecht erklärt, global gültig – der Ausreise oder gar Abschiebung steht die Ignoranz der blinden Gutherzigkeit entgegen.

Denn über Abschiebung wird im Wahlkampf viel geredet. Sie findet nicht statt. Erbarmungslos listet das eine in­terne Analyse des BAMF auf, die Tichys Einblickvorliegt:

„Die Rückführungssituation hat sich mit der Schließung der Westbalkanrou­te verändert und verkompliziert. Viel­ mehr geht es jetzt über Rückführungen in Länder, in welchen dies nur sehr viel schwieriger möglich ist. Flüchtlinge kommen seit 2017 überwiegender auch aus afrikanischen und asiatischen Re­gionen, in die die EU insgesamt nicht zurückschickt. Beispiel Nigeria: Von rund 14.000 abgelehnten Aufnahmege­suchen 2016 wurden nur 120 vollzogen; Tendenz 2017 weiter fallend. Faktisch bleibt, wer aus Afrika kommt, auch in Europa, egal ob abgelehnt oder akzeptiert – entgegen geltenden rechtsstaat­lichen Regeln“, heißt es da. „Abschiebungen nach Afrika und Asien sind im Verfahren komplizierter zu organisieren, teuer und in der Summe meist fruchtlos.“

Trotzdem verspricht die Po­litik vollmundig weitere Abschiebun­gen, die nie vollzogen werden.

Dazu kommen Verzögerungen durch die Länder: Bayern hatte bereits 2016 Rückführungen in den Westbalkan weitgehend abgeschlossen, in anderen Bundesländern laufen diese 2017 erst an. Und weitere Blockaden:

➤ „Ausreisepflichtige ohne Bleibepers­pektive und ohne Ausreisedokumente arbeiten in der Regel wenig kooperativ mit den Ausländerbehörden zusam­men. Viele Ausreisepflichtige inner­halb derselben Herkunftsländer sind gut miteinander vernetzt und kennen Schlupfwinkel im Rechtssystem, um sich einer Abschiebung zu entziehen.

➤ Beispiele sind neben dem Unter­tauchen der Gang ins Kirchenasyl, die zeitliche Ausreizung des Rechtswegs, eine künstliche Trennung der Famili­eneinheit vor Abschiebungen, das Vor­bringen medizinisch­psychischer Dul­dungsgründe.

➤ Nicht wenige Mediziner sehen ih­ren hippokratischen Eid dahingehend, Ausreisepflichtige vor der Rückführung ins Heimatland zu schützen.

➤ Oftmals haben Mitarbeiter von Aus­länderbehörden mit viel Widerstand von politischen Vertretern und Ehren­amtlichen zu kämpfen. Stattdessen wäre öffentliche Rückendeckung für die Mitarbeiter der Ausländerbehörden vonnöten.“

Derzeit sind die Auslandskonsulate personell bewusst unterbesetzt. So soll der Nachzug von über 300.000 Famili­enangehörigen anerkannter Asylbewer­ber wenigstens bis zur Bundestagswahl erschwert werden – eine Bankrotterklä­rung.

Stattdessen hält man sich an die, die man hat. Den Eltern des Rendsbur­ger Gymnasiasten wird der Bußgeld­bescheid nicht erlassen. Nach Klärung der Zuständigkeit wird neu verhandelt. Bei irgendwem muss der Rechtsstaat ja Zähne zeigen.


Dieser Beitrag ist in der Ausgabe 10/2017 von Tichys Einblick Printerschienen>>

 

Nichts hat mit dem Islam zu tun

Nichts hat mit dem Islam zu tun

Von Thomas Eppinger auf mena-watch

Der 17. August 2017

Bruno Galotta wurde 35 Jahre alt. Er stammte aus der 60.000-Einwohner-Stadt Legnano in der Lombardei und arbeitete als Marketingleiter eines Hardware-Unternehmens in Bologna. Den diesjährigen Urlaub verbrachte er mit seiner Familie in Spanien. Der letzte Tag in Bruno Galottas Leben war sonnig, das Thermometer kletterte auf 28 Grad. Am Nachmittag des 17. August spazierte er mit seiner Frau Martina, 28, die Las Ramblas entlang. Martina hielt ihre wenige Monate alte Tochter Aria im Arm, Bruno führte den 6-jährigen Sohn Alessandro an der Hand. Ein friedliches Idyll auf Barcelonas Prachtmeile, ein Bild wie tausend andere an tausend anderen Tagen zuvor.

Kurz vor 18 Uhr taucht aus dem Nichts ein weißer Fiat Talento auf, rast direkt auf die Menschen zu, mäht sie zu Dutzenden nieder, Frauen, Männer, Kinder. Die Menschen schreien, rennen, suchen Schutz, die meisten werfen sich instinktiv auf die Knie. Bruno Galotta wirft sich vor seine Familie. Sekunden später ist er tot. Er stirbt vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder.

Sein Tod hat nichts mit dem Islam zu tun.

Der 7-jährige Julian Cadman lag schon im Sterben, als Harry Athwal auf ihn zulief. Athwal versuchte zu helfen, spendete dem Jungen Trost, streichelte sein Haar, hielt seinen Kopf, betete. Doch da war kein Puls mehr zu fühlen, kein Atem mehr zu spüren. Der kleine Julian, ein fröhlicher, aufgeweckter Junge aus Australien, war mit seiner Mutter in Barcelona, um an der Hochzeit eines Verwandten teilzunehmen. Er galt tagelang als vermisst. Die Suchaufrufe seines Großvaters Tony, der nach dem Anschlag sofort nach Barcelona reiste, gingen um die Welt.

Julians Tod hat nichts mit dem Islam zu tun.

Jared Tucker arbeitete mit seinem Vater im Familienunternehmen an der Neugestaltung von Swimming-Pools. Er betrieb gerne Sport, liebte Fischen und Golfspielen. Der 42-jährige Kalifornier hatte für die Europa-Reise mit seiner Frau Hedi gespart, um den einjährigen Hochzeitstag zu feiern. Nach Stationen in Venedig und Paris sollte der Urlaub in Barcelona ausklingen. Auf dem Weg zum Strand gingen sie in ein Café auf den Ramblas. Jared wollte auf die Toilette. Das war das letzte Mal, dass seine Frau ihn lebend sah. Jared Tucker hinterlässt drei Töchter.

Sein Tod hat nichts mit dem Islam zu tun.

Luca Russo, 25, ein brillanter junger Ingenieur aus Bassano del Grappa, starb vor den Augen seiner Verlobten Marta Scomazzon, die mit Knochenbrüchen davonkam. Francisco Lopez Rodriguez, 57, starb zusammen mit seinem Großneffen Javier Martinez. Lopez war mit seiner Frau Roser und den beiden Kindern ihrer Nichte, eines davon war Javier, in Barcelona. Javier Martinez wurde nur drei Jahre alt, er ist das jüngste Todesopfer des Anschlags. Das älteste ist Carmen Lopardo, eine Italienerin, die 1950 nach Argentinien emigrierte. Sie wurde 80 Jahre alt. Silvina Alejandra Pereyra, 40, eine argentinisch-spanische Doppelstaatsbürgerin, lebte seit 10 Jahren in der Stadt, in der sie ermordet wurde. Elke Vanbockrijck, eine 44-jähige Postangestellte aus Belgien, verbrachte in Barcelona den Familienurlaub. Sie starb, ihre Söhne und ihr Mann blieben unverletzt. Die Spanierin Pepita Codina wurde von allen „Nonna Pepita“ genannt. Sie starb im Alter von 75 Jahren. Eine 20-jährige Portugiesin wollte mit ihrer Großmutter in Barcelona deren 74. Geburtstag feiern. Beide haben den Tag nicht überlebt. Ein Fremder brachte Ian Moore Wilson unmittelbar nach dem Anschlag mit seinem Roller ins Spital. Doch für den Kanadier kam jede Hilfe zu spät. Der 14. Tote an diesem Tag ist als erster gestorben: Pau Pèrez Villan, 34, wurde vom Attentäter erstochen und in seinen Wagen gelegt. Tagelang wurde er fälschlich für den Attentäter gehalten.

 

Am 17. August 2017 wurden mindestens 14 Menschen ermordet. Am Tag darauf wurden 5 Terroristen beim Versuch erschossen, mit einem Audi A3 die Flaneure an der Strandpromenade von Cambrils niederzumähen. Auf der Flucht überfuhren die Attentäter die 61-jährige Ana Maria Suarez aus Zaragoza. Sie starb.

In Barcelona und Cambrils wurden 119 Menschen verletzt und 15 ermordet. Das hat nichts mit dem Islam zu tun.

 

Am Tag davor

Am Morgen des 16. August explodierte ein Haus in der Gemeinde Alcanar, 200 Kilometer südlich von Barcelona. Zwei Menschen wurden getötet, sieben verletzt. Die Polizei fand in den Trümmern 120 Butan- und Propangasflaschen.

Exkurs: Katalonien hat 7,5 Millionen Einwohner, davon mehr als 500.000 Muslime. In manchen Katalonischen Städten liegt der muslimische Bevölkerungsanteil bei bis zu 40%. Seit der Masseneinwanderung aus muslimischen Ländern in den 1980er Jahren hat sich Katalonien zu einem der bedeutendsten mediterranen Zentren für radikale Islamisten entwickelt. Die katalanischen Separatisten betrachten die Muslime als willkommenen Stimmenzuwachs für ihre Separationsbestrebungen. Folgt man dem Spanischen Inlandsgeheimdienst National Intelligence Center (CNI), leben in Katalonien hunderte, möglicherweise tausende salafistische Islamisten. Ein unabhängiges Katalonien würde die höchste Zahl an radikalen Islamisten in ganz Europa beheimaten.

Einer der Toten war der Imam Abdelbaki Es Satty, der bis Juni in der Annour-Moschee von Ripoll predigte, wo er eine zwölfköpfige Terrorzelle aufbaute. Die Gruppe plante Anschläge auf die Sagrada Familia und andere Hot Spots in Barcelona. Beim Bau der Bomben explodierten die Gasflaschen. Die Anschläge von Barcelona und Cambrils waren nur eine spontane Entscheidung der nunmehr führerlosen Zelle.

Imam Es Satty hatte nichts mit dem Islam zu tun.

 

Bitte weitergehen

Am frühen Nachmittag des 18. August 2017 erstach ein 18-jähriger marokkanischer Asylwerber in der finnischen Großstadt Turku zwei Frauen und verletzte acht weitere Menschen. Zeugen berichteten, er habe dabei „Allahu akbar“ gerufen.

Die beiden Ermordeten stammten aus Finnland, die Verletzten – fünf Frauen, ein 15-jähriges Mädchen und zwei Männer – kommen aus Finnland, Italien, Schweden und Großbritannien. Der Attentäter hatte gezielt auf Frauen eingestochen, die beiden Männer wurden bei dem Versuch verletzt, ihn zu stoppen. Hassan Zubier, ein in Kent geborener Notfallmediziner, wurde dabei mit vier Stichen verwundet.

Das Attentat von Turku hat nichts mit dem Islam zu tun.

Nach dem Attentat in Barcelona hatten mehr als 50 muslimische Organisationen zum Aufstehen der muslimischen Community gegen den Terror aufgerufen. Gekommen sind gerade einmal 2500. Das sind kaum 0,5% der katalanischen Muslime. Die Muslime haben eben nichts mit dem Terror zu tun.

Im März dieses Jahres war bekannt geworden, dass die Spanische Polizei mit Hilfe von Europol ein riesiges Waffenlager ausgehoben hat. Unter anderem fanden sich dort 10.000 Sturmgewehre, Maschinengewehre, Flugabwehrwaffen, Pistolen und 400 Granaten. Die konfiszierten Waffen waren für Terrorzellen und andere kriminelle Vereinigungen bestimmt und sollten auf dem Schwarzmarkt in Spanien, Frankreich und Belgien verkauft werden.

Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun.

Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen.